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Lucha Libre & Chilaquiles: Julianes Auslandsjahr in Mexiko

  • 27.08.2026
  • International
HOK-Studentin Juliane und ihre beste Freundin traditionell geschminkt beim Día de los Muertos in Mexiko.
© privat

Juliane (links im Bild) genoss ihre Zeit in Mexiko und erlebte gemeinsam mit ihrer besten Freundin die Tradition des Día de los Muertos hautnah.

Von Sprachbarrieren bis zu neuen Freundschaften: Juliane verbrachte ihre Auslandssemester an der Universidad de Guadalajara in Mexiko und erlebte dort weit mehr als nur einen anderen Studienalltag. Der Aufenthalt wurde für sie zu einer Zeit von persönlicher Entwicklung, neue Eindrücke und unvergesslicher Begegnungen.

Im Rahmen ihrer beiden Auslandssemester des Studiengangs International Business Management an der HOK | Hochschule Kufstein Tirol verbrachte Juliane ein Jahr an der Universidad de Guadalajara in Mexiko. Mit ihrer Entscheidung für die Partneruniversität verband sie den Wunsch, Spanisch zu lernen, eine neue Kultur hautnah zu erleben und ihren Horizont sowohl fachlich als auch persönlich zu erweitern. 

Vor Ort erwartete sie ein völlig neuer Studienalltag, geprägt von internationalen Kontakten, kulturellen Unterschieden und vielen Erfahrungen, die weit über das Klassenzimmer hinausgingen.

Zwischen Campus, Chilaquiles und "Kulturschock"

Der Alltag an der Universität begann für Juliane oft schon früh am Morgen. An manchen Tagen starteten die Vorlesungen bereits um sieben Uhr, sodass sie entweder mit dem Uber oder über die Metro zur Uni unterwegs war. Nach der ersten Lehrveranstaltung gehörte ein Frühstück im Comedor für sie oft dazu, bevor weitere Kurse auf dem Programm standen. Den Nachmittag verbrachte sie häufig in der Bibliothek gegenüber der Universität, wo sie Übungen erledigte und an ihren Arbeiten schrieb.

Neben dem Studienalltag hinterließ auch das Leben in Mexiko viele bleibende Eindrücke. Besonders begeistert haben Juliane die Herzlichkeit der Menschen und die Offenheit, mit der sie aufgenommen wurde. Gleichzeitig erforderte der neue Alltag ein Umdenken: Flexibilität und Spontaneität spielen in Mexiko eine viel größere Rolle als in Europa. Gerade dieser entspannte Umgang mit Unvorhergesehenem machte den Aufenthalt für sie zu einer lehrreichen Erfahrung.

Sprachlich gewachsen, persönlich stärker geworden

Ein prägender Teil ihres Auslandsjahres war für Juliane ihre persönliche Entwicklung. Als sie in Mexiko ankam, sprach sie kaum Spanisch. Durch den täglichen Austausch mit mexikanischen Freund:innen und den konsequenten Einsatz der Sprache im Alltag verbesserte sie ihre Kenntnisse jedoch Schritt für Schritt. Heute blickt sie stolz darauf zurück, sich sprachlich so weit entwickelt zu haben, dass sie sich fließend verständigen kann.

HOK-Studentin Juliane und ihre beste Freundin besuchen ein Lucha-Libre-Wrestling-Event in Mexiko.
© privat

Faszination Lucha Libre: Ein Ausflug zum mexikanischen Wrestling gehörte zu den prägendsten Momenten des Auslandsjahres.

Heute beschreibt sie sich selbst als offener, selbstbewusster und mutiger im Umgang mit neuen Menschen und unbekannten Situationen. Gerade die vielen Begegnungen, das gemeinsame Lernen und das Leben in einem neuen Umfeld haben sie nachhaltig geprägt. Zu ihren persönlichen Highlights zählt vor allem ein Ausflug zur Lucha Libre (professionelles Wrestling) in Mexico City gemeinsam mit ihrem Bruder und ihrem Onkel. Für sie war das nicht nur ein besonders unterhaltsames Erlebnis, sondern auch ein Moment, der die kulturelle Vielfalt und Lebensfreude Mexikos auf einzigartige Weise spürbar machte.

Rückblickend war das Auslandssemester für Juliane weit mehr als nur ein Studienaufenthalt im Ausland. Es war eine Zeit, in der sie sprachlich, fachlich und persönlich über sich hinausgewachsen ist. Besonders in Erinnerung bleiben ihr die Offenheit der Menschen, die vielen neuen Freundschaften und das Gefühl, in einer fremden Umgebung schnell angekommen zu sein. Ihr Auslandsjahr in Mexiko wurde damit zu einer Erfahrung, die sie nicht nur im Studium, sondern auch fürs Leben bereichert hat.

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