Unser berufsbegleitender Bachelor-Studiengang Facility Management & Immobilienwirtschaft behandelt alle Facetten der Immobilienbranche. Das Programm bietet Ihnen praxisnahe Projekte und die Chance, Geld zu verdienen und zu studieren. Entwickeln Sie nachhaltige Immobilienprojekte!
Facility Management & Immobilienwirtschaft
Bachelorstudiengang
Überblick
-
Niveau der Qualifikation:
Stufe 1, Bachelor -
Kosten:
Euro 363,36* (zzgl. ÖH-Beitrag) pro Semester -
Akademischer Grad:
Bachelor of Arts in Business (BA) -
Organisationsform:
Berufsbegleitend -
Unterrichtssprache:
77 % Deutsch, 23 % Englisch -
Berufsfreundlich:
E-Learning max. 50 % online -
Auslandssemester:
Betreute Studienreise im 6. Semester** -
Zugangsvoraussetzungen:
Allgemeine Zugangsvoraussetzungen -
Studienplätze pro Jahr:
25
Studiengang akkreditiert durch die Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria
Profil des Studiengangs
Bereit, