Verstehen Sie, wie Menschen entscheiden, führen und handeln. In unserem Vollzeit-Bachelor Wirtschaftspsychologie & Management lernen Sie, psychologisches Wissen direkt für tragfähige Wirtschaftsentscheidungen zu nutzen. Werden Sie zur gefragten Schnittstelle zwischen Mensch und Wirtschaft!
Wirtschaftspsychologie & Management
Bachelorstudiengang
Überblick
-
Niveau der Qualifikation:
Stufe 1, Bachelor -
Kosten:
Euro 363,36* (zzgl. ÖH-Beitrag) pro Semester -
Akademischer Grad:
Bachelor of Arts in Business (BA) -
Organisationsform:
Vollzeit -
Unterrichtssprache:
78 % Deutsch, 22 % Englisch -
Berufsfreundlich:
E-Learning max. 30 % online -
Auslandssemester:
Auslandssemester im 5. Semester, Berufspraktikum im 6. Semester, auch im Ausland möglich** -
Zugangsvoraussetzungen:
Allgemeine Zugangsvoraussetzungen -
Studienplätze pro Jahr:
20
Studiengang akkreditiert durch die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria
Profil des Studiengangs
Entdecken Sie Wirtschaftspsychologie gepaart mit Management: Lernen Sie, wie Verhaltensweisen im Arbeitskontext wirken und wenden Sie dieses Wissen an, um wirtschaftliche Herausforderungen zu lösen. Das Studium vermittelt Ihnen Beratungs- und Lösungskompetenz in einer dynamischen und digitalisierten Arbeitswelt.
Der Studiengang Wirtschaftspsychologie & Management bietet eine umfassende Ausbildung in wirtschaftswissenschaftlichen und psychologischen Grundlagen mit starkem Praxisbezug. Unsere Studierenden erwerben fundierte Kenntnisse über Verhaltensmuster in wirtschaftlichen Zusammenhängen, insbesondere über Kaufverhalten, Marktforschung und Neuromarketing sowie Arbeits- und Organisationspsychologie. Gleichzeitig werden betriebswirtschaftliche Kernkompetenzen wie Management, Marketing und Finanzwirtschaft vermittelt. Besonderer Wert wird auf die Entwicklung sozialer Kompetenzen wie Konfliktmanagement und Mediation gelegt. Englischsprachige Lehrveranstaltungen, ein Auslandssemester und ein Berufspraktikum fördern die Internationalität, um die Studierenden optimal auf Karrierewege im mittleren Management und in der Unternehmensberatung vorzubereiten.
Studienschwerpunkte
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37 %
(Wirtschafts-)Psychologie
-
23 %
Internationale Kompetenzen
-
18 %
Praxistransfer & Methodenkompetenz
-
16 %
Praxistransfer & Empirie
-
7 %
Wirtschaft & Management
Was Sie lernen werden
-
Arbeitsbedingungen und Systeme gestalten
-
Mitarbeitermotivation steigern
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Wohlbefinden am Arbeitsplatz fördern
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Didaktische Ansätze für Schulungen nutzen
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Veränderungsprozesse erfolgreich managen
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Konfliktlösungen in Unternehmen umsetzen
-
Marktforschungsstudien durchführen
-
Marketingstrategien und Kampagnen entwickeln
Gefragte Berufsfelder
- Arbeitspsychologische:r Berater:in in Unternehmen
- Bildungs- und Trainingsentwickler:in
- Change Manager:in
- Marketing- und Marktforschungsexpert:in
- HR-Manager:in und Organisationsentwickler:in
Karriere
-
65 % der Arbeitszeit
in Berufen der Zukunft erfordern Empathie und Interaktion (Deloitte, 2020)
-
60 % der Unternehmen
sehen Anpassung der Unternehmenskultur als größte Herausforderung der digitalen Transformation (laut WIK, 2021)
-
Ø 4.500 Euro monatliches Bruttogehalt
für Wirtschaftspsycholog:innen in Unternehmen mit Steigerungspotenzial durch Berufserfahrung (laut Karrieresprung)
-
Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie
zweitgrößtes Anwendungsfach der Psychologie (laut DG Psychologie)
Der Weg zum Bachelor-Abschluss
Der Bachelorstudiengang Wirtschaftspsychologie & Management bietet eine fundierte Ausbildung in den Grundlagen der Wirtschaftspsychologie. Mit einem starken Fokus auf praxisnahe Anwendungen und interdisziplinäre Ansätze bereitet das Programm unsere Studierenden darauf vor, in verschiedenen Branchen und Funktionen führende Rollen einzunehmen. Durch die Kombination von psychologischen Theorien und betriebswirtschaftlichem Wissen qualifizieren sich Absolvent:innen für Schlüsselpositionen in der modernen Arbeitswelt.
Besonderheiten:
-
Spezialisierung in Wirtschaftspsychologie
-
Expertenvorträge aus der Praxis
-
Interdisziplinäre Fallstudien
Anerkennung von Vorkenntnissen
Studierende können sich bei Vorliegen ausreichender Qualifikation aus österreichischen Handelsakademien und Höheren berufsbildenden Schulen mit wirtschaftlichem Bezug (Deutschland und Österreich) folgende Lehrveranstaltungen aus dem 1. Semester anrechnen lassen:
- Einführung in BWL
- Einführung Rechnungs- & Finanzwesen
Die Anrechnung erfolgt über einen Antrag direkt bei der Studiengangsleitung.
Studiengangsleitung
Prof. (FH) DDr. Mario Situm, MBA
Studiengangsleiter Bachelor Leadership & Business Management, Wirtschaftspsychologie & Management | Master Business Psychology & Leadership, Corporate Transformation Management
Curriculum
A1 – Anfänger
Vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen – z. B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben – und auf Fragen dieser Art Antwort geben. Sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen.
A2 – Grundlegende Kenntnisse
Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z. B. Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.
B1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung
In akademischen und wirtschaftlichen Kontexten klare Standardsprache verwenden und sich bezüglich vertrauter Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. verständigen und relevante Gesprächskompetenzen anwenden. Sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.
B2 – Selbständige Sprachverwendung
Sich bezüglich Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen in akademischen und wirtschaftlichen Kontexten äußern; im eigenen Spezialgebiet an Fachdiskussionen teilnehmen. Sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.
C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse
Ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. In akademischen und wirtschaftlichen Kontexten die Sprache wirksam und flexibel anwenden und sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.
C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse
Mühelose Verständigung in allen Sprachsituationen. Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben. Sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.
A1 – Anfänger
Vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen – z. B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben – und auf Fragen dieser Art Antwort geben. Sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen.
A2 – Grundlegende Kenntnisse
Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z. B. Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.
B1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung
In akademischen und wirtschaftlichen Kontexten klare Standardsprache verwenden und sich bezüglich vertrauter Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. verständigen und relevante Gesprächskompetenzen anwenden. Sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.
B2 – Selbständige Sprachverwendung
Sich bezüglich Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen in akademischen und wirtschaftlichen Kontexten äußern; im eigenen Spezialgebiet an Fachdiskussionen teilnehmen. Sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.
C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse
Ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. In akademischen und wirtschaftlichen Kontexten die Sprache wirksam und flexibel anwenden und sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.
C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse
Mühelose Verständigung in allen Sprachsituationen. Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben. Sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.
Lehrveranstaltungen wie bspw. Intercultural Communication, Business Geography, Anthropological Perspectives on Culture and Society, etc.
Lehrveranstaltungen aus folgenden fünf Bereichen:
1. Psychologie (bspw. Vertiefung Differenzielle Psychologie, Vertiefung Sozialpsychologie, Diagnostik, etc.)
2. Wirtschaftspsychologie (bspw. Managerial Decision Behavior, Psychology of Financial Markets, etc.)
3. Management & Wirtschaft (bspw. Business Ethics, Corporate Culture, Data Analytics, Diversity, Knowlege Management, Leadership, Organizational Theory, etc.)
4. Marketing (bspw. Advanced Marketing Management, Communication Management, Consumer Behavior, Customer Service Excellence, Digital Marketing, Global Marketing, Market Research, etc.)
5. HR Management (bspw. Vertiefung HR Management, Employer Branding, People & Organization, Strategic HR-Management, etc.)
Vertiefung Social Skills: Lehrveranstaltungen wie z.B. Business Communication, Negotiation and Conflict Resolution, International Business Communication, Bargaining Behavior.
Teil A: Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens:
• Allgemeine Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens
• Ethische Aspekte und Plagiarismus / Einsatz künstlicher Intelligenz im Forschungsprozess
Teil B: Aspekte und Techniken:
• Finden einer Forschungslücke
• Literaturrecherche (Bücher, Fachzeitschriften, digitale Bibliothek, Internet)
• Einführung in Literaturverwaltungsprogramme
• Formulierung von Forschungshypothesen und -fragen
• Zitation und Zitationsstile
• Objektivierung von Forschungsergebnissen
Teil C: Inhalt und Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit:
• Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit
• Ausführung von Problemstellung & Relevanz
• Darstellung des Ziels der Arbeit
• Aufbau des Inhaltsverzeichnisses
• Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
• Erstellen von Quellen- bzw. Literaturverzeichnissen
• Sonstige Elemente einer wissenschaftlichen Arbeit (Eidesstattliche Erklärung, Abstract, Anhang etc.)
Teil D: Statistik mit Tabellenkalkulation:
• Aufbau von Daten- und Kalkulationstabellen für statistische Auswertungen (Dateneingabe, automatische Datenerzeugung, Formatierungen, Datenstrukturen)
• Anwendung grundlegender Rechenoperationen auf statistische Daten (Addition, Subtraktion, Division, Multiplikation, Potenzen etc.)
• Nutzung von ausgewählten Spezialfunktionen (bspw. finanzmathematische oder statistische Funktionen)
Teil E: Grundlagen der Statistik
• Einführung in die deskriptive Statistik (grafische Darstellung von Daten und Verteilungen, Berechnungen statistischer Zentral- und Streuungsmaße, Test auf Normalverteilung von Daten) und Dateninterpretation
• Einführung in die schließende Statistik (Differenzentest für nominal, ordinal und kardinal skalierte Daten)
• Einführung in die Korrelations- und Faktorenanalyse
Teil F: Aufbau eines Datensatzes und Variablendeklaration:
• Aufbau und Struktur eines Datensatzes für statistische Analysen unter Anwendung von Software
• Bestimmung und Entwicklung von Variablen (abhängige, unabhängige, Dummy, Interaktion) und Skalierung (nominal, ordinal, Intervall, kardinal)
• Anwendung grundlegender statistischer Methoden anhand von Datensätzen
Die Vertiefung der (theoretischen) Inhalte erfolgt über praktische Beispiele inkl. Softwareunterstützung.
• Varianzanalyse (einfaktoriell, zweifaktoriell und mehrfaktoriell; Effektarten; Mittelwertvergleich bzw. t-Test; F-Test; Post-hoc-Analysen; Analysen mit und ohne Messwiederholungen)
• Verfahren für Rangdaten (U-Test nach Mann-Whitney; Wilcoxon-Test; H-Test nach Kruskal-Wallis) und Verfahren für Nominaldaten (Chi-Quadrat-Test; Effektstärke)
• Regressionsanalyse (univariate und multivariate linear Regression; nicht-lineare Zusammenhänge; Dummy-Variable; Interaktionsvariable; Testvoraussetzungen; alternative Modell zur linearen Regression; weiterführende Modell der Regression [bspw. Logit-Regression, Quantil-Regression, etc.])
• Fragebogenkonstruktion und Testverfahren (Gütekriterien; Variable, Items und Konstrukte; deskriptivstatistische Itemanalyse & Testwertbestimmung; Standards für psychologisches Testen; Testtheorien; konfirmatorische & explorative Faktorenanalyse; Reliabilitätsanalyse; semantisches Differenzial)
Die Vertiefung der (theoretischen) Inhalte erfolgt über praktische Beispiele inkl. Softwareunterstützung.
• Explorative Befragungstechniken (Tiefeninterviews, Narrative Interviews, Problemzentriertes Interview, Fokussierte Interviews, Fokusgruppeninterviews) und indirekte Befragungstechniken (Assoziative Verfahren, Verfremdungstechniken, Projektive Methoden, Nonverbale Verfahren, Kreativitätstechniken, Ordnungsverfahren)
• Allgemeiner Ablauf eines qualitativen Forschungsprozesses (Erkenntnisziele und Planung der Forschung, Methodenauswahl und -durchführung, Verarbeitung der gewonnen Daten, Nutzung von Mixed-Methods für ausgewählte Fragestellungen, Gütekriterien von Interviews [Objektivität, Reliabilität, Validität])
• Konzeption und Erstellung eines Interviewleitfadens (Formulierung von Fragen, Typen von Fragen, Aufbau des Interviewleitfadens)
• Planung und Durchführung von Interviews (Gewinnung von Interviewpartner:innen, Der Begriff Expert:in, Gesprächsführung und Beziehungsaufbau, Rechtliche und ethische Rahmenbedingungen)
• Auswertung von Interviews (Transkription, Qualitative Inhaltsanalyse, Quantitative Textanalyse, Analyse von non- und paraverbalen Verhaltens)
• Grundlagen der experimentellen Forschung (Typen von Variablen, Beteiligte Personen, Grundprinzipien der Kontrolle von Störvariablen, Arten von Experimenten, Quasi-Experimente)
• Allgemeiner Ablauf der experimentellen Forschung (Operationalisieren und Messen, Versuchsplan, Kontrolle von Störvariablen, Stichprobe, empirische Vorhersage und statistische Hypothese, Durchführung, Ergebnis, Bericht)
Die Vertiefung der (theoretischen) Inhalte erfolgt über praktische Beispiele inkl. Softwareunterstützung.
• Aufbau und Qualitätskriterien wissenschaftlicher Arbeiten:
Wiederholung zentraler Strukturprinzipien (Einleitung, Theorie, Methodik, Ergebnisse, Diskussion), Stringenz der Argumentation, roter Faden, wissenschaftlicher Stil.
• Reflexion des Arbeitsstands:
Einordnung des eigenen Fortschritts, typische Herausforderungen im Forschungsprozess, Umgang mit offenen Fragen und Unsicherheiten.
• Feedbackkultur im wissenschaftlichen Kontext:
Kriteriengeleitetes Peer-Feedback, konstruktive Rückmeldung geben und annehmen, Überarbeitung auf Basis von Feedback.
• Wissenschaftliche Ergebnispräsentation:
Aufbau eines Forschungs- bzw. Konferenzvortrags (Problemstellung, Theorie, Methode, Ergebnisse, Implikationen), Visualisierung von Daten, adressatengerechte Darstellung.
• Argumentation und Diskussion auf Forschungsniveau:
Theoriegeleitete Interpretation, Einordnung in den Forschungsstand, kritische Reflexion von Limitationen sowie Ableitung wissenschaftlicher und praktischer Implikationen.
• Umgang mit Fragen aus der Fachcommunity:
Verteidigung methodischer Entscheidungen, Diskussion von Kritikpunkten, präzise und strukturierte Beantwortung fachlicher Rückfragen.
Im Rahmen der Lehrveranstaltung erstellen die Studierenden eigenständig ihre Bachelorarbeit zu einem Thema aus der Wirtschaftspsychologie. Sie entwickeln ein klar abgegrenztes Themenfeld, formulieren eine zentrale Forschungsfrage und bearbeiten diese auf Grundlage einschlägiger theoretischer Modelle sowie aktueller wissenschaftlicher Literatur. Dabei wenden sie die im Studium erworbenen fachlichen Kenntnisse und methodischen Kompetenzen auf eine konkrete wirtschaftspsychologische Problemstellung an und analysieren diese systematisch. Die Studierenden zeigen ihre Fähigkeit zur wissenschaftlichen Argumentation, zur reflektierten Interpretation von Ergebnissen sowie zur kritischen Diskussion theoretischer und praktischer Implikationen. Darüber hinaus planen und strukturieren sie ihren Arbeitsprozess eigenverantwortlich und setzen geeignete Strategien des Selbst- und Zeitmanagements im Forschungsprozess ein.
Im Bachelorstudiengang Wirtschaftspsychologie widmen sich die Studierenden der vertieften Untersuchung praxisbezogener Fallstudien, die die psychologischen Facetten von Unternehmensgründung, -übernahme und -nachfolge, etc. beleuchten. Der Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-ups, wodurch die Studierenden direkt in die realen Herausforderungen und psychologischen Prozesse eingebunden werden, die diese wirtschaftlichen Phasen prägen.
Die Studieninhalte umfassen eine gründliche Analyse der Entscheidungsfindungsprozesse, der Motivationsstrukturen und der Teamdynamiken, die in Unternehmen auftreten. Ebenso werden Führungsstile und deren Wirkung auf die Mitarbeiter:innenmotivation und -produktivität betrachtet. Ein wesentlicher Bestandteil des Kurses ist die Anwendung experimenteller Marktforschungsmethoden, welche es den Studierenden ermöglichen, psychologische Theorien und Modelle praktisch zu testen und zu validieren.
Durch den Einsatz dieser Methoden können die Studierenden beispielsweise untersuchen, wie unterschiedliche Führungsstile die Leistung und Zufriedenheit von Mitarbeiter:innen beeinflussen oder wie Veränderungen in der Teamzusammensetzung die Unternehmenskultur und das Betriebsklima prägen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen tragen dazu bei, datengestützte, psychologisch fundierte Strategien für die Unternehmensführung und -entwicklung zu entwickeln.
Zusätzlich zur fachlichen Vertiefung fördert dieser Ansatz auch wichtige Komplementärkompetenzen wie kritisches Denken, analytische Fähigkeiten und die Fähigkeit zur Anwendung wissenschaftlicher Methoden in realen Wirtschaftskontexten. Die Studierenden übernehmen dabei die vollständige Planung und Durchführung der Forschungsprojekte, von der Hypothesenbildung über die Datenerhebung und -analyse bis hin zur Präsentation ihrer Ergebnisse. Diese umfassende methodische und praktische Erfahrung bereitet die Studierenden optimal auf zukünftige berufliche Herausforderungen im Schnittfeld von Psychologie und Wirtschaft vor.
Im Bachelorstudiengang Wirtschaftspsychologie widmen sich die Studierenden der vertieften Untersuchung praxisbezogener Fallstudien, die die psychologischen Facetten von Unternehmensgründung, -übernahme und -nachfolge, etc. beleuchten. Der Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-ups, wodurch die Studierenden direkt in die realen Herausforderungen und psychologischen Prozesse eingebunden werden, die diese wirtschaftlichen Phasen prägen.
Die Studieninhalte umfassen eine gründliche Analyse der Entscheidungsfindungsprozesse, der Motivationsstrukturen und der Teamdynamiken, die in Unternehmen auftreten. Ebenso werden Führungsstile und deren Wirkung auf die Mitarbeiter:innenmotivation und -produktivität betrachtet. Ein wesentlicher Bestandteil des Kurses ist die Anwendung experimenteller Marktforschungsmethoden, welche es den Studierenden ermöglichen, psychologische Theorien und Modelle praktisch zu testen und zu validieren.
Durch den Einsatz dieser Methoden können die Studierenden beispielsweise untersuchen, wie unterschiedliche Führungsstile die Leistung und Zufriedenheit von Mitarbeiter:innen beeinflussen oder wie Veränderungen in der Teamzusammensetzung die Unternehmenskultur und das Betriebsklima prägen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen tragen dazu bei, datengestützte, psychologisch fundierte Strategien für die Unternehmensführung und -entwicklung zu entwickeln.
Zusätzlich zur fachlichen Vertiefung fördert dieser Ansatz auch wichtige Komplementärkompetenzen wie kritisches Denken, analytische Fähigkeiten und die Fähigkeit zur Anwendung wissenschaftlicher Methoden in realen Wirtschaftskontexten. Die Studierenden übernehmen dabei die vollständige Planung und Durchführung der Forschungsprojekte, von der Hypothesenbildung über die Datenerhebung und -analyse bis hin zur Präsentation ihrer Ergebnisse. Diese umfassende methodische und praktische Erfahrung bereitet die Studierenden optimal auf zukünftige berufliche Herausforderungen im Schnittfeld von Psychologie und Wirtschaft vor.
Die Lehrinhalte sind von den Tätigkeiten abhängig, welche die Studierenden beim Praktikumsgeber bearbeiten. Die Studierenden wählen selbständig eine Praktikumsstelle. Dabei können sie auf das umfangreiche Angebot an Praktikumsanzeigen der Hochschule Kufstein Tirol zurückgreifen. Die Studiengangsleitung prüft die fachliche Übereinstimmung der Praktikumstätigkeiten zu den Studieninhalten und den Qualifikationsprofilen des Studiengangs. Im Anschluss daran wird von der Studiengangsleitung geprüft, ob das Berufspraktikum den Ausbildungszielen des Studiengangs entspricht und ob die/der Studierende ihrem/seinem Qualifikationsniveau entsprechend eingesetzt werden kann. Ein ausführlicher Praktikumsleitfaden unterstützt die Studierenden bei der Organisation in ihrem Praxissemester.
Teilbereich Betriebswirtschaft:
-------------------------------
Teil A: Überblick und Zusammenhangsanalyse der wichtigsten Teilbereiche in der BWL
• Merkmale von Betriebswirtschaften und Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre
• Betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre bzw. Entscheidungstheorie
• Betriebliche Funktionsbereiche
• Grundlagen Management und Ethik
Teil B: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
• Konstitutiven Unternehmensentscheidungen wie Rechtsformen, Standortentscheidung, Arten von Unternehmenszusammenschlüssen/Fusionen und Wahl des Geschäftsfeldes.
• Funktionale Unternehmensentscheidungen: Materialwirtschaft, Produktionswirtschaft, Marketing.
• Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Wertschöpfungsprozesse und Funktionen (Wertschöpfungsarchitektur und -struktur)
• Grundlagen des markt-, prozess-, und strategieorientierten Managements
Teil C: Strategisches Management
• Definition und Abgrenzung Strategie vs. Geschäftsmodell; 5P nach Mintzberg
• Strategischer Managementprozess und relevante Analysen (Vision & Mission; Umweltanalyse, externe und interne Unternehmensanalyse, Ressourcenanalyse und Wertkette nach Porter, Konkurrenzanalyse, SWOT, etc.)
• Strategische vs. operative Ziele
• Generische Strategien nach Porter (Differenzierungsfokus, Differenzierung, Kostenfokus, Kostenführerschaft) und nach Treacy & Wiersema (Produktführerschaft, Operationelle Exzellenz, Kundennähe)
Teilbereich Volkswirtschaft:
----------------------------
Teil A: Kernthemen
• Ökonomisches Denken und Marginalanalyse
• Effiziente Allokation von knappen Ressourcen
• Marktmodell und Marktgleichgewicht
• Makroökonomische Größen (BIP, Inflation und Arbeitslosigkeit) und die Zusammenhänge
Teil B: Ausgewählte volkswirtschaftliche Themenstellungen
• Elastizität und Wohlfahrt
• Kostenfunktionen und optimale Unternehmensproduktion
• Preissetzung und Marktformen
• Kurzfristige wirtschaftliche Schwankungen: Konjunktur
• Geld, die EZB und Inflation
• Langfristiges Wirtschaftswachstum
• Internationale Beziehungen und Handel
Teilbereich Marketing:
----------------------
Vermittlung von Grundlagen des Marketings unter folgenden Aspekten:
• Definition und Einsatzbereiche des Marketings
• Bedeutung und Aufgaben des Marketings im 21. Jahrhundert
• Gesellschaftliche Verantwortung und Ethik im Marketing
• Strategisches Marketing / Marktsegmentierung
• Analyse des Käuferverhaltens in Konsumgütermärkten
• Marketing-Mix (4P)
• Internationales Marketing
• Marktorientierung in Unternehmenskultur und Führung
• Zukunftsperspektiven des Marketings
Teilbereich Rechnungs- & Finanzwesen:
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Teil A: Externes Rechnungswesen
• Gliederung des Rechnungswesens
• Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens: Aufgaben, Teilgebiete und Grundbegriffe
• System der kaufmännischen Buchführung: Von der Inventur zur Eröffnungsbilanz
• System der doppelten Buchführung: Buchung von Geschäftsfällen in Bestands und Erfolgskonten
• Organisation der Buchhaltung (Kontenrahmen, Umsatzsteuer, etc.)
• Prinzip der Periodenreinheit und Rechnungsabgrenzungsposten
• Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
• Bewertung von Bilanzpositionen (Anlagevermögen, Umlaufvermögen, Höchst- und Niederstwertprinzip) und Bewertungsmethoden (FIFO, LIFO, HIFO, KIFO, Festwertverfahren etc.)
Teil B: Internes Rechnungswesen
• Ziele und Grundbegriffe der Kosten- und Erlösrechnung
• Grundlagen der Kosten- und Erlösrechnung: Aufgaben, Komponenten und Teilbereiche
• Aufbau der Kostenrechnung (Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträger)
• Deckungsbeitragsrechnung
• Grundlagen des Projektmanagement (Projektdefinition & Abgrenzung zum Projektauftrag; Projektplanung & -organisation; Rollen & Verantwortlichkeiten im Projekt; Projektdurchführung & -controlling; Projektabschluss; Erfolgsfaktoren des Projektmanagements; Projekthandbuch)
• Einführung Zeitmanagement & Stressfaktoren in Projekten; Einführung Erstellung Zeit- & Meilensteinplan mit Hilfe von Software
• Aufbau eines agilen Mindsets mit Werten & Prinzipien
• Grundlagen des Kanban & Scrum (Scrum & Scrum-Rollen, Anwendung agiler Techniken [Use Cases; personas; Burn Up Chart; Cumulative Flow Diagram; Earned Value Analysis])
• Einführung & Grundlagen (Geschichte; Entwicklung & Teildisziplinen der Wirtschaftspsychologie; Besonderheiten des wirtschaftlichen Verhaltens unter Berücksichtigung nachhaltigkeitsbezogener Entscheidungen; Problematik des rationalen Verhaltens; Menschbild in der Wirtschaftspsychologie)
• Theorien der Wirtschaftspsychologie (Bezugsrahmen der wirtschaftspsychologischen Forschung; Motivationstheorien; Kognitionstheorien; Interaktionstheorien; Feldtheorie; marktpsychologischer Ansatz; Kultur & kulturvergleichende Psychologie; Transitions- & Stressforschung; kultursoziologischer Ansatz; systemische Erklärungsansätze)
• Wirtschaftspsychologische Konzepte (Individuelle Ebene [Werte, Einstellungen; Gefühle & Emotionen; Motivation & Handeln; Attribution; Kompetenz; Lern- & Entscheidungsprozesse; Selbst & Identität]; Interpersonelle Ebene [Prozess in & zwischen Gruppen; Diversität; Kooperation & Konkurrenz; Konflikt & Konfliktlösung; Verhandeln; Vertrauen; Macht; Gerechtigkeit allgemein und bei Umwelt- und Verteilungsfragen])
• Psychologie makroökonomischer Prozesse (Psychologie wirtschaftlicher Entwicklungen [Industrialisierung; Entwicklungsländer; Internationalisierung; Konjunktur]; Psychologie entwickelter Gesellschaften [Wertewandel; Umweltproblematik; Schattenwirtschaft; Arbeitslosigkeit]; Psychologie des Geldes [Geldwert; Einkommen; Besteuerung; Sparen; Geldanlage unter Berücksichtigung nachhaltiger und konventioneller Anlageformen])
• Psychologie mikroökonomischer Prozesse (Überblick zu folgenden Themen: Arbeits- und Organisationspsychologie; Markt- & Konsumpsychologie; nachhaltiges Konsumverhalten)
• Anwendungsfelder mit Beispielen (Prozesse des Kaufens & Verkaufens; Unternehmenszusammenschlüsse; Beratung in wirtschaftsnahen Kontext; Arbeitslosigkeit; interkulturelles Handeln in wirtschaftsnahmen Kontext; unternehmerischer Handeln & Selbständigkeit mit Bezug zu nachhaltigen Geschäftsmodellen)
Teil Organisationspsychologie:
-------------------------------------
• Überblick zur Vergangenheit und Zukunft der Arbeits- & Organisationspsychologie (Menschenbilder [bspw. Economic Man; Social Man; Complex Man; etc.] ; moderne Arbeitswelten [bspw. industrielle Revolution; Arbeit 4.0.; Agilität;, etc.])
• Organisationstheorien & - entwicklung (Begriff der Organisation; klassische & neuere Organisationstheorien: Industrialisierung & maschinelle Massenfertigung; Human-Relations-Bewegung; High Reliability-Organisationen & Cyber-physische Systeme; Organisationsstruktur; Netzwerke; Organisationskultur & -klima)
• Theorien von Veränderungen in Organisationen (Veränderungstheorien [bspw. episodische/revolutionäre & kontinuierliche/evolutionäre Veränderung; Feldtheorie; etc.], Veränderung durch organisationales Lernen; aktive Steuerung von Veränderungen in Organisationen; Partizipation & Kommunikation in Veränderungsprozessen)
Teil Arbeitspsychologie:
-----------------------------------------------------------------
• Theoretische Modelle des Arbeitshandelns (Verhaltenstheoretische Ansätze; Kognitionspsychologische/-theoretische Ansätze; Handlungstheoretische Ansätze; Tätigkeitstheoretische Ansätze)
• Arbeitspsychologie & sozio-digitale Systeme (Definition von Arbeit & Arbeit 4.0, Analyse; Bewertung & Gestaltung von Arbeit; Wirkung von Arbeit; Gesundheitsförderung & betriebliches Gesundheitsmanagement; Arbeitssicherheit & Safety Management)
• Arbeitsleistung (Determinanten der individuellen Leistung; Einfluss personaler & nicht personaler Führung auf die Leistung; Teamleistung & -entwicklung)
• Psychologie als Wissenschaft (Gegenstand & Ziele der Allgemeinen Psychologie; Konzepte & Perspektiven der Psychologie; Psychologie als wissenschaftliche Forschungsmethode; Methodische Prinzipien der Psychologie; Methoden der Versuchsplanung & Datenerhebung)
• Neurowissenschaft und Verhalten – Biologisch-physiologische Grundlagen (Signalübertragung im Nervensystem; Organisation des Nervensystems; Struktur des Gehirns; Genetik & Verhalten)
• Wahrnehmung (Eigenschaften der Sinne; Phänomenales Erleben messbar machen; Psychophysik, visuelle Wahrnehmung; auditive Wahrnehmung; Gleichgewicht & Proriozeption; taktile Sinne; Geruch & Geschmack; Somatosensorisches System; Multimodale Wahrnehmung)
• Aufmerksamkeit & Bewusstsein (Aufmerksamkeit & selektive Reizverarbeitung; Bewusstsein; Schlaf; Traum & zirkadiane Rhythmik)
• Handlungssteuerung (Physiologische Grundlagen der Motorik; Steuerung; Programmierung & Reglung; Wechselwirkung zwischen Handlung & Wahrnehmung; Mehrfachtätigkeiten/Doppelaufgaben; Exekutive Funktionen/Kognitive Kontrolle)
• Gedächtnis (Gedächtnisprozesse & -systeme; Methoden & Befunde der früheren experimentellen Gedächtnisforschung; sensorisches Gedächtnis; Arbeitsgedächtnis/Kurzzeitgedächtnis; Langzeitgedächtnis; Gedächtnistheorien; konstruktives Gedächtnis; Gedächtnisverbesserung & Lernstrategien; neurobiologische Basis des Gedächtnisses)
• Denken, Problemlösen & Entscheiden (propositionales Denken & Wissenspräsentation; bildhaftes Denken; neuronale Basis des propositionalen und des bildhaften Denkens; Problemlösen: Grundbegriffe & Strategien; Entscheiden: Grundbegriffe & Strategien, Intelligenz & Kreativität)
• Einführung (Definition & Gegenstand; Methoden der Sozialpsychologie; Situation, Motive von Menschen)
• Soziale Kognition & Wahrnehmung (Struktur des Wissens; Wahrnehmung & Aufmerksamkeit; Enkodierung & Interpretation; Zustandekommen von sozialem Verhalten; Typen automatischen Denkens; kulturelle Unterschiede hinsichtlich sozialer Kognition; kontrollierte soziale Kognition; nicht-verbale Kommunikation; Kausalattribution; Kultur & soziale Wahrnehmung; kognitive Dissonanz)
• Heuristiken (Repräsentativitätsheuristik; Verfügbarkeitsheuristik; Ankerheuristik; Urteilsheuristik)
• Denken & Fühlen (Einfluss von Gefühlen auf das Denken; Entstehung von Gefühlen)
• Soziale Wahrnehmung, sozialer Einfluss & Verhalten (Eindrücke & Eindrucksbildung; Sympathie; Kompetenz; Autorität; Glaubwürdigkeit; Einflüsse des Verhaltens anderer auf die soziale Wahrnehmung & prosoziales Verhalten; Einflüsse von Voreinstellungen; informationaler & normativer soziale Einfluss; Einflussstrategie; Konformität; Gehorsam)
• Das Selbst (Definition & Bedeutung; expliziter & impliziter Selbstwert; Selbstregulation; Wege der Selbsterkenntnis; Bedrohung des Selbst)
• Vorurteile & Diskriminierung (Formen & Ursachen; Stereotypisierung; Präventionsmaßnahmen)
• Einstellungen & Einstellungsänderungen (Definition; Vorhersage von spontanen & überlegten Verhalten; Mechanismen zur Änderung von Einstellungen; Resistenz gegenüber Einstellungsänderungsversuchen; Messung von Einstellungen & Prognosekraft für zukünftiges Verhalten; Wirkung von Werbung; Widerstand gegenüber persuasiven Botschaften)
• Einführung (Entwicklung und Aufgaben der Differenziellen Psychologie und Persönlichkeitspsychologie, Universalität interindividueller Differenzen, Zentrale Begriff [Variable, Skala, Konstrukt, Persönlichkeit, Nomothetische, idiographisch und idiothetische Methode], Verhaltensweisen & -gewohnheiten, Verhaltensvorhersage, Zustände, Typen, Paradigmen der Persönlichkeitspsychologie)
• Antezedenzien und theoriehistorische Grundlagen in ihrer aktuellen Rezeption und kritischen Reflexion: Psychoanalyse & psychoanalytische Persönlichkeitstheorien (Freuds Persönlichkeitstheorie, Adlers Individualpsychologie, Jungsche analytische Psychologie)
• Persönlichkeit & Persönlichkeitsforschung (Analyse von Variation und Kovariation, Messen und Eigenschaften, Persönlichkeitsfaktoren, -profile & -typen, Persönlichkeitsstörungen)
