Sie denken an eine Karriere im internationalen Sport-, Kultur-, & Veranstaltungsmanagement? Unser englischsprachiger Vollzeit-Masterstudiengang bietet Ihnen die perfekte Kombination aus Theorie und Praxis, um analytisch, innovativ und kreativ zu denken und zu handeln. Machen Sie den nächsten Schritt!
Sports, Culture & Event Management
Masterstudiengang
Überblick
-
Niveau der Qualifikation:
Stufe 2, Master -
Kosten:
Euro 363,36* (zzgl. ÖH-Beitrag) pro Semester -
Akademischer Grad:
Master of Arts in Business (MA) -
Organisationsform:
Vollzeit -
Unterrichtssprache:
100 % Englisch -
Berufsfreundlich:
E-Learning max. 30 % online -
Auslandssemester:
Integrierte Studienreise im 2. Semester** -
Zugangsvoraussetzungen:
Allgemeine Zugangsvoraussetzungen -
Studienplätze pro Jahr:
30
Studiengang akkreditiert durch die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria
Profil des Studiengangs
Tauchen Sie ein in unseren Master Sports, Culture & Event Management mit hervorragenden Berufsaussichten. Er bietet Ihnen eine strategische Managementausbildung, die gezielt auf diese spannenden Bereiche ausgerichtet ist und Ihnen Führungskompetenzen vermittelt. Die Lehrveranstaltungen werden zu 100 % in englischer Sprache gehalten, um Sie optimal auf internationale Herausforderungen vorzubereiten.
Der Masterstudiengang Sports, Culture & Event Management richtet sich an kreative und engagierte Personen, die in die abwechslungsreichen und spannenden Arbeitswelten in der Sport-, Kultur- oder Veranstaltungsbranche eintauchen möchten. Die Studierenden erhalten eine fundierte theoretische und praktische Ausbildung sowie strategische Managementqualifikationen. Unter Berücksichtigung neuer Entwicklungen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und KI in den Branchen rundet das Studium eine fundierte Ausbildung hinsichtlich Führung und Social Skills ab. Das Programm findet zu 100% in englischer Sprache statt und richtet sich an internationale Studierende.
Studienschwerpunkte
-
13 %
Basics Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement
-
20 %
spezifisches Fachwissen in Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement
-
17 %
vertiefende Wahlfächer & Freiraum für Spezialisierung
-
14 %
Führung & Social Skills
-
36 %
Praxistransfer & Masterarbeit
Was Sie lernen werden
-
Sportmanagement und Sportwissenschaften
-
Kulturmanagement und Kulturwissenschaften
-
Veranstaltungsmanagement und Veranstaltungswissenschaften
-
strategisches Management
-
wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Zusammenhänge
-
soziale und Führungskompetenzen
-
Praxiserfahrung
-
wissenschaftliche Methoden
Gefragte Berufsfelder
- Sportmanagement: Sportmarketing- & Sportkommunikationsagenturen, Sportverbände, Organisationskomitees von Sportgroßveranstaltungen, Sportartikelindustrie & -handel
- Kulturmanagement: Kulturbetriebe wie Museen, Opernhäuser, Theater, Konzerthäuser; Festivals, Film- & Musikindustrie und Unternehmen der Kreativwirtschaft
- Veranstaltungsmanagement: Eventagenturen, Konferenz- & Kongresszentren, Messe- & Kongressagenturen, Marketingabteilungen von Unternehmen
Karriere
-
über 2 Mio Beschäftigte
Veranstaltungsbranche Österreich und Deutschland
-
über EUR 4 Mrd Marktvolumen
bei Sport- und Musikveranstaltungen in Österreich und Deutschland
-
+ 11,1 % Wachstumsrate
Veranstaltungen weltweit
-
EUR 45.000,- Durchschnittsgehalt
für Beschäftigte im Sport-, Kultur- und Eventmanagement in Österreich und Deutschland
Der Weg zum Master-Abschluss
Die ersten Semester vermitteln wirtschaftliche Grundlagen sowie Grundlagen in Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement. Darauf bauen Lehrveranstaltungen zu integrativen und vertiefenden Aspekten auf. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Vermittlung von Führungskompetenzen sowie Kommunikationskompetenzen unter Einbeziehung von Social Media und KI.
Praxisnah erarbeiten Studierende mit Partner:innen Projekte in den Bereichen Sport, Kultur und Veranstaltungen.
Besonderheiten:
-
Vernetzung mit Unternehmen und Organisationen aus den Branchen
-
praxisnaher Unterricht
-
Study Trip
-
internationale Studierende
Anerkennung von Vorkenntnissen
Studierende haben die Möglichkeit, sich vor dem jeweiligen Semesterstart Lehrveranstaltungen durch bereits vorab erworbene Kompetenzen anrechnen zu lassen.
Die Anrechnung erfolgt über einen Antrag direkt bei der Studiengangsleitung.
Studiengangsleitung
Asc. Prof. (FH) Mag. Monika Kohlhofer
Studiengangsleiterin Bachelor & Master Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement, Sports, Culture & Event Management
Curriculum
- Veranstaltungstypologien und Klassifizierungen
- Modelle der Veranstaltungsplanung und Planungsphasen
- Lebenszyklus von Veranstaltungen
- Stakeholder-Analyse
- Ideenfindung für Veranstaltungen
- Veranstaltungslogistik und -durchführung
- Bewertung der Veranstaltung
- Spezifische Merkmale des internationalen Sportmarktes
- Grundlegende Konzepte und Theorien des internationalen Sports und des Sportmanagements
- Struktur des Sportsystems in internationaler und vergleichender Perspektive
- Globalisierung und Global Governance im Sport
- Wertewandel, Diversität, Inklusion und Genderfragen im Sportmanagement
Der Kurs baut auf den Ansätzen des wertorientierten Controllings auf und nutzt diese:
- Zero-Based-Budgeting
- Leistungsmessung
- Deckungsbeitragsrechnung
Zu den untersuchten Konzepten gehören:
- Grundlagen der Budgetplanung
- Klassifizierung im Planungsprozess
- Bewertung von Organisation und Projekterfolg
- Ist-Soll-Vergleiche
- Leistungsindikatoren
Die Studierenden erwerben grundlegende Einblicke in verschiedene Bereiche des Kulturmanagements und setzen sich intensiv mit den zentralen Aufgaben des Kulturmanagements auseinander. Dazu gehören: Grundlagen der Kulturpolitik, wirtschaftliche Merkmale des Kultursektors (profit und non-profit), verschiedene Finanzierungs- und Förderkonzepte, aktuelle Praktiken der Kulturvermittlung und Kulturpädagogik, Publikumsentwicklung und Change Management sowie verschiedene Modelle der Kulturführung. Diese Aspekte werden nicht nur im internationalen Vergleich, sondern auch in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit betrachtet und anhand von Fallstudien intensiv untersucht. All dies geschieht unter Verwendung eines diskriminierungskritischen und diversitätssensiblen Ansatzes.
Die Lehrveranstaltung kombiniert Erfahrungslernen durch Outdoor- und Indoor-Anteile mit Impulsvorträgen und Reflexion.
Dabei werden abgedeckt:
- die Entwicklung von Teams in ihren Zusammensetzungen
- Zielperspektiven und Risiken (Work-Life-Management)
- Führung im Team
- Organisation von Zusammenarbeit
- soziale Kohärenzen
- die Zuordnung und Einschätzung von Rollen
- Konfliktpotenziale inkl. Ursachen und Lösungen
Die Lehrveranstaltung zeigt auf:
- Überblick über die am Markt verfügbaren Tools des digitalen Marketings
- Die Rahmenbedingungen beim Einsatz von digitalem Marketing
- Die besonderen Herausforderungen bezüglich Interaktion und Schnelllebigkeit im digitalen Marketing.
Anhand von Fallbeispielen werden aktuelle Best Practice Digital Marketing Kampagnen besprochen und eigene Marketingkonzepte entworfen.
- Planung, Organisation und Implementierung des Programms
- Treffen und Diskussionen mit Expert:innen aus Sport-, Kultur und Veranstaltungsmanagement
- Besuche internationalen Institutionen wie zum Beispiel: Botschaften, AußenwirtschaftsCentern der WKÖ oder Goethe Institut
- Teilnahme an Lehrveranstaltungen an Partnerhochschulen
- die Entwicklung von Teams in ihren Zusammensetzungen
- Projekte verstehen und strukturiertes Projektmanagement
- Projektlebenszyklus (Auswahl, Initiierung, Planung, Durchführung, Überwachung und Steuerung, Abschluss)
- Projektzeitplanung (Terminplanungssoftware, manuelle Terminplanungstechniken)
- Methoden des Projektmanagements
- Grundlegende Konzepte und Elemente der Führung in einem modernen Geschäftsumfeld
- Grundlegende Herangehensweisen an Führung (Eigenschaften, Fähigkeiten, Verhalten und situative Führung)
- Neue Ansätze zur Führung (Authentic Leadership, Servant Leadership)
- Die eigenen Ansichten und Ansichten zur Führung verstehen und benennen
- Entwicklung und Anwendung von Führungsqualitäten
- Besonderheiten der Mitarbeiter:innenführung in Sport-, Kultur- und Veranstaltungsorganisationen
- Verschiedene Ansätze und Verständnisse von Leadership
- Grundlegende Konzepte von Strategie und strategischer Innovation (allgemeine Strategie)
- Schlüsselkonzepte der strategischen Positionierung und allgemeine wettbewerbsstrategische Rahmenbedingungen für die Industrieanalyse. (Michael Porter)
- Innovationsstrategie zur Schaffung einzigartiger Produkte, Dienstleistungen und Marktpositionen (Blue Ocean Strategy)
- Werkzeuge zur Umsetzung der strategischen Vision in organisatorisches Handeln (u.a. Balanced Scorecard)
⦁ Die Bedeutung von Kultur
⦁ Standpunkte und Wahrnehmungen
⦁ Der kulturelle Filter und das Konzept des Fensters
⦁ Angenommene Normalität und unerfüllte Erwartungen
⦁ Stereotypen und ihre Auswirkungen
⦁ Das Modell des kulturellen Eisbergs
⦁ Kulturelle Dimensionen, mit dem Schwerpunkt auf Kollektivismus und Individualismus
⦁ Interkulturelle Kompetenz und Dialog, mit Schwerpunkt auf dem Entwicklungsmodell der interkulturellen Sensibilität
⦁ Die Verbindung zwischen Kultur und Kommunikation
⦁ Die persönliche Eisberg-Metapher
⦁ Defensive Kommunikationsstile (Bewältigungshaltungen) versus kongruente Kommunikation
⦁ Aktives Zuhören und Empathie
⦁ Selbstwahrnehmung und bewusste Kommunikation
In einer zunehmend diversen und digital vernetzten Welt sehen sich Kultureinrichtungen sowohl mit Herausforderungen als auch mit Chancen in der Ansprache und Einbindung von Publikum konfrontiert. Vor diesem Hintergrund untersucht das Seminar innovative Strategien, die Kultureinrichtungen zur Gestaltung tragfähiger Beziehungen zu bestehenden und potenziellen Publika sowie zur Generierung von Public Value einsetzen.
Auf der Grundlage einer Verbindung von theoretischen Perspektiven, praxisorientierten Fallstudien und Expert:innenvorträgen wird im Seminar analysiert, wie kulturelle Organisationen ihre Reichweite erweitern, Diversität, Gleichberechtigung, Inklusion und Zugehörigkeit (DEIB) fördern und nachhaltige Wirkung in ihren Communities entfalten. Ebenso wird in den Blick genommen, welchen gesellschaftlichen, politischen, organisatorischen und ökonomischen Herausforderungen Kultureinrichtungen in diesem Prozess begegnen.
Behandelte Themen umfassen u.a. Publikumssegmentierung, digitale Vermittlungs- und Beteiligungsformate, innovative Vermittlungskonzepte, Strategien des Community Buildings, Fragen der Zugänglichkeit und Barrierefreiheit, Public-Value-Generierung sowie Methoden der Evaluation.
Die Teilnehmenden erwerben Instrumente, um Publikumsbedürfnisse und -verhalten differenzierter zu verstehen und innovative Outreach-Initiativen sowohl im analogen als auch im digitalen Raum zu entwickeln, die zugleich nachhaltig und gesellschaftlich relevant sind.
Diese Lehrveranstaltung befasst sich mit den Verhaltensgrundlagen und Entwicklungsstrategien in Sportorganisationen sowohl aus individueller als auch aus organisatorischer Perspektive, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Auswirkungen des Verhaltens auf Führung, Leistung, Inklusion und Veränderung liegt. Er führt in wichtige Konzepte des individuellen Verhaltens ein, darunter Motivationstheorien, und untersucht Gruppendynamik und Teamführung sowie Verhalten auf Organisationsebene, darunter Führungstheorien und politisches Verhalten innerhalb von Sportorganisationen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Organisationskultur, Rahmenwerken für die Organisationsentwicklung, Theorien zum Veränderungsmanagement, Widerstand gegen Veränderungen und Kommunikationsstrategien während Transformationsprozessen. Aktuelle Themen und die Auswirkungen der Globalisierung auf das Organisationsverhalten im Sport werden ebenfalls kritisch diskutiert.
Anhand von Fallstudien wird die Theorie mit der Praxis verknüpft.
- Allgemeine Einführung in das Veranstaltungsimmobilienmanagement
- Überblick über Veranstaltungsimmobiliencluster
- Merkmale ausgewählter Veranstaltungsimmobiliencluster
- Bedeutung von Architektur und Raumkonzepten
- Stakeholder von Veranstaltungsimmobilien
- Die Frage der Baukosten
- Wechselwirkungen von Bau und Betrieb
- Lebenszyklus von Veranstaltungsimmobilien
- Planung, Finanzierung und Bau von Veranstaltungsimmobilien
- Markt- und Bedarfsanalysen als Grundlage
- Standortfaktoren und Standortwahl
- Entwicklung von Finanzierungskonzepten, Businessplänen
- Strategisches und operatives Management von Veranstaltungsimmobilien
- Anwendung von Methoden des Strategischen Managements auf Veranstaltungsimmobilien
- Erfolgreiche strategische Positionierung von Veranstaltungsimmobilien im Markt
- Wechselwirkungen zwischen strategischem Management und operativem Management von Veranstaltungsimmobilien
- Herausforderungen im operativen Management von Veranstaltungsimmobilien (inkl. Facility Management)
- Besonderheiten der Konferenz- und Kongressinfrastruktur
- Besonderheiten der Infrastruktur in der Freizeitwirtschaft (z.B. Gartenschauen, Waterfront Development)
Die durch die weitreichende Digitalisierung und den technologischen Fortschritt eröffneten Chancen gewinnen im Kulturbereich zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund untersucht das Seminar die sich wandelnde Landschaft kultureller Produktion, Vermittlung und Rezeption im Zeitalter der digitalen Transformation. Die Teilnehmenden analysieren kritisch, wie Digitalität und die Prozesse der Digitalisierung Kultureinrichtungen, künstlerische Praktiken und Audience Engagement neu gestalten.
Zentrale Themen umfassen unter anderem die Chancen und Grenzen der Digitalisierung von Kulturerbe und kreativem Content im Allgemeinen, die Rolle immersiver Technologien wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) in Kultureinrichtungen und -projekten sowie die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf künstlerische Schaffung, Kuratierung und Interpretation.
Anhand theoretischer Konzepte, Fallstudien, Expert:innenvorträgen sowie praktischer Erprobung digitaler Werkzeuge erhalten die Teilnehmenden Einblicke sowohl in die Möglichkeiten als auch in die Grenzen digitaler Räume im kulturellen Kontext. Ethische Aspekte – wie Zugänglichkeit, Datenschutz, Urheberschaft und kulturelle Repräsentation – werden im Verlauf des Seminars kontinuierlich kritisch reflektiert.
Die wichtigsten Konzepte, die dem Sport und der sozialen Entwicklung zugrunde liegen, werden vorgestellt und kritisch diskutiert. Die potenziellen sozialen Auswirkungen des Sports werden vorgestellt und die Voraussetzungen für positive Ergebnisse erörtert. Die verschiedenen Formen sportbasierter sozialer Initiativen werden vorgestellt und konkrete Schritte zu ihrer Planung und Umsetzung skizziert.
- Einführung in Personalmanagement im Veranstaltungsbereich, z.B. das Unternehmen als pulsierender Kollektivkörper („Pulsating organization“)
- Personalbeschaffung, -auswahl, - training und -entwicklung in Veranstaltungsunternehmen
- Motivationale Aspekte ehrenamtlichen Engagements sowie Gewinnung und Bindung von freiwilligen Helfern
- Emotionale und ästhetische Arbeit im Veranstaltungsbereich
- Moral, Ethik und rechtliche Grundlagen im Personalmanagement (z.B. Arbeitsbedingungen)
- Struktur, Inhalte und Funktion von Forschungsexposés
- Forschungsfragen formulieren und kontextualisieren
- Interdisziplinarität als Chance und Herausforderung
- Forschungsstand erheben und Literatur systematisch gewichten
- Forschungslücken finden und kontextualisieren
- Informations- und Wissensmanagement
- Forschungsmethoden adäquat auswählen und begründen
- Gütekriterien empirischer sozialwissenschaftlicher Forschung
- Forschungsethik und Datenschutz
- Wissenschaftliche Schreibprozesse
Um die Studierenden optimal auf Probleme im Arbeitsleben vorzubereiten, werden in Gruppen praxisrelevante Aufgabenstellungen, vorzugsweise auf Basis von Aufträgen von Partnern aus der Wirtschaft bzw. öffentlichen Einrichtungen, bearbeitet bzw. unter Anleitung durch die Lehrveranstaltungsleitung Felderfahrungen gesammelt. Die Studierenden bringen hierbei ihr bisher erworbenes Wissen ein und wenden dieses auf Projekte an. Während die Studierenden ihre fachspezifischen Kompetenzen vertiefen und verbessern können, werden auch Komplementärkompetenzen wie Sozialkompetenz, Teamfähigkeit, Problemlösungs- und Entscheidungskompetenz, Risikomanagement und Budgetierungskompetenz gefördert.
Aufbauend auf ein Auftraggeber-Briefing bearbeiten die Studierenden die vorgestellten Projekte eigenständig, lediglich im Bedarfsfall angeleitet durch die Lehrveranstaltungsleitung: Planung, Koordination, Budgetierung, Kontrolle, Evaluierung und Schlussberichterstattung liegen in den Händen der Studierenden. Die Rolle der Lehrveranstaltungsleitung fokussiert auf das Projektcoaching.
- Reflexion und Diskussion forschungsbezogener Fragestellungen im Kontext der eigenen Masterarbeit
- Analyse und Austausch über individuelle Herausforderungen im Forschungsprozess
- Gestaltung kooperativer Lernprozesse und gegenseitiger Unterstützung in der Erarbeitung der Masterarbeit
Lehrinhalte unter anderem mit folgenden Schwerpunkten:
- Die Zukunft des Sports, der Kultur und von Veranstaltungen hinsichtlich Bedeutung
- Anwendung von Marketinginstrumenten in Projekten
- Wissenschaftliche Analyse von Marketingkampagnen in der Praxis
- Aktuelle Trends aus International Business in Theorie und Praxis
- Ökonomische, politische und soziale Auswirkungen
- Branchen- und F&E-Aktivitäten
- Digitale Entwicklungen
- Entstehung und Bewertung von Trends, Moden, Booms
- Work-Life-Management
- Unterschiede und Schnittstellen von qualitativer und quantitativer Sozialforschung mit dem Fokus auf Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement
- Entwicklung des Forschungsdesigns und Forschungsplanung
- Samplingstrategien und Stichprobenziehung in qualitativen und quantitativen Studien
- Instrumente der qualitativen und quantitativen Datenerhebung
- Methoden zur Datenanalyse: Qualitative Inhaltsanalyse, Faktorenanalyse, Regressionsanalyse
- Gütekriterien qualitativer und quantitativer Forschung
- Beispiele empirischer Studien aus Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement
- Generative KI als Werkzeugkasten für Studierende
- Grundlegendes Verständnis generativer KI wie Large Language Models (auch Reasoning Modelle)
- Einsatz von KI-Agenten
- Wahrnehmung generativer KI-Inhalte aus (pop-) kultureller Perspektive
- Ethische Implikationen
Die Masterarbeit ist eine wissenschaftliche, anwendungs- und problemlösungsorientierte schriftliche Arbeit mit klarem Bezug zu den Themenbereichen und Spezialisierungen des Studiums. Die erarbeitete Fragestellung wird anhand einer wissenschaftlichen Arbeit aufbereitet - dies geschieht selbständig und ohne fremde Hilfe (mit angegebenen Quellen und Hilfsmitteln). Durch diese Arbeitsweise wird sichergestellt, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Problemstellung sowohl wissenschaftlich als auch anwendungsorientiert zu bearbeiten. Im Rahmen des Kolloquiums werden die Studierenden bei der Erstellung ihrer Masterarbeit betreut und begleitet. Themensuche, Gliederung und Zeitplanung sollen eigenständig durch die Studierenden erarbeitet werden - dies geschieht vor allem auch durch die kritische Auseinandersetzung mit möglichen Fragestellungen und Hypothesen. Die Betreuung leitet die Studierenden dabei an. Wissenschaftliche Methodik und die formale Gestaltung werden im Rahmen des individuellen Coachings ebenso diskutiert wie Fragen des Zeitmanagements.
- Reflexion und Diskussion forschungsbezogener Fragestellungen im Kontext der eigenen Masterarbeit
- Analyse und Austausch über individuelle Herausforderungen im Forschungsprozess
- Gestaltung kooperativer Lernprozesse und gegenseitiger Unterstützung in der Erarbeitung der Masterarbeit
- Vorbereitung auf die mündliche Verteidigung der Masterarbeit, einschließlich der Präsentation zentraler Inhalte, Argumentationslinien und methodischer Entscheidungen
- Systemdenken und Komplexität
- Regeneratives Design vs. nachhaltige Entwicklung
- Planetarische Grenzen
- Auswirkungen von SKVM-Aktivitäten auf planetarische Grenzen
- C2C-Design
- Prinzipien des regenerativen Managements
- Verschiedene Berichtsansätze und ihre Stärken und Schwächen
- Psychologie des Klimawandels und des Zusammenbruchs
Ein großer Teil des kulturellen Angebots ist Teil des sogenannten dritten Sektors. Es handelt sich dabei um zivilgesellschaftliche Organisationen, die gemeinnützige Ziele verfolgen, zum sozialen Wandel beitragen und in einigen Fällen Merkmale alternativer Organisationsformen aufweisen. Es werden Governance-Strukturen untersucht, darunter die Rollen und Verantwortlichkeiten von Vorständen sowie die Herausforderungen beim Management von Freiwilligen und den Erwartungen anderer Interessengruppen.
Das Seminar befasst sich auch mit den Finanzstrukturen von Non-Profit-Organisationen und verschiedenen Einnahmequellen und behandelt Herausforderungen der Finanzierung, auch im Hinblick auf das Zusammenspiel von intrinsischen und extrinsischen Werten. Das Seminar analysiert Finanzierungsstrategien von öffentlichen Mitteln bis hin zu Crowdfunding. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Wirkungsanalysen und ihrem Potenzial für die Organisationsentwicklung sowie der Suche nach Kooperations- und Finanzierungspartnern.
Die Studierenden analysieren reale Beispiele von Non-Profit-Organisationen, um die praktische Anwendung von Governance-Prinzipien und Fundraising-Strategien zu verstehen. Zukünftige Entwicklungen im Non-Profit-Management im Sport- und Kulturbereich befassen sich mit Innovationen im Fundraising und der digitalen Transformation.
- Grundlagen des Risikomanagements im Eventkontext
- Rechtsgrundlagen und Normen
- Gefährdungsidentifikation und Risikobeurteilung
- Bauliche, technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen
- Crowd-Management
- Notfallmanagement
- Anwendung & Reflexion (Analyse realer Fallbeispiele)
Die wichtigsten Konzepte der globalen Sportpolitik – darunter Autonomie, Neutralität und strukturelle Fragen – werden vorgestellt und kritisch diskutiert. Es werden Grundsätze und Konzepte guter Regierungsführung erörtert, und die Studierenden reflektieren über die praktische Umsetzung solcher Standards. Die Gesamtstruktur des globalen Sports wird ebenfalls vorgestellt und analysiert.
Kulturelle Governance hat weltweit unterschiedliche Systeme und Handlungsebenen: In der angelsächsischen Welt spielen Gremien eine Rolle, in europäischen Ländern sowie in einigen ehemaligen Kolonialländern ist es die Kulturpolitik. In Demokratien teilen sie dieselben Anliegen wie Partizipation und Repräsentation, Organisationsentwicklung, sozialer Wandel und demokratische Prinzipien. Governance kann jedoch auch als ideologisches Instrument eingesetzt werden, wie in illiberalen Demokratien zu beobachten ist. Das Seminar befasst sich mit der systematischen Kategorisierung von Formen und Normen der Kulturpolitik auf Feldebene und auf der Ebene einzelner Organisationen. Fragen der Transformation und aktuelle soziale und politische Herausforderungen bilden den Kontext, um die Rolle der Politik in der Welt der Künste zu verstehen.
- Kritisches Denken als transformatives Instrument zur Analyse und Neugestaltung von Sport- und Kulturmanagementpraktiken.
- Grundlegende Theorien aus der kritischen Soziologie, dem Kultur- und Sportmanagement, um zu analysieren und zu erklären, wie Macht, Ideologie und Ungleichheit die Entscheidungsfindung und die Beziehungen zu verschiedenen Stakeholdern in der aktuellen Managementpraxis beeinflussen
- Ethische Dilemmata und politische Dimensionen von Stakeholder-Beziehungen, um Spannungen zwischen marktorientierten Faktoren und sozialer Verantwortung zu analysieren
- Menschenrechte als kritischer Rahmen für Governance und Integration, um zu analysieren, wie Partizipation, Zugänglichkeit und Gerechtigkeit durch institutionelle Normen und globale Ungleichheiten beeinflusst werden können
- Aktuelle Praxisbeispiele aus den Bereichen Sport und Kultur, die einen kritischen Ansatz erfordern
Was ist Dramaturgie?
– Die innere Bauform – mit Fokus auf das Storytelling
– Storytelling aus der Sicht der Neurowissenschaften
– Die äußere Bauform
– Dramaturgische Bauformen in Hinblick auf den Spannungsbogen
Die Inszenierung
– Transmedia Storytelling
– Kreativitätstechniken für die Eventinszenierung
– Praktische Entwicklung einer Inszenierung anhand von Gruppenübungen
– Die Inszenierungsmöglichkeiten des:der Eventmanagers:in
Das Drehbuch
Neue Formen der Eventinszenierung – digitale und technische Effekte
– Die Entstehung neuer Eventformen
– Social Media Marketing als Event-Tool
- Vorstellung von Basistexten zum Umgang mit Medien
- Ikonographie und orale Traditionen
- Historisches Schriftverständnis
- Verfassen von Pressetexten, Ankündigungstexten (Flyer, Plakate, Broschüren etc.)
- Freies Sprechen (Radio, Fernsehen, Unternehmensvideos etc.), Vortragssprechen, Begrüßungssprechen, Präsentation
- Innovative Ideendistribution als Kompetenzerwerb in der wissenschaftlichen Ausbildung
- Veranstaltungstypologien und Klassifizierungen
- Modelle der Veranstaltungsplanung und Planungsphasen
- Lebenszyklus von Veranstaltungen
- Stakeholder-Analyse
- Ideenfindung für Veranstaltungen
- Veranstaltungslogistik und -durchführung
- Bewertung der Veranstaltung
- Spezifische Merkmale des internationalen Sportmarktes
- Grundlegende Konzepte und Theorien des internationalen Sports und des Sportmanagements
- Struktur des Sportsystems in internationaler und vergleichender Perspektive
- Globalisierung und Global Governance im Sport
- Wertewandel, Diversität, Inklusion und Genderfragen im Sportmanagement
Der Kurs baut auf den Ansätzen des wertorientierten Controllings auf und nutzt diese:
- Zero-Based-Budgeting
- Leistungsmessung
- Deckungsbeitragsrechnung
Zu den untersuchten Konzepten gehören:
- Grundlagen der Budgetplanung
- Klassifizierung im Planungsprozess
- Bewertung von Organisation und Projekterfolg
- Ist-Soll-Vergleiche
- Leistungsindikatoren
Die Studierenden erwerben grundlegende Einblicke in verschiedene Bereiche des Kulturmanagements und setzen sich intensiv mit den zentralen Aufgaben des Kulturmanagements auseinander. Dazu gehören: Grundlagen der Kulturpolitik, wirtschaftliche Merkmale des Kultursektors (profit und non-profit), verschiedene Finanzierungs- und Förderkonzepte, aktuelle Praktiken der Kulturvermittlung und Kulturpädagogik, Publikumsentwicklung und Change Management sowie verschiedene Modelle der Kulturführung. Diese Aspekte werden nicht nur im internationalen Vergleich, sondern auch in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit betrachtet und anhand von Fallstudien intensiv untersucht. All dies geschieht unter Verwendung eines diskriminierungskritischen und diversitätssensiblen Ansatzes.
Die Lehrveranstaltung kombiniert Erfahrungslernen durch Outdoor- und Indoor-Anteile mit Impulsvorträgen und Reflexion.
Dabei werden abgedeckt:
- die Entwicklung von Teams in ihren Zusammensetzungen
- Zielperspektiven und Risiken (Work-Life-Management)
- Führung im Team
- Organisation von Zusammenarbeit
- soziale Kohärenzen
- die Zuordnung und Einschätzung von Rollen
- Konfliktpotenziale inkl. Ursachen und Lösungen
- Systemdenken und Komplexität
- Regeneratives Design vs. nachhaltige Entwicklung
- Planetarische Grenzen
- Auswirkungen von SKVM-Aktivitäten auf planetarische Grenzen
- C2C-Design
- Prinzipien des regenerativen Managements
- Verschiedene Berichtsansätze und ihre Stärken und Schwächen
- Psychologie des Klimawandels und des Zusammenbruchs
Ein großer Teil des kulturellen Angebots ist Teil des sogenannten dritten Sektors. Es handelt sich dabei um zivilgesellschaftliche Organisationen, die gemeinnützige Ziele verfolgen, zum sozialen Wandel beitragen und in einigen Fällen Merkmale alternativer Organisationsformen aufweisen. Es werden Governance-Strukturen untersucht, darunter die Rollen und Verantwortlichkeiten von Vorständen sowie die Herausforderungen beim Management von Freiwilligen und den Erwartungen anderer Interessengruppen.
Das Seminar befasst sich auch mit den Finanzstrukturen von Non-Profit-Organisationen und verschiedenen Einnahmequellen und behandelt Herausforderungen der Finanzierung, auch im Hinblick auf das Zusammenspiel von intrinsischen und extrinsischen Werten. Das Seminar analysiert Finanzierungsstrategien von öffentlichen Mitteln bis hin zu Crowdfunding. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Wirkungsanalysen und ihrem Potenzial für die Organisationsentwicklung sowie der Suche nach Kooperations- und Finanzierungspartnern.
Die Studierenden analysieren reale Beispiele von Non-Profit-Organisationen, um die praktische Anwendung von Governance-Prinzipien und Fundraising-Strategien zu verstehen. Zukünftige Entwicklungen im Non-Profit-Management im Sport- und Kulturbereich befassen sich mit Innovationen im Fundraising und der digitalen Transformation.
- Grundlagen des Risikomanagements im Eventkontext
- Rechtsgrundlagen und Normen
- Gefährdungsidentifikation und Risikobeurteilung
- Bauliche, technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen
- Crowd-Management
- Notfallmanagement
- Anwendung & Reflexion (Analyse realer Fallbeispiele)
In einer zunehmend diversen und digital vernetzten Welt sehen sich Kultureinrichtungen sowohl mit Herausforderungen als auch mit Chancen in der Ansprache und Einbindung von Publikum konfrontiert. Vor diesem Hintergrund untersucht das Seminar innovative Strategien, die Kultureinrichtungen zur Gestaltung tragfähiger Beziehungen zu bestehenden und potenziellen Publika sowie zur Generierung von Public Value einsetzen.
Auf der Grundlage einer Verbindung von theoretischen Perspektiven, praxisorientierten Fallstudien und Expert:innenvorträgen wird im Seminar analysiert, wie kulturelle Organisationen ihre Reichweite erweitern, Diversität, Gleichberechtigung, Inklusion und Zugehörigkeit (DEIB) fördern und nachhaltige Wirkung in ihren Communities entfalten. Ebenso wird in den Blick genommen, welchen gesellschaftlichen, politischen, organisatorischen und ökonomischen Herausforderungen Kultureinrichtungen in diesem Prozess begegnen.
Behandelte Themen umfassen u.a. Publikumssegmentierung, digitale Vermittlungs- und Beteiligungsformate, innovative Vermittlungskonzepte, Strategien des Community Buildings, Fragen der Zugänglichkeit und Barrierefreiheit, Public-Value-Generierung sowie Methoden der Evaluation.
Die Teilnehmenden erwerben Instrumente, um Publikumsbedürfnisse und -verhalten differenzierter zu verstehen und innovative Outreach-Initiativen sowohl im analogen als auch im digitalen Raum zu entwickeln, die zugleich nachhaltig und gesellschaftlich relevant sind.
Diese Lehrveranstaltung befasst sich mit den Verhaltensgrundlagen und Entwicklungsstrategien in Sportorganisationen sowohl aus individueller als auch aus organisatorischer Perspektive, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Auswirkungen des Verhaltens auf Führung, Leistung, Inklusion und Veränderung liegt. Er führt in wichtige Konzepte des individuellen Verhaltens ein, darunter Motivationstheorien, und untersucht Gruppendynamik und Teamführung sowie Verhalten auf Organisationsebene, darunter Führungstheorien und politisches Verhalten innerhalb von Sportorganisationen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Organisationskultur, Rahmenwerken für die Organisationsentwicklung, Theorien zum Veränderungsmanagement, Widerstand gegen Veränderungen und Kommunikationsstrategien während Transformationsprozessen. Aktuelle Themen und die Auswirkungen der Globalisierung auf das Organisationsverhalten im Sport werden ebenfalls kritisch diskutiert.
Anhand von Fallstudien wird die Theorie mit der Praxis verknüpft.
- Allgemeine Einführung in das Veranstaltungsimmobilienmanagement
- Überblick über Veranstaltungsimmobiliencluster
- Merkmale ausgewählter Veranstaltungsimmobiliencluster
- Bedeutung von Architektur und Raumkonzepten
- Stakeholder von Veranstaltungsimmobilien
- Die Frage der Baukosten
- Wechselwirkungen von Bau und Betrieb
- Lebenszyklus von Veranstaltungsimmobilien
- Planung, Finanzierung und Bau von Veranstaltungsimmobilien
- Markt- und Bedarfsanalysen als Grundlage
- Standortfaktoren und Standortwahl
- Entwicklung von Finanzierungskonzepten, Businessplänen
- Strategisches und operatives Management von Veranstaltungsimmobilien
- Anwendung von Methoden des Strategischen Managements auf Veranstaltungsimmobilien
- Erfolgreiche strategische Positionierung von Veranstaltungsimmobilien im Markt
- Wechselwirkungen zwischen strategischem Management und operativem Management von Veranstaltungsimmobilien
- Herausforderungen im operativen Management von Veranstaltungsimmobilien (inkl. Facility Management)
- Besonderheiten der Konferenz- und Kongressinfrastruktur
- Besonderheiten der Infrastruktur in der Freizeitwirtschaft (z.B. Gartenschauen, Waterfront Development)
Die Lehrveranstaltung zeigt auf:
- Überblick über die am Markt verfügbaren Tools des digitalen Marketings
- Die Rahmenbedingungen beim Einsatz von digitalem Marketing
- Die besonderen Herausforderungen bezüglich Interaktion und Schnelllebigkeit im digitalen Marketing.
Anhand von Fallbeispielen werden aktuelle Best Practice Digital Marketing Kampagnen besprochen und eigene Marketingkonzepte entworfen.
- Planung, Organisation und Implementierung des Programms
- Treffen und Diskussionen mit Expert:innen aus Sport-, Kultur und Veranstaltungsmanagement
- Besuche internationalen Institutionen wie zum Beispiel: Botschaften, AußenwirtschaftsCentern der WKÖ oder Goethe Institut
- Teilnahme an Lehrveranstaltungen an Partnerhochschulen
- die Entwicklung von Teams in ihren Zusammensetzungen
- Projekte verstehen und strukturiertes Projektmanagement
- Projektlebenszyklus (Auswahl, Initiierung, Planung, Durchführung, Überwachung und Steuerung, Abschluss)
- Projektzeitplanung (Terminplanungssoftware, manuelle Terminplanungstechniken)
- Methoden des Projektmanagements
- Grundlegende Konzepte und Elemente der Führung in einem modernen Geschäftsumfeld
- Grundlegende Herangehensweisen an Führung (Eigenschaften, Fähigkeiten, Verhalten und situative Führung)
- Neue Ansätze zur Führung (Authentic Leadership, Servant Leadership)
- Die eigenen Ansichten und Ansichten zur Führung verstehen und benennen
- Entwicklung und Anwendung von Führungsqualitäten
- Besonderheiten der Mitarbeiter:innenführung in Sport-, Kultur- und Veranstaltungsorganisationen
- Verschiedene Ansätze und Verständnisse von Leadership
- Struktur, Inhalte und Funktion von Forschungsexposés
- Forschungsfragen formulieren und kontextualisieren
- Interdisziplinarität als Chance und Herausforderung
- Forschungsstand erheben und Literatur systematisch gewichten
- Forschungslücken finden und kontextualisieren
- Informations- und Wissensmanagement
- Forschungsmethoden adäquat auswählen und begründen
- Gütekriterien empirischer sozialwissenschaftlicher Forschung
- Forschungsethik und Datenschutz
- Wissenschaftliche Schreibprozesse
Um die Studierenden optimal auf Probleme im Arbeitsleben vorzubereiten, werden in Gruppen praxisrelevante Aufgabenstellungen, vorzugsweise auf Basis von Aufträgen von Partnern aus der Wirtschaft bzw. öffentlichen Einrichtungen, bearbeitet bzw. unter Anleitung durch die Lehrveranstaltungsleitung Felderfahrungen gesammelt. Die Studierenden bringen hierbei ihr bisher erworbenes Wissen ein und wenden dieses auf Projekte an. Während die Studierenden ihre fachspezifischen Kompetenzen vertiefen und verbessern können, werden auch Komplementärkompetenzen wie Sozialkompetenz, Teamfähigkeit, Problemlösungs- und Entscheidungskompetenz, Risikomanagement und Budgetierungskompetenz gefördert.
Aufbauend auf ein Auftraggeber-Briefing bearbeiten die Studierenden die vorgestellten Projekte eigenständig, lediglich im Bedarfsfall angeleitet durch die Lehrveranstaltungsleitung: Planung, Koordination, Budgetierung, Kontrolle, Evaluierung und Schlussberichterstattung liegen in den Händen der Studierenden. Die Rolle der Lehrveranstaltungsleitung fokussiert auf das Projektcoaching.
Die wichtigsten Konzepte der globalen Sportpolitik – darunter Autonomie, Neutralität und strukturelle Fragen – werden vorgestellt und kritisch diskutiert. Es werden Grundsätze und Konzepte guter Regierungsführung erörtert, und die Studierenden reflektieren über die praktische Umsetzung solcher Standards. Die Gesamtstruktur des globalen Sports wird ebenfalls vorgestellt und analysiert.
Die durch die weitreichende Digitalisierung und den technologischen Fortschritt eröffneten Chancen gewinnen im Kulturbereich zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund untersucht das Seminar die sich wandelnde Landschaft kultureller Produktion, Vermittlung und Rezeption im Zeitalter der digitalen Transformation. Die Teilnehmenden analysieren kritisch, wie Digitalität und die Prozesse der Digitalisierung Kultureinrichtungen, künstlerische Praktiken und Audience Engagement neu gestalten.
Zentrale Themen umfassen unter anderem die Chancen und Grenzen der Digitalisierung von Kulturerbe und kreativem Content im Allgemeinen, die Rolle immersiver Technologien wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) in Kultureinrichtungen und -projekten sowie die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf künstlerische Schaffung, Kuratierung und Interpretation.
Anhand theoretischer Konzepte, Fallstudien, Expert:innenvorträgen sowie praktischer Erprobung digitaler Werkzeuge erhalten die Teilnehmenden Einblicke sowohl in die Möglichkeiten als auch in die Grenzen digitaler Räume im kulturellen Kontext. Ethische Aspekte – wie Zugänglichkeit, Datenschutz, Urheberschaft und kulturelle Repräsentation – werden im Verlauf des Seminars kontinuierlich kritisch reflektiert.
Die wichtigsten Konzepte, die dem Sport und der sozialen Entwicklung zugrunde liegen, werden vorgestellt und kritisch diskutiert. Die potenziellen sozialen Auswirkungen des Sports werden vorgestellt und die Voraussetzungen für positive Ergebnisse erörtert. Die verschiedenen Formen sportbasierter sozialer Initiativen werden vorgestellt und konkrete Schritte zu ihrer Planung und Umsetzung skizziert.
- Einführung in Personalmanagement im Veranstaltungsbereich, z.B. das Unternehmen als pulsierender Kollektivkörper („Pulsating organization“)
- Personalbeschaffung, -auswahl, - training und -entwicklung in Veranstaltungsunternehmen
- Motivationale Aspekte ehrenamtlichen Engagements sowie Gewinnung und Bindung von freiwilligen Helfern
- Emotionale und ästhetische Arbeit im Veranstaltungsbereich
- Moral, Ethik und rechtliche Grundlagen im Personalmanagement (z.B. Arbeitsbedingungen)
- Grundlegende Konzepte von Strategie und strategischer Innovation (allgemeine Strategie)
- Schlüsselkonzepte der strategischen Positionierung und allgemeine wettbewerbsstrategische Rahmenbedingungen für die Industrieanalyse. (Michael Porter)
- Innovationsstrategie zur Schaffung einzigartiger Produkte, Dienstleistungen und Marktpositionen (Blue Ocean Strategy)
- Werkzeuge zur Umsetzung der strategischen Vision in organisatorisches Handeln (u.a. Balanced Scorecard)
⦁ Die Bedeutung von Kultur
⦁ Standpunkte und Wahrnehmungen
⦁ Der kulturelle Filter und das Konzept des Fensters
⦁ Angenommene Normalität und unerfüllte Erwartungen
⦁ Stereotypen und ihre Auswirkungen
⦁ Das Modell des kulturellen Eisbergs
⦁ Kulturelle Dimensionen, mit dem Schwerpunkt auf Kollektivismus und Individualismus
⦁ Interkulturelle Kompetenz und Dialog, mit Schwerpunkt auf dem Entwicklungsmodell der interkulturellen Sensibilität
⦁ Die Verbindung zwischen Kultur und Kommunikation
⦁ Die persönliche Eisberg-Metapher
⦁ Defensive Kommunikationsstile (Bewältigungshaltungen) versus kongruente Kommunikation
⦁ Aktives Zuhören und Empathie
⦁ Selbstwahrnehmung und bewusste Kommunikation
- Reflexion und Diskussion forschungsbezogener Fragestellungen im Kontext der eigenen Masterarbeit
- Analyse und Austausch über individuelle Herausforderungen im Forschungsprozess
- Gestaltung kooperativer Lernprozesse und gegenseitiger Unterstützung in der Erarbeitung der Masterarbeit
Lehrinhalte unter anderem mit folgenden Schwerpunkten:
- Die Zukunft des Sports, der Kultur und von Veranstaltungen hinsichtlich Bedeutung
- Anwendung von Marketinginstrumenten in Projekten
- Wissenschaftliche Analyse von Marketingkampagnen in der Praxis
- Aktuelle Trends aus International Business in Theorie und Praxis
- Ökonomische, politische und soziale Auswirkungen
- Branchen- und F&E-Aktivitäten
- Digitale Entwicklungen
- Entstehung und Bewertung von Trends, Moden, Booms
- Work-Life-Management
- Unterschiede und Schnittstellen von qualitativer und quantitativer Sozialforschung mit dem Fokus auf Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement
- Entwicklung des Forschungsdesigns und Forschungsplanung
- Samplingstrategien und Stichprobenziehung in qualitativen und quantitativen Studien
- Instrumente der qualitativen und quantitativen Datenerhebung
- Methoden zur Datenanalyse: Qualitative Inhaltsanalyse, Faktorenanalyse, Regressionsanalyse
- Gütekriterien qualitativer und quantitativer Forschung
- Beispiele empirischer Studien aus Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement
Kulturelle Governance hat weltweit unterschiedliche Systeme und Handlungsebenen: In der angelsächsischen Welt spielen Gremien eine Rolle, in europäischen Ländern sowie in einigen ehemaligen Kolonialländern ist es die Kulturpolitik. In Demokratien teilen sie dieselben Anliegen wie Partizipation und Repräsentation, Organisationsentwicklung, sozialer Wandel und demokratische Prinzipien. Governance kann jedoch auch als ideologisches Instrument eingesetzt werden, wie in illiberalen Demokratien zu beobachten ist. Das Seminar befasst sich mit der systematischen Kategorisierung von Formen und Normen der Kulturpolitik auf Feldebene und auf der Ebene einzelner Organisationen. Fragen der Transformation und aktuelle soziale und politische Herausforderungen bilden den Kontext, um die Rolle der Politik in der Welt der Künste zu verstehen.
- Kritisches Denken als transformatives Instrument zur Analyse und Neugestaltung von Sport- und Kulturmanagementpraktiken.
- Grundlegende Theorien aus der kritischen Soziologie, dem Kultur- und Sportmanagement, um zu analysieren und zu erklären, wie Macht, Ideologie und Ungleichheit die Entscheidungsfindung und die Beziehungen zu verschiedenen Stakeholdern in der aktuellen Managementpraxis beeinflussen
- Ethische Dilemmata und politische Dimensionen von Stakeholder-Beziehungen, um Spannungen zwischen marktorientierten Faktoren und sozialer Verantwortung zu analysieren
- Menschenrechte als kritischer Rahmen für Governance und Integration, um zu analysieren, wie Partizipation, Zugänglichkeit und Gerechtigkeit durch institutionelle Normen und globale Ungleichheiten beeinflusst werden können
- Aktuelle Praxisbeispiele aus den Bereichen Sport und Kultur, die einen kritischen Ansatz erfordern
Was ist Dramaturgie?
– Die innere Bauform – mit Fokus auf das Storytelling
– Storytelling aus der Sicht der Neurowissenschaften
– Die äußere Bauform
– Dramaturgische Bauformen in Hinblick auf den Spannungsbogen
Die Inszenierung
– Transmedia Storytelling
– Kreativitätstechniken für die Eventinszenierung
– Praktische Entwicklung einer Inszenierung anhand von Gruppenübungen
– Die Inszenierungsmöglichkeiten des:der Eventmanagers:in
Das Drehbuch
Neue Formen der Eventinszenierung – digitale und technische Effekte
– Die Entstehung neuer Eventformen
– Social Media Marketing als Event-Tool
- Generative KI als Werkzeugkasten für Studierende
- Grundlegendes Verständnis generativer KI wie Large Language Models (auch Reasoning Modelle)
- Einsatz von KI-Agenten
- Wahrnehmung generativer KI-Inhalte aus (pop-) kultureller Perspektive
- Ethische Implikationen
Die Masterarbeit ist eine wissenschaftliche, anwendungs- und problemlösungsorientierte schriftliche Arbeit mit klarem Bezug zu den Themenbereichen und Spezialisierungen des Studiums. Die erarbeitete Fragestellung wird anhand einer wissenschaftlichen Arbeit aufbereitet - dies geschieht selbständig und ohne fremde Hilfe (mit angegebenen Quellen und Hilfsmitteln). Durch diese Arbeitsweise wird sichergestellt, dass die Studierenden in der Lage sind, eine Problemstellung sowohl wissenschaftlich als auch anwendungsorientiert zu bearbeiten. Im Rahmen des Kolloquiums werden die Studierenden bei der Erstellung ihrer Masterarbeit betreut und begleitet. Themensuche, Gliederung und Zeitplanung sollen eigenständig durch die Studierenden erarbeitet werden - dies geschieht vor allem auch durch die kritische Auseinandersetzung mit möglichen Fragestellungen und Hypothesen. Die Betreuung leitet die Studierenden dabei an. Wissenschaftliche Methodik und die formale Gestaltung werden im Rahmen des individuellen Coachings ebenso diskutiert wie Fragen des Zeitmanagements.
- Reflexion und Diskussion forschungsbezogener Fragestellungen im Kontext der eigenen Masterarbeit
- Analyse und Austausch über individuelle Herausforderungen im Forschungsprozess
- Gestaltung kooperativer Lernprozesse und gegenseitiger Unterstützung in der Erarbeitung der Masterarbeit
- Vorbereitung auf die mündliche Verteidigung der Masterarbeit, einschließlich der Präsentation zentraler Inhalte, Argumentationslinien und methodischer Entscheidungen
- Vorstellung von Basistexten zum Umgang mit Medien
- Ikonographie und orale Traditionen
- Historisches Schriftverständnis
- Verfassen von Pressetexten, Ankündigungstexten (Flyer, Plakate, Broschüren etc.)
- Freies Sprechen (Radio, Fernsehen, Unternehmensvideos etc.), Vortragssprechen, Begrüßungssprechen, Präsentation
- Innovative Ideendistribution als Kompetenzerwerb in der wissenschaftlichen Ausbildung
Studienordnung Zum Download
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Sports, Culture & Event Management
in Kraft seit 06.05.2026, Studienbeginn ab Studienjahr 2027/28
- Alle Studienordnungen
Häufig gestellte Fragen
Welche Nationalitäten haben meine Mitstudierenden?
Das Programm wird sowohl von Studierenden aus dem EU-Raum als auch von Übersee sowie dem asiatischen und afrikanischen Raum absolviert.
Brauche ich ein Visum?
Je nach Ihrem Herkunftsland kann ein Visum nötig sein. Bitte planen Sie dafür entsprechend Zeit im Vorfeld ein.
Wie erfolgt die Vergabe der Wahlpflichtfächer?
Sie wählen aus den 4 angebotenen Vertiefungsfächern 2 für 2 Semester aus. Diese Kurse werden gemeinsam für Vollzeit- und berufsbegleitende Masterstudierende angeboten.
Wann finden die Lehrveranstaltungen zu den Wahlpflichtfächern im Vollzeit-Masterstudium statt?
Die Lehrveranstaltungen zu den Wahlpflichtfächern finden gemeinsam mit den Studierenden des berufsbegleitenden Masterstudiengangs statt – und damit freitags und samstags, abweichend von den sonst üblichen Unterrichtszeiten im Vollzeitstudium.
Was versteht man unter einer Studienreise bzw. einem Study Trip?
Die Studienreise bzw. der Study Trip ist eine einwöchige Auslandsreise im Rahmen des jeweiligen Studiengangs. Der Zielort wird thematisch passend zu den Studieninhalten gewählt und ermöglicht internationale Einblicke in Wirtschaft, Praxis und Fachkultur. Planung und Organisation erfolgen eigenverantwortlich durch die Studierenden.
Kann ich neben dem Studium arbeiten?
Die Präsenzlehre findet meist von Montag bis Freitag statt, teilweise auch samstags in geblockten Einheiten. Dank einem hohen Anteil an Selbstlerneinheiten können Studierende ihr Studium eigenverantwortlich organisieren und haben Freiheiten für Teilzeitjobs in der Branche.