• Persönlichkeitsbereiche (Physische Attraktivität, Temperament & interpersonelle Stile, Fähigkeiten, Handlungs- & Bewertungsdispositionen, Einstellungen, Selbstkonzept & Wohlbefinden)
• Persönliche Umwelt & Beziehungen (Persönliche Umwelt, Persönliche Beziehungen und Beziehungsstatus, Bindungen) inkl. Persönlichkeitsentwicklung (Stabilität, Veränderung und Konsequenzen der Persönlichkeit, Genetische Einflüsse und Umwelteinflüsse)
• Geschlechterunterschiede der Persönlichkeit (Entwicklung der Unterschiede, Größe der Unterschiede, Erklärung der Unterschiede, Befunde und Konsequenzen für die Genderforschung)
• Intelligenz & Modellierung von Intelligenzstruktur (Definition & Beschreibung, Prozessmodelle, neurale Korrelate der Intelligenz, Intelligenz in Ausbildung, Beruf und Lebenslauf, Praktische Intelligenz, Konzepte der Intelligenz, Skalen & Verteilungen, Strukturmodelle, Stabilität & Veränderung)
• Kreativität (Begriff, Erfassung von Kreativität, Korrelate der Kreativität, Theorie der Kreativität, Implikationen und Trainierbarkeit)
• Modellierung von Persönlichkeitsstrukturen (Typologien, persönlichkeitstheoretische Konzepte, Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit, Stabilität & Veränderung)
• Lernen (Definition & Abgrenzung; Aspekte des Lernens; Lerntheorien; assoziatives Lernen; Habituation & Sensitivierung; klassische & operante Konditionierung; komplexes & kognitives Lernen; Imitationslernen; Lernende Organisation)
• Wissen (Definition & Abgrenzung; Wissen & Wissensmanagement; Arten des Wissens; explizites & implizites Wissen; Wissenserwerb; Wissensbilanz)
• Motivation (Grundbegriffe der Motivation & theoretische Ansätze; frühe und neuere Theorien der Motivation; biologische Grundlagen der Motivation; Grundlegende & steuernde Motivation; Geschlecht & Sexualität; Kognitive Motivationsmodelle; Motivklassen; implizite, explizite Motive & Motivkongruenz; Motivation durch Zielsetzung)
• Emotion (Begriffliche Abgrenzung; Frühe und neuere Theorien der Emotion; Funktionen & Klassifikation von Emotionen; biologische Grundlagen von Emotionen; Emotionsregulation; Kognition & Emotion; Emotionaler Ausdruck; Aggression & Angst als emotionale Reaktion; emotionaler Stress; Facetten der Emotion; Messung von Emotion)
Teil A: Konfliktmanagement
• Kommunikationsmodelle und Konflikttheorien
• Phasen der Konfliktbearbeitung
• Tools zur Konfliktlösung und -prävention
• Fallbezogene Erarbeitung von Konfliktlösungen und Vereinbarungen
Teil B: Mediation
• Konflikteskalationsmodelle
• Deeskalations- und Dialogtechniken
• Methoden der Wirtschaftsmediation
• Fallbeispiel zu Phasen des Mediationsverfahrens
• Marktpsychologie im Rahmen der wissenschaftlichen Systematik (Gegenstand, Marktpsychologie als angewandte Wissenschaft, Wissenschaftstheoretische Grundlagen)
• Kognitionstheorien (Theorien sozialer Wahrnehmung und sozialer Urteilbildung, Theorie sozialer Vergleiche, Theorie der kognitiven Dissonanz, Theorie psychologischer Reaktanz, Attributionstheorien, Cognitive Response, Theorien zur Informationsverarbeitung, Urteilheuristiken)
• Entwicklung der Persönlichkeit, Wahrnehmung und Gedächtnis (Entwicklungspsychologie, Persönlichkeitstheorien, Wahrnehmungspsychologie, Lerntheorien)
• Motivation & Emotion (Begriffsbestimmung, Motiv & Motivation, Emotion, Biologische Psychologie, naturwissenschaftliche Grundlagen des ökonomischen Verhaltens)
• Macht, Kontrolle & Austausch (Begriffsbestimmung, Märkte & Macht, Kontrolltheorien, Ego-Depletion-Verlust an Kontrolle, Austauschtheorien)
• Wahrnehmung & Aufmerksamkeit (Psychophysik, Das Sehen, Das Hören, Der Geruchssinn, Die Berührung, Multisensität und der Effekt von Erwartungen, Aufmerksamkeitssteuerung)
• Lernen & Gedächtnis (klassisches, evaluatives und operantes Konditionieren, Gebraucht des Gedächtnis, Encodierung & Abruf, Erinnerung & Rekonstruktion, Speichermodell des Gedächtnisses, Organisation von Gedächtnisinhalten, Serielle Effekte der Codierung, Implizites Erinnern, Mere-Exposure-Effekt)
• Verhaltenssteuerung (Energetisierung des Organismus, Affekte & Emotionen, Motivation & Ziele, Verhaltensregulation & Selbstkontrolle, Involvement, Priming, Stimuli)
• Prinzipien & Psychologie der Kaufentscheidung (Arten des Kaufs, Kaufentscheidungen für oder gegen ein Produkt/eine Dienstleistung, Präskriptive und deskriptive Entscheidungstheorien, Entscheidungsheuristiken, Einfluss von Informationen, Urteilsverzerrungen, Intuition)
• Anforderungsanalyse (Definition, Personenmerkmale, Methoden und Verfahren der Anforderungsbestimmung)
• Personalauswahl (Selektion & Passung, Instrumente der Personalauswahl, Gütekriterien, Auswahlentscheidungen, Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen)
• Leistungsbeurteilung (Leistungsbeurteilung und Verhaltensbeurteilung, Beurteilungsverfahren, Urteilstendenzen, Beurteilungsfehler, Anlässe und Ebenen der Leistungsbeurteilung)
• Personalentwicklung (Definition und Abgrenzung, Unternehmensplanung, Laufbahnplanung, Potenzialanalyse, Diagnose des Entwicklungsbedarfs, Maßnahmen der Personalentwicklung, Transfersicherung)
• Arbeitszufriedenheit & -motivation ((Prozess-)Theorien der Motivation, Konstrukte, Messung und Korrelate der Arbeitszufriedenheit; Theorien und Konstrukte der Arbeitsmotivation)
• Arbeitsanalyse, -bewertung & -gestaltung (Begriffe Arbeitsanalyse und Arbeitsgestaltung, Ziele und Einsatzgebiete der Arbeitsanalyse, Ablauf, Analysemethoden und Verfahren der Arbeitsanalyse [bspw. VERA, ISTA, JDS oder WDQ], Ziele und Strategien der Arbeitsgestaltung, Maßnahmen der Arbeitsgestaltung)
• Digitalisierung der Arbeitswelt (Begriff Digitalisierung, Entgrenzung der Arbeit, Digitale Arbeitsqualität)
• Arbeit & Gesundheit (Belastung in der Arbeit, Modell zur Erklärung der Entstehung von Stress, Folgen von Belastungen am Arbeitsplatz, Erkennung von Belastungen am Arbeitsplatz, Umgang mit Belastungen und Stress am Arbeitsplatz, Work-Life-Balance)
• Werbung & Kauf (Werbung in der Wahrnehmung von Konsument:innen, Ziel und Zweck von Werbung, Modelle der Werbewirkung, Konzepte und Begriffe zur Werbegestaltung, Grenzen der Wirtschafswerbung, Werbung und Konsumentenverhalten mit digitalen Medien)
• Gestaltung der Werbung (Umgebung der Werbung, Häufigkeit der Darbietung, Kontinuität & Konsistenz, Makrotypische Gestaltungsmerkmale einer Anzeige, Farbgestaltung, Schriftgestaltung, Bilder in der Werbung, Musik und akustische Bilder im Marketing, Sprache, Wahrnehmung von Mengen & Zahlen, Zeitwahrnehmung)
• Geld- & Preispsychologie (Preissensibilität & -stabilität, Motivationale Aspekte der Preiswahrnehmung, Preisstruktur)
• Digitales Marketing & Onlinehandel (Formen des digitalen Marketing, Digitale vs. physische Güter, Product Placement, Big Data und Algorithmen in der Psychologie)
• Empfehlungsmarketing & Influencer (Onlinerezensionen und elektronisches Word-of-Mouth, Marketing mit Influencer:innen)
• Grundlagen der Kommunikation (Begriff & Abgrenzung, kommunikative Kompetenz, Definition Kommunikationspsychologie)
• Klassische Kommunikationsmodelle (Überblick über ausgewählte Kommunikationsmodelle: Shannon & Weaver, Schulz von Thun; Maximen der Kommunikation nach Grice, Regeln für gelingende Kommunikation nach Rogers, Kommunikationsmodell nach Watzlawick)
• Mittel verbalen und non-verbaler Kommunikation (Zuhören, Fragen, Erklärungen, Lachen & Humor, Haptische Signale, Körpersprachen, Proxemik, Physische Charakteristika)
• Formen der Kommunikation (Intrapersonale und interpersonale Kommunikation, Kommunikationsformen in der Praxis)
• Funktionelle Neuroanatomie & Neurophysiologie (Zellen & Strukturen des Nervensystems; periphere Divisionen; Gehirnströme; Funktionsweise von Neuronen; sensorische Systeme; Bewegung; Gehirnentwicklung & Plastizität; Langzeitlernen & Gedächtnis)
• Grundlagen des Neuromarketing (Begriff & Definition von Neuromarketing; Unterschiede zwischen traditionellem Marketing & Neuromarketing; Consumer Neuroscience; Vor- & Nachteile des Neuromarketing; Emotionen vs. rationales Denken, Kaufentscheidungen)
• Erweiterte Neuromarketing-Techniken (neurowissenschaftliche Methoden im Marketing wie fMRT, EEG, Eye-Tracking; Einfluss von Marken auf neuronale Pfade; Produktplatzierung und In-Store-Design; Werbewirksamkeit; Preispsychologie; Online-Marketing und Benutzererfahrung)
• Vertiefungen in Verhaltenspsychologie (kognitive Verzerrungen und Kaufentscheidungen; emotionale vs. rationale Entscheidungsfindung; soziale Einflüsse auf Konsumverhalten)
• Ethische Betrachtungen im Neuromarketing (Ethik und Datenschutz; Manipulation vs. Überzeugung)
• Praktische Anwendungen und Fallstudien (Analyse von Neuromarketing-Kampagnen; Workshops und Projekte zur Anwendung der erlernten Theorien und Methoden)
• Definition und Relevanz von Change Management
• Change Management im Rahmen von Industrie 4.0 und Digitalisierung
• Organisationales Lernen
• Change Management-Ansätze nach Lewin und nach Kotter
• Typologien von Akteuren im Change Management Prozess
• Change Manager und Change Leader
• Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren im Change Management
• Interaktion & Kommunikation (Begriffsdefinition; Ostrazismus & Diskriminierung; Formen der Kommunikation [mündlich, schriftlich, nonverbal]; formale & informale Kommunikation)
• Gravitation & organisationale Sozialisation (Begriffsdefinition; Grundlagen der organisationale Sozialisation; Wirkung organisationaler Sozialisation)
• Führung von Mitarbeiter:innen (Führung & Führungserfolg; Rahmenmodell & Determinanten der Führung; ethische Aspekte der Führung)
• Organisationsentwicklung (Grundbegriffe und Basiskomponenten der systemischen & agilen Organisationsentwicklung; Rahmenbedingungen: Auftragsklärung, Aufbaustruktur & Prozessarchitektur; Adaptionsmodell [Basisrollen & Rollenkonstitution; Delegationsmatrix; Kontextbrücke, kontinuierliche Lernbegleitung; Selbstorganisationskreis; Führungsmonitor; Kreismodell als Führungsmodell; Kreiskonstitution]; Entscheidungswerkzeuge & Hilfsmittel)
• Organisationsdiagnose (Modell- vs. fallorientierte Organisationsdiagnose; Phasen der Organisationsdiagnose [Einführung, Erkundung, Planung, Durchführung der Hauptuntersuchung, Datenverarbeitung, Datenaufbereitung und Interpretation, Präsentation])
• Organisationkultur & -klima (Begriffsdefinition bzw. -abgrenzung; Messung, Interpretation & Wirkung des Organisationsklimas; Konzept, Messung & Interpretation der Organisationskultur)
A1 – Anfänger
Vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen – z. B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben – und auf Fragen dieser Art Antwort geben. Sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen.
A2 – Grundlegende Kenntnisse
Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z. B. Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.
B1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung
In akademischen und wirtschaftlichen Kontexten klare Standardsprache verwenden und sich bezüglich vertrauter Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. verständigen und relevante Gesprächskompetenzen anwenden. Sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.
B2 – Selbständige Sprachverwendung
Sich bezüglich Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen in akademischen und wirtschaftlichen Kontexten äußern; im eigenen Spezialgebiet an Fachdiskussionen teilnehmen. Sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.
C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse
Ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. In akademischen und wirtschaftlichen Kontexten die Sprache wirksam und flexibel anwenden und sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.
C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse
Mühelose Verständigung in allen Sprachsituationen. Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben. Sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.
Teil A: Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens:
• Allgemeine Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens
• Ethische Aspekte und Plagiarismus / Einsatz künstlicher Intelligenz im Forschungsprozess
Teil B: Aspekte und Techniken:
• Finden einer Forschungslücke
• Literaturrecherche (Bücher, Fachzeitschriften, digitale Bibliothek, Internet)
• Einführung in Literaturverwaltungsprogramme
• Formulierung von Forschungshypothesen und -fragen
• Zitation und Zitationsstile
• Objektivierung von Forschungsergebnissen
Teil C: Inhalt und Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit:
• Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit
• Ausführung von Problemstellung & Relevanz
• Darstellung des Ziels der Arbeit
• Aufbau des Inhaltsverzeichnisses
• Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
• Erstellen von Quellen- bzw. Literaturverzeichnissen
• Sonstige Elemente einer wissenschaftlichen Arbeit (Eidesstattliche Erklärung, Abstract, Anhang etc.)
Teil D: Statistik mit Tabellenkalkulation:
• Aufbau von Daten- und Kalkulationstabellen für statistische Auswertungen (Dateneingabe, automatische Datenerzeugung, Formatierungen, Datenstrukturen)
• Anwendung grundlegender Rechenoperationen auf statistische Daten (Addition, Subtraktion, Division, Multiplikation, Potenzen etc.)
• Nutzung von ausgewählten Spezialfunktionen (bspw. finanzmathematische oder statistische Funktionen)
Teil E: Grundlagen der Statistik
• Einführung in die deskriptive Statistik (grafische Darstellung von Daten und Verteilungen, Berechnungen statistischer Zentral- und Streuungsmaße, Test auf Normalverteilung von Daten) und Dateninterpretation
• Einführung in die schließende Statistik (Differenzentest für nominal, ordinal und kardinal skalierte Daten)
• Einführung in die Korrelations- und Faktorenanalyse
Teil F: Aufbau eines Datensatzes und Variablendeklaration:
• Aufbau und Struktur eines Datensatzes für statistische Analysen unter Anwendung von Software
• Bestimmung und Entwicklung von Variablen (abhängige, unabhängige, Dummy, Interaktion) und Skalierung (nominal, ordinal, Intervall, kardinal)
• Anwendung grundlegender statistischer Methoden anhand von Datensätzen
Die Vertiefung der (theoretischen) Inhalte erfolgt über praktische Beispiele inkl. Softwareunterstützung.
Teilbereich Betriebswirtschaft:
-------------------------------
Teil A: Überblick und Zusammenhangsanalyse der wichtigsten Teilbereiche in der BWL
• Merkmale von Betriebswirtschaften und Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre
• Betriebswirtschaftliche Entscheidungslehre bzw. Entscheidungstheorie
• Betriebliche Funktionsbereiche
• Grundlagen Management und Ethik
Teil B: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
• Konstitutiven Unternehmensentscheidungen wie Rechtsformen, Standortentscheidung, Arten von Unternehmenszusammenschlüssen/Fusionen und Wahl des Geschäftsfeldes.
• Funktionale Unternehmensentscheidungen: Materialwirtschaft, Produktionswirtschaft, Marketing.
• Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Wertschöpfungsprozesse und Funktionen (Wertschöpfungsarchitektur und -struktur)
• Grundlagen des markt-, prozess-, und strategieorientierten Managements
Teil C: Strategisches Management
• Definition und Abgrenzung Strategie vs. Geschäftsmodell; 5P nach Mintzberg
• Strategischer Managementprozess und relevante Analysen (Vision & Mission; Umweltanalyse, externe und interne Unternehmensanalyse, Ressourcenanalyse und Wertkette nach Porter, Konkurrenzanalyse, SWOT, etc.)
• Strategische vs. operative Ziele
• Generische Strategien nach Porter (Differenzierungsfokus, Differenzierung, Kostenfokus, Kostenführerschaft) und nach Treacy & Wiersema (Produktführerschaft, Operationelle Exzellenz, Kundennähe)
Teilbereich Volkswirtschaft:
----------------------------
Teil A: Kernthemen
• Ökonomisches Denken und Marginalanalyse
• Effiziente Allokation von knappen Ressourcen
• Marktmodell und Marktgleichgewicht
• Makroökonomische Größen (BIP, Inflation und Arbeitslosigkeit) und die Zusammenhänge
Teil B: Ausgewählte volkswirtschaftliche Themenstellungen
• Elastizität und Wohlfahrt
• Kostenfunktionen und optimale Unternehmensproduktion
• Preissetzung und Marktformen
• Kurzfristige wirtschaftliche Schwankungen: Konjunktur
• Geld, die EZB und Inflation
• Langfristiges Wirtschaftswachstum
• Internationale Beziehungen und Handel
Teilbereich Marketing:
----------------------
Vermittlung von Grundlagen des Marketings unter folgenden Aspekten:
• Definition und Einsatzbereiche des Marketings
• Bedeutung und Aufgaben des Marketings im 21. Jahrhundert
• Gesellschaftliche Verantwortung und Ethik im Marketing
• Strategisches Marketing / Marktsegmentierung
• Analyse des Käuferverhaltens in Konsumgütermärkten
• Marketing-Mix (4P)
• Internationales Marketing
• Marktorientierung in Unternehmenskultur und Führung
• Zukunftsperspektiven des Marketings
Teilbereich Rechnungs- & Finanzwesen:
-------------------------------------
Teil A: Externes Rechnungswesen
• Gliederung des Rechnungswesens
• Grundlagen des betrieblichen Rechnungswesens: Aufgaben, Teilgebiete und Grundbegriffe
• System der kaufmännischen Buchführung: Von der Inventur zur Eröffnungsbilanz
• System der doppelten Buchführung: Buchung von Geschäftsfällen in Bestands und Erfolgskonten
• Organisation der Buchhaltung (Kontenrahmen, Umsatzsteuer, etc.)
• Prinzip der Periodenreinheit und Rechnungsabgrenzungsposten
• Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
• Bewertung von Bilanzpositionen (Anlagevermögen, Umlaufvermögen, Höchst- und Niederstwertprinzip) und Bewertungsmethoden (FIFO, LIFO, HIFO, KIFO, Festwertverfahren etc.)
Teil B: Internes Rechnungswesen
• Ziele und Grundbegriffe der Kosten- und Erlösrechnung
• Grundlagen der Kosten- und Erlösrechnung: Aufgaben, Komponenten und Teilbereiche
• Aufbau der Kostenrechnung (Kostenarten, Kostenstellen, Kostenträger)
• Deckungsbeitragsrechnung
• Einführung & Grundlagen (Geschichte; Entwicklung & Teildisziplinen der Wirtschaftspsychologie; Besonderheiten des wirtschaftlichen Verhaltens unter Berücksichtigung nachhaltigkeitsbezogener Entscheidungen; Problematik des rationalen Verhaltens; Menschbild in der Wirtschaftspsychologie)
• Theorien der Wirtschaftspsychologie (Bezugsrahmen der wirtschaftspsychologischen Forschung; Motivationstheorien; Kognitionstheorien; Interaktionstheorien; Feldtheorie; marktpsychologischer Ansatz; Kultur & kulturvergleichende Psychologie; Transitions- & Stressforschung; kultursoziologischer Ansatz; systemische Erklärungsansätze)
• Wirtschaftspsychologische Konzepte (Individuelle Ebene [Werte, Einstellungen; Gefühle & Emotionen; Motivation & Handeln; Attribution; Kompetenz; Lern- & Entscheidungsprozesse; Selbst & Identität]; Interpersonelle Ebene [Prozess in & zwischen Gruppen; Diversität; Kooperation & Konkurrenz; Konflikt & Konfliktlösung; Verhandeln; Vertrauen; Macht; Gerechtigkeit allgemein und bei Umwelt- und Verteilungsfragen])
• Psychologie makroökonomischer Prozesse (Psychologie wirtschaftlicher Entwicklungen [Industrialisierung; Entwicklungsländer; Internationalisierung; Konjunktur]; Psychologie entwickelter Gesellschaften [Wertewandel; Umweltproblematik; Schattenwirtschaft; Arbeitslosigkeit]; Psychologie des Geldes [Geldwert; Einkommen; Besteuerung; Sparen; Geldanlage unter Berücksichtigung nachhaltiger und konventioneller Anlageformen])
• Psychologie mikroökonomischer Prozesse (Überblick zu folgenden Themen: Arbeits- und Organisationspsychologie; Markt- & Konsumpsychologie; nachhaltiges Konsumverhalten)
• Anwendungsfelder mit Beispielen (Prozesse des Kaufens & Verkaufens; Unternehmenszusammenschlüsse; Beratung in wirtschaftsnahen Kontext; Arbeitslosigkeit; interkulturelles Handeln in wirtschaftsnahmen Kontext; unternehmerischer Handeln & Selbständigkeit mit Bezug zu nachhaltigen Geschäftsmodellen)
A1 – Anfänger
Vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze verstehen und verwenden, die auf die Befriedigung konkreter Bedürfnisse zielen. Sich und andere vorstellen und anderen Leuten Fragen zu ihrer Person stellen – z. B. wo sie wohnen, was für Leute sie kennen oder was für Dinge sie haben – und auf Fragen dieser Art Antwort geben. Sich auf einfache Art verständigen, wenn die Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner langsam und deutlich sprechen und bereit sind zu helfen.
A2 – Grundlegende Kenntnisse
Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen (z. B. Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Sich in einfachen, routinemäßigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen und direkten Austausch von Informationen über vertraute und geläufige Dinge geht. Mit einfachen Mitteln die eigene Herkunft und Ausbildung, die direkte Umgebung und Dinge im Zusammenhang mit unmittelbaren Bedürfnissen beschreiben.
B1 – Fortgeschrittene Sprachverwendung
In akademischen und wirtschaftlichen Kontexten klare Standardsprache verwenden und sich bezüglich vertrauter Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. verständigen und relevante Gesprächskompetenzen anwenden. Sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.
B2 – Selbständige Sprachverwendung
Sich bezüglich Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen in akademischen und wirtschaftlichen Kontexten äußern; im eigenen Spezialgebiet an Fachdiskussionen teilnehmen. Sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.
C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse
Ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. In akademischen und wirtschaftlichen Kontexten die Sprache wirksam und flexibel anwenden und sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.
C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse
Mühelose Verständigung in allen Sprachsituationen. Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben. Sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.
• Varianzanalyse (einfaktoriell, zweifaktoriell und mehrfaktoriell; Effektarten; Mittelwertvergleich bzw. t-Test; F-Test; Post-hoc-Analysen; Analysen mit und ohne Messwiederholungen)
• Verfahren für Rangdaten (U-Test nach Mann-Whitney; Wilcoxon-Test; H-Test nach Kruskal-Wallis) und Verfahren für Nominaldaten (Chi-Quadrat-Test; Effektstärke)
• Regressionsanalyse (univariate und multivariate linear Regression; nicht-lineare Zusammenhänge; Dummy-Variable; Interaktionsvariable; Testvoraussetzungen; alternative Modell zur linearen Regression; weiterführende Modell der Regression [bspw. Logit-Regression, Quantil-Regression, etc.])
• Fragebogenkonstruktion und Testverfahren (Gütekriterien; Variable, Items und Konstrukte; deskriptivstatistische Itemanalyse & Testwertbestimmung; Standards für psychologisches Testen; Testtheorien; konfirmatorische & explorative Faktorenanalyse; Reliabilitätsanalyse; semantisches Differenzial)
Die Vertiefung der (theoretischen) Inhalte erfolgt über praktische Beispiele inkl. Softwareunterstützung.
• Grundlagen des Projektmanagement (Projektdefinition & Abgrenzung zum Projektauftrag; Projektplanung & -organisation; Rollen & Verantwortlichkeiten im Projekt; Projektdurchführung & -controlling; Projektabschluss; Erfolgsfaktoren des Projektmanagements; Projekthandbuch)
• Einführung Zeitmanagement & Stressfaktoren in Projekten; Einführung Erstellung Zeit- & Meilensteinplan mit Hilfe von Software
• Aufbau eines agilen Mindsets mit Werten & Prinzipien
• Grundlagen des Kanban & Scrum (Scrum & Scrum-Rollen, Anwendung agiler Techniken [Use Cases; personas; Burn Up Chart; Cumulative Flow Diagram; Earned Value Analysis])
Teil Organisationspsychologie:
-------------------------------------
• Überblick zur Vergangenheit und Zukunft der Arbeits- & Organisationspsychologie (Menschenbilder [bspw. Economic Man; Social Man; Complex Man; etc.] ; moderne Arbeitswelten [bspw. industrielle Revolution; Arbeit 4.0.; Agilität;, etc.])
• Organisationstheorien & - entwicklung (Begriff der Organisation; klassische & neuere Organisationstheorien: Industrialisierung & maschinelle Massenfertigung; Human-Relations-Bewegung; High Reliability-Organisationen & Cyber-physische Systeme; Organisationsstruktur; Netzwerke; Organisationskultur & -klima)
• Theorien von Veränderungen in Organisationen (Veränderungstheorien [bspw. episodische/revolutionäre & kontinuierliche/evolutionäre Veränderung; Feldtheorie; etc.], Veränderung durch organisationales Lernen; aktive Steuerung von Veränderungen in Organisationen; Partizipation & Kommunikation in Veränderungsprozessen)
Teil Arbeitspsychologie:
-----------------------------------------------------------------
• Theoretische Modelle des Arbeitshandelns (Verhaltenstheoretische Ansätze; Kognitionspsychologische/-theoretische Ansätze; Handlungstheoretische Ansätze; Tätigkeitstheoretische Ansätze)
• Arbeitspsychologie & sozio-digitale Systeme (Definition von Arbeit & Arbeit 4.0, Analyse; Bewertung & Gestaltung von Arbeit; Wirkung von Arbeit; Gesundheitsförderung & betriebliches Gesundheitsmanagement; Arbeitssicherheit & Safety Management)
• Arbeitsleistung (Determinanten der individuellen Leistung; Einfluss personaler & nicht personaler Führung auf die Leistung; Teamleistung & -entwicklung)
• Psychologie als Wissenschaft (Gegenstand & Ziele der Allgemeinen Psychologie; Konzepte & Perspektiven der Psychologie; Psychologie als wissenschaftliche Forschungsmethode; Methodische Prinzipien der Psychologie; Methoden der Versuchsplanung & Datenerhebung)
• Neurowissenschaft und Verhalten – Biologisch-physiologische Grundlagen (Signalübertragung im Nervensystem; Organisation des Nervensystems; Struktur des Gehirns; Genetik & Verhalten)
• Wahrnehmung (Eigenschaften der Sinne; Phänomenales Erleben messbar machen; Psychophysik, visuelle Wahrnehmung; auditive Wahrnehmung; Gleichgewicht & Proriozeption; taktile Sinne; Geruch & Geschmack; Somatosensorisches System; Multimodale Wahrnehmung)
• Aufmerksamkeit & Bewusstsein (Aufmerksamkeit & selektive Reizverarbeitung; Bewusstsein; Schlaf; Traum & zirkadiane Rhythmik)
• Handlungssteuerung (Physiologische Grundlagen der Motorik; Steuerung; Programmierung & Reglung; Wechselwirkung zwischen Handlung & Wahrnehmung; Mehrfachtätigkeiten/Doppelaufgaben; Exekutive Funktionen/Kognitive Kontrolle)
• Gedächtnis (Gedächtnisprozesse & -systeme; Methoden & Befunde der früheren experimentellen Gedächtnisforschung; sensorisches Gedächtnis; Arbeitsgedächtnis/Kurzzeitgedächtnis; Langzeitgedächtnis; Gedächtnistheorien; konstruktives Gedächtnis; Gedächtnisverbesserung & Lernstrategien; neurobiologische Basis des Gedächtnisses)
• Denken, Problemlösen & Entscheiden (propositionales Denken & Wissenspräsentation; bildhaftes Denken; neuronale Basis des propositionalen und des bildhaften Denkens; Problemlösen: Grundbegriffe & Strategien; Entscheiden: Grundbegriffe & Strategien, Intelligenz & Kreativität)
• Einführung (Definition & Gegenstand; Methoden der Sozialpsychologie; Situation, Motive von Menschen)
• Soziale Kognition & Wahrnehmung (Struktur des Wissens; Wahrnehmung & Aufmerksamkeit; Enkodierung & Interpretation; Zustandekommen von sozialem Verhalten; Typen automatischen Denkens; kulturelle Unterschiede hinsichtlich sozialer Kognition; kontrollierte soziale Kognition; nicht-verbale Kommunikation; Kausalattribution; Kultur & soziale Wahrnehmung; kognitive Dissonanz)
• Heuristiken (Repräsentativitätsheuristik; Verfügbarkeitsheuristik; Ankerheuristik; Urteilsheuristik)
• Denken & Fühlen (Einfluss von Gefühlen auf das Denken; Entstehung von Gefühlen)
• Soziale Wahrnehmung, sozialer Einfluss & Verhalten (Eindrücke & Eindrucksbildung; Sympathie; Kompetenz; Autorität; Glaubwürdigkeit; Einflüsse des Verhaltens anderer auf die soziale Wahrnehmung & prosoziales Verhalten; Einflüsse von Voreinstellungen; informationaler & normativer soziale Einfluss; Einflussstrategie; Konformität; Gehorsam)
• Das Selbst (Definition & Bedeutung; expliziter & impliziter Selbstwert; Selbstregulation; Wege der Selbsterkenntnis; Bedrohung des Selbst)
• Vorurteile & Diskriminierung (Formen & Ursachen; Stereotypisierung; Präventionsmaßnahmen)
• Einstellungen & Einstellungsänderungen (Definition; Vorhersage von spontanen & überlegten Verhalten; Mechanismen zur Änderung von Einstellungen; Resistenz gegenüber Einstellungsänderungsversuchen; Messung von Einstellungen & Prognosekraft für zukünftiges Verhalten; Wirkung von Werbung; Widerstand gegenüber persuasiven Botschaften)
• Explorative Befragungstechniken (Tiefeninterviews, Narrative Interviews, Problemzentriertes Interview, Fokussierte Interviews, Fokusgruppeninterviews) und indirekte Befragungstechniken (Assoziative Verfahren, Verfremdungstechniken, Projektive Methoden, Nonverbale Verfahren, Kreativitätstechniken, Ordnungsverfahren)
• Allgemeiner Ablauf eines qualitativen Forschungsprozesses (Erkenntnisziele und Planung der Forschung, Methodenauswahl und -durchführung, Verarbeitung der gewonnen Daten, Nutzung von Mixed-Methods für ausgewählte Fragestellungen, Gütekriterien von Interviews [Objektivität, Reliabilität, Validität])
• Konzeption und Erstellung eines Interviewleitfadens (Formulierung von Fragen, Typen von Fragen, Aufbau des Interviewleitfadens)
• Planung und Durchführung von Interviews (Gewinnung von Interviewpartner:innen, Der Begriff Expert:in, Gesprächsführung und Beziehungsaufbau, Rechtliche und ethische Rahmenbedingungen)
• Auswertung von Interviews (Transkription, Qualitative Inhaltsanalyse, Quantitative Textanalyse, Analyse von non- und paraverbalen Verhaltens)
• Grundlagen der experimentellen Forschung (Typen von Variablen, Beteiligte Personen, Grundprinzipien der Kontrolle von Störvariablen, Arten von Experimenten, Quasi-Experimente)
• Allgemeiner Ablauf der experimentellen Forschung (Operationalisieren und Messen, Versuchsplan, Kontrolle von Störvariablen, Stichprobe, empirische Vorhersage und statistische Hypothese, Durchführung, Ergebnis, Bericht)
Die Vertiefung der (theoretischen) Inhalte erfolgt über praktische Beispiele inkl. Softwareunterstützung.
Im Bachelorstudiengang Wirtschaftspsychologie widmen sich die Studierenden der vertieften Untersuchung praxisbezogener Fallstudien, die die psychologischen Facetten von Unternehmensgründung, -übernahme und -nachfolge, etc. beleuchten. Der Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-ups, wodurch die Studierenden direkt in die realen Herausforderungen und psychologischen Prozesse eingebunden werden, die diese wirtschaftlichen Phasen prägen.
Die Studieninhalte umfassen eine gründliche Analyse der Entscheidungsfindungsprozesse, der Motivationsstrukturen und der Teamdynamiken, die in Unternehmen auftreten. Ebenso werden Führungsstile und deren Wirkung auf die Mitarbeiter:innenmotivation und -produktivität betrachtet. Ein wesentlicher Bestandteil des Kurses ist die Anwendung experimenteller Marktforschungsmethoden, welche es den Studierenden ermöglichen, psychologische Theorien und Modelle praktisch zu testen und zu validieren.
Durch den Einsatz dieser Methoden können die Studierenden beispielsweise untersuchen, wie unterschiedliche Führungsstile die Leistung und Zufriedenheit von Mitarbeiter:innen beeinflussen oder wie Veränderungen in der Teamzusammensetzung die Unternehmenskultur und das Betriebsklima prägen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen tragen dazu bei, datengestützte, psychologisch fundierte Strategien für die Unternehmensführung und -entwicklung zu entwickeln.
Zusätzlich zur fachlichen Vertiefung fördert dieser Ansatz auch wichtige Komplementärkompetenzen wie kritisches Denken, analytische Fähigkeiten und die Fähigkeit zur Anwendung wissenschaftlicher Methoden in realen Wirtschaftskontexten. Die Studierenden übernehmen dabei die vollständige Planung und Durchführung der Forschungsprojekte, von der Hypothesenbildung über die Datenerhebung und -analyse bis hin zur Präsentation ihrer Ergebnisse. Diese umfassende methodische und praktische Erfahrung bereitet die Studierenden optimal auf zukünftige berufliche Herausforderungen im Schnittfeld von Psychologie und Wirtschaft vor.
• Einführung (Entwicklung und Aufgaben der Differenziellen Psychologie und Persönlichkeitspsychologie, Universalität interindividueller Differenzen, Zentrale Begriff [Variable, Skala, Konstrukt, Persönlichkeit, Nomothetische, idiographisch und idiothetische Methode], Verhaltensweisen & -gewohnheiten, Verhaltensvorhersage, Zustände, Typen, Paradigmen der Persönlichkeitspsychologie)
• Antezedenzien und theoriehistorische Grundlagen in ihrer aktuellen Rezeption und kritischen Reflexion: Psychoanalyse & psychoanalytische Persönlichkeitstheorien (Freuds Persönlichkeitstheorie, Adlers Individualpsychologie, Jungsche analytische Psychologie)
• Persönlichkeit & Persönlichkeitsforschung (Analyse von Variation und Kovariation, Messen und Eigenschaften, Persönlichkeitsfaktoren, -profile & -typen, Persönlichkeitsstörungen)
• Persönlichkeitsbereiche (Physische Attraktivität, Temperament & interpersonelle Stile, Fähigkeiten, Handlungs- & Bewertungsdispositionen, Einstellungen, Selbstkonzept & Wohlbefinden)
• Persönliche Umwelt & Beziehungen (Persönliche Umwelt, Persönliche Beziehungen und Beziehungsstatus, Bindungen) inkl. Persönlichkeitsentwicklung (Stabilität, Veränderung und Konsequenzen der Persönlichkeit, Genetische Einflüsse und Umwelteinflüsse)
• Geschlechterunterschiede der Persönlichkeit (Entwicklung der Unterschiede, Größe der Unterschiede, Erklärung der Unterschiede, Befunde und Konsequenzen für die Genderforschung)
• Intelligenz & Modellierung von Intelligenzstruktur (Definition & Beschreibung, Prozessmodelle, neurale Korrelate der Intelligenz, Intelligenz in Ausbildung, Beruf und Lebenslauf, Praktische Intelligenz, Konzepte der Intelligenz, Skalen & Verteilungen, Strukturmodelle, Stabilität & Veränderung)
• Kreativität (Begriff, Erfassung von Kreativität, Korrelate der Kreativität, Theorie der Kreativität, Implikationen und Trainierbarkeit)
• Modellierung von Persönlichkeitsstrukturen (Typologien, persönlichkeitstheoretische Konzepte, Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit, Stabilität & Veränderung)
• Lernen (Definition & Abgrenzung; Aspekte des Lernens; Lerntheorien; assoziatives Lernen; Habituation & Sensitivierung; klassische & operante Konditionierung; komplexes & kognitives Lernen; Imitationslernen; Lernende Organisation)
• Wissen (Definition & Abgrenzung; Wissen & Wissensmanagement; Arten des Wissens; explizites & implizites Wissen; Wissenserwerb; Wissensbilanz)
• Motivation (Grundbegriffe der Motivation & theoretische Ansätze; frühe und neuere Theorien der Motivation; biologische Grundlagen der Motivation; Grundlegende & steuernde Motivation; Geschlecht & Sexualität; Kognitive Motivationsmodelle; Motivklassen; implizite, explizite Motive & Motivkongruenz; Motivation durch Zielsetzung)
• Emotion (Begriffliche Abgrenzung; Frühe und neuere Theorien der Emotion; Funktionen & Klassifikation von Emotionen; biologische Grundlagen von Emotionen; Emotionsregulation; Kognition & Emotion; Emotionaler Ausdruck; Aggression & Angst als emotionale Reaktion; emotionaler Stress; Facetten der Emotion; Messung von Emotion)
Teil A: Konfliktmanagement
• Kommunikationsmodelle und Konflikttheorien
• Phasen der Konfliktbearbeitung
• Tools zur Konfliktlösung und -prävention
• Fallbezogene Erarbeitung von Konfliktlösungen und Vereinbarungen
Teil B: Mediation
• Konflikteskalationsmodelle
• Deeskalations- und Dialogtechniken
• Methoden der Wirtschaftsmediation
• Fallbeispiel zu Phasen des Mediationsverfahrens
• Marktpsychologie im Rahmen der wissenschaftlichen Systematik (Gegenstand, Marktpsychologie als angewandte Wissenschaft, Wissenschaftstheoretische Grundlagen)
• Kognitionstheorien (Theorien sozialer Wahrnehmung und sozialer Urteilbildung, Theorie sozialer Vergleiche, Theorie der kognitiven Dissonanz, Theorie psychologischer Reaktanz, Attributionstheorien, Cognitive Response, Theorien zur Informationsverarbeitung, Urteilheuristiken)
• Entwicklung der Persönlichkeit, Wahrnehmung und Gedächtnis (Entwicklungspsychologie, Persönlichkeitstheorien, Wahrnehmungspsychologie, Lerntheorien)
• Motivation & Emotion (Begriffsbestimmung, Motiv & Motivation, Emotion, Biologische Psychologie, naturwissenschaftliche Grundlagen des ökonomischen Verhaltens)
• Macht, Kontrolle & Austausch (Begriffsbestimmung, Märkte & Macht, Kontrolltheorien, Ego-Depletion-Verlust an Kontrolle, Austauschtheorien)
• Wahrnehmung & Aufmerksamkeit (Psychophysik, Das Sehen, Das Hören, Der Geruchssinn, Die Berührung, Multisensität und der Effekt von Erwartungen, Aufmerksamkeitssteuerung)
• Lernen & Gedächtnis (klassisches, evaluatives und operantes Konditionieren, Gebraucht des Gedächtnis, Encodierung & Abruf, Erinnerung & Rekonstruktion, Speichermodell des Gedächtnisses, Organisation von Gedächtnisinhalten, Serielle Effekte der Codierung, Implizites Erinnern, Mere-Exposure-Effekt)
• Verhaltenssteuerung (Energetisierung des Organismus, Affekte & Emotionen, Motivation & Ziele, Verhaltensregulation & Selbstkontrolle, Involvement, Priming, Stimuli)
• Prinzipien & Psychologie der Kaufentscheidung (Arten des Kaufs, Kaufentscheidungen für oder gegen ein Produkt/eine Dienstleistung, Präskriptive und deskriptive Entscheidungstheorien, Entscheidungsheuristiken, Einfluss von Informationen, Urteilsverzerrungen, Intuition)
Im Bachelorstudiengang Wirtschaftspsychologie widmen sich die Studierenden der vertieften Untersuchung praxisbezogener Fallstudien, die die psychologischen Facetten von Unternehmensgründung, -übernahme und -nachfolge, etc. beleuchten. Der Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start-ups, wodurch die Studierenden direkt in die realen Herausforderungen und psychologischen Prozesse eingebunden werden, die diese wirtschaftlichen Phasen prägen.
Die Studieninhalte umfassen eine gründliche Analyse der Entscheidungsfindungsprozesse, der Motivationsstrukturen und der Teamdynamiken, die in Unternehmen auftreten. Ebenso werden Führungsstile und deren Wirkung auf die Mitarbeiter:innenmotivation und -produktivität betrachtet. Ein wesentlicher Bestandteil des Kurses ist die Anwendung experimenteller Marktforschungsmethoden, welche es den Studierenden ermöglichen, psychologische Theorien und Modelle praktisch zu testen und zu validieren.
Durch den Einsatz dieser Methoden können die Studierenden beispielsweise untersuchen, wie unterschiedliche Führungsstile die Leistung und Zufriedenheit von Mitarbeiter:innen beeinflussen oder wie Veränderungen in der Teamzusammensetzung die Unternehmenskultur und das Betriebsklima prägen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen tragen dazu bei, datengestützte, psychologisch fundierte Strategien für die Unternehmensführung und -entwicklung zu entwickeln.
Zusätzlich zur fachlichen Vertiefung fördert dieser Ansatz auch wichtige Komplementärkompetenzen wie kritisches Denken, analytische Fähigkeiten und die Fähigkeit zur Anwendung wissenschaftlicher Methoden in realen Wirtschaftskontexten. Die Studierenden übernehmen dabei die vollständige Planung und Durchführung der Forschungsprojekte, von der Hypothesenbildung über die Datenerhebung und -analyse bis hin zur Präsentation ihrer Ergebnisse. Diese umfassende methodische und praktische Erfahrung bereitet die Studierenden optimal auf zukünftige berufliche Herausforderungen im Schnittfeld von Psychologie und Wirtschaft vor.
• Anforderungsanalyse (Definition, Personenmerkmale, Methoden und Verfahren der Anforderungsbestimmung)
• Personalauswahl (Selektion & Passung, Instrumente der Personalauswahl, Gütekriterien, Auswahlentscheidungen, Ethische und rechtliche Rahmenbedingungen)
• Leistungsbeurteilung (Leistungsbeurteilung und Verhaltensbeurteilung, Beurteilungsverfahren, Urteilstendenzen, Beurteilungsfehler, Anlässe und Ebenen der Leistungsbeurteilung)
• Personalentwicklung (Definition und Abgrenzung, Unternehmensplanung, Laufbahnplanung, Potenzialanalyse, Diagnose des Entwicklungsbedarfs, Maßnahmen der Personalentwicklung, Transfersicherung)
• Arbeitszufriedenheit & -motivation ((Prozess-)Theorien der Motivation, Konstrukte, Messung und Korrelate der Arbeitszufriedenheit; Theorien und Konstrukte der Arbeitsmotivation)
• Arbeitsanalyse, -bewertung & -gestaltung (Begriffe Arbeitsanalyse und Arbeitsgestaltung, Ziele und Einsatzgebiete der Arbeitsanalyse, Ablauf, Analysemethoden und Verfahren der Arbeitsanalyse [bspw. VERA, ISTA, JDS oder WDQ], Ziele und Strategien der Arbeitsgestaltung, Maßnahmen der Arbeitsgestaltung)
• Digitalisierung der Arbeitswelt (Begriff Digitalisierung, Entgrenzung der Arbeit, Digitale Arbeitsqualität)
• Arbeit & Gesundheit (Belastung in der Arbeit, Modell zur Erklärung der Entstehung von Stress, Folgen von Belastungen am Arbeitsplatz, Erkennung von Belastungen am Arbeitsplatz, Umgang mit Belastungen und Stress am Arbeitsplatz, Work-Life-Balance)
• Werbung & Kauf (Werbung in der Wahrnehmung von Konsument:innen, Ziel und Zweck von Werbung, Modelle der Werbewirkung, Konzepte und Begriffe zur Werbegestaltung, Grenzen der Wirtschafswerbung, Werbung und Konsumentenverhalten mit digitalen Medien)
• Gestaltung der Werbung (Umgebung der Werbung, Häufigkeit der Darbietung, Kontinuität & Konsistenz, Makrotypische Gestaltungsmerkmale einer Anzeige, Farbgestaltung, Schriftgestaltung, Bilder in der Werbung, Musik und akustische Bilder im Marketing, Sprache, Wahrnehmung von Mengen & Zahlen, Zeitwahrnehmung)
• Geld- & Preispsychologie (Preissensibilität & -stabilität, Motivationale Aspekte der Preiswahrnehmung, Preisstruktur)
• Digitales Marketing & Onlinehandel (Formen des digitalen Marketing, Digitale vs. physische Güter, Product Placement, Big Data und Algorithmen in der Psychologie)
• Empfehlungsmarketing & Influencer (Onlinerezensionen und elektronisches Word-of-Mouth, Marketing mit Influencer:innen)
• Grundlagen der Kommunikation (Begriff & Abgrenzung, kommunikative Kompetenz, Definition Kommunikationspsychologie)
• Klassische Kommunikationsmodelle (Überblick über ausgewählte Kommunikationsmodelle: Shannon & Weaver, Schulz von Thun; Maximen der Kommunikation nach Grice, Regeln für gelingende Kommunikation nach Rogers, Kommunikationsmodell nach Watzlawick)
• Mittel verbalen und non-verbaler Kommunikation (Zuhören, Fragen, Erklärungen, Lachen & Humor, Haptische Signale, Körpersprachen, Proxemik, Physische Charakteristika)
• Formen der Kommunikation (Intrapersonale und interpersonale Kommunikation, Kommunikationsformen in der Praxis)
• Funktionelle Neuroanatomie & Neurophysiologie (Zellen & Strukturen des Nervensystems; periphere Divisionen; Gehirnströme; Funktionsweise von Neuronen; sensorische Systeme; Bewegung; Gehirnentwicklung & Plastizität; Langzeitlernen & Gedächtnis)
• Grundlagen des Neuromarketing (Begriff & Definition von Neuromarketing; Unterschiede zwischen traditionellem Marketing & Neuromarketing; Consumer Neuroscience; Vor- & Nachteile des Neuromarketing; Emotionen vs. rationales Denken, Kaufentscheidungen)
• Erweiterte Neuromarketing-Techniken (neurowissenschaftliche Methoden im Marketing wie fMRT, EEG, Eye-Tracking; Einfluss von Marken auf neuronale Pfade; Produktplatzierung und In-Store-Design; Werbewirksamkeit; Preispsychologie; Online-Marketing und Benutzererfahrung)
• Vertiefungen in Verhaltenspsychologie (kognitive Verzerrungen und Kaufentscheidungen; emotionale vs. rationale Entscheidungsfindung; soziale Einflüsse auf Konsumverhalten)
• Ethische Betrachtungen im Neuromarketing (Ethik und Datenschutz; Manipulation vs. Überzeugung)
• Praktische Anwendungen und Fallstudien (Analyse von Neuromarketing-Kampagnen; Workshops und Projekte zur Anwendung der erlernten Theorien und Methoden)
• Definition und Relevanz von Change Management
• Change Management im Rahmen von Industrie 4.0 und Digitalisierung
• Organisationales Lernen
• Change Management-Ansätze nach Lewin und nach Kotter
• Typologien von Akteuren im Change Management Prozess
• Change Manager und Change Leader
• Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren im Change Management
• Interaktion & Kommunikation (Begriffsdefinition; Ostrazismus & Diskriminierung; Formen der Kommunikation [mündlich, schriftlich, nonverbal]; formale & informale Kommunikation)
• Gravitation & organisationale Sozialisation (Begriffsdefinition; Grundlagen der organisationale Sozialisation; Wirkung organisationaler Sozialisation)
• Führung von Mitarbeiter:innen (Führung & Führungserfolg; Rahmenmodell & Determinanten der Führung; ethische Aspekte der Führung)
• Organisationsentwicklung (Grundbegriffe und Basiskomponenten der systemischen & agilen Organisationsentwicklung; Rahmenbedingungen: Auftragsklärung, Aufbaustruktur & Prozessarchitektur; Adaptionsmodell [Basisrollen & Rollenkonstitution; Delegationsmatrix; Kontextbrücke, kontinuierliche Lernbegleitung; Selbstorganisationskreis; Führungsmonitor; Kreismodell als Führungsmodell; Kreiskonstitution]; Entscheidungswerkzeuge & Hilfsmittel)
• Organisationsdiagnose (Modell- vs. fallorientierte Organisationsdiagnose; Phasen der Organisationsdiagnose [Einführung, Erkundung, Planung, Durchführung der Hauptuntersuchung, Datenverarbeitung, Datenaufbereitung und Interpretation, Präsentation])
• Organisationkultur & -klima (Begriffsdefinition bzw. -abgrenzung; Messung, Interpretation & Wirkung des Organisationsklimas; Konzept, Messung & Interpretation der Organisationskultur)
Lehrveranstaltungen wie bspw. Intercultural Communication, Business Geography, Anthropological Perspectives on Culture and Society, etc.
Lehrveranstaltungen aus folgenden fünf Bereichen:
1. Psychologie (bspw. Vertiefung Differenzielle Psychologie, Vertiefung Sozialpsychologie, Diagnostik, etc.)
2. Wirtschaftspsychologie (bspw. Managerial Decision Behavior, Psychology of Financial Markets, etc.)
3. Management & Wirtschaft (bspw. Business Ethics, Corporate Culture, Data Analytics, Diversity, Knowlege Management, Leadership, Organizational Theory, etc.)
4. Marketing (bspw. Advanced Marketing Management, Communication Management, Consumer Behavior, Customer Service Excellence, Digital Marketing, Global Marketing, Market Research, etc.)
5. HR Management (bspw. Vertiefung HR Management, Employer Branding, People & Organization, Strategic HR-Management, etc.)
Vertiefung Social Skills: Lehrveranstaltungen wie z.B. Business Communication, Negotiation and Conflict Resolution, International Business Communication, Bargaining Behavior.
• Aufbau und Qualitätskriterien wissenschaftlicher Arbeiten:
Wiederholung zentraler Strukturprinzipien (Einleitung, Theorie, Methodik, Ergebnisse, Diskussion), Stringenz der Argumentation, roter Faden, wissenschaftlicher Stil.
• Reflexion des Arbeitsstands:
Einordnung des eigenen Fortschritts, typische Herausforderungen im Forschungsprozess, Umgang mit offenen Fragen und Unsicherheiten.
• Feedbackkultur im wissenschaftlichen Kontext:
Kriteriengeleitetes Peer-Feedback, konstruktive Rückmeldung geben und annehmen, Überarbeitung auf Basis von Feedback.
• Wissenschaftliche Ergebnispräsentation:
Aufbau eines Forschungs- bzw. Konferenzvortrags (Problemstellung, Theorie, Methode, Ergebnisse, Implikationen), Visualisierung von Daten, adressatengerechte Darstellung.
• Argumentation und Diskussion auf Forschungsniveau:
Theoriegeleitete Interpretation, Einordnung in den Forschungsstand, kritische Reflexion von Limitationen sowie Ableitung wissenschaftlicher und praktischer Implikationen.
• Umgang mit Fragen aus der Fachcommunity:
Verteidigung methodischer Entscheidungen, Diskussion von Kritikpunkten, präzise und strukturierte Beantwortung fachlicher Rückfragen.
Im Rahmen der Lehrveranstaltung erstellen die Studierenden eigenständig ihre Bachelorarbeit zu einem Thema aus der Wirtschaftspsychologie. Sie entwickeln ein klar abgegrenztes Themenfeld, formulieren eine zentrale Forschungsfrage und bearbeiten diese auf Grundlage einschlägiger theoretischer Modelle sowie aktueller wissenschaftlicher Literatur. Dabei wenden sie die im Studium erworbenen fachlichen Kenntnisse und methodischen Kompetenzen auf eine konkrete wirtschaftspsychologische Problemstellung an und analysieren diese systematisch. Die Studierenden zeigen ihre Fähigkeit zur wissenschaftlichen Argumentation, zur reflektierten Interpretation von Ergebnissen sowie zur kritischen Diskussion theoretischer und praktischer Implikationen. Darüber hinaus planen und strukturieren sie ihren Arbeitsprozess eigenverantwortlich und setzen geeignete Strategien des Selbst- und Zeitmanagements im Forschungsprozess ein.
Die Lehrinhalte sind von den Tätigkeiten abhängig, welche die Studierenden beim Praktikumsgeber bearbeiten. Die Studierenden wählen selbständig eine Praktikumsstelle. Dabei können sie auf das umfangreiche Angebot an Praktikumsanzeigen der Hochschule Kufstein Tirol zurückgreifen. Die Studiengangsleitung prüft die fachliche Übereinstimmung der Praktikumstätigkeiten zu den Studieninhalten und den Qualifikationsprofilen des Studiengangs. Im Anschluss daran wird von der Studiengangsleitung geprüft, ob das Berufspraktikum den Ausbildungszielen des Studiengangs entspricht und ob die/der Studierende ihrem/seinem Qualifikationsniveau entsprechend eingesetzt werden kann. Ein ausführlicher Praktikumsleitfaden unterstützt die Studierenden bei der Organisation in ihrem Praxissemester.
Studienordnung Zum Download
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Wirtschaftspsychologie & Management
in Kraft seit 06.05.2026, Studienbeginn ab Studienjahr 2027/28
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Häufig gestellte Fragen
Welche Schwerpunkte der Wirtschaftspsychologie werden im Rahmen im Studiengang behandelt?
Es werden die Schwerpunktthemen Arbeitspsychologie, Organisationspsychologie & -entwicklung, Neuromarketing & Verhaltenspsychologie und Werbepsychologie behandelt.
Welche spezifischen Managementkompetenzen werden vermittelt?
Sie erlernen Kernkompetenzen in Change Management, strategischer Planung, finanzieller Steuerung und Führungsethik – angereichert durch Praxiserfahrung und Expertenwissen.
Welche praktischen Erfahrungen sammle ich im Studium – etwa im Umgang mit Veränderungs- und Transformationsprozessen?
Durch Projekte mit Unternehmen, Case Studies und Experten-Workshops erhalten Sie praktische Einblicke in reale Transformationsprozesse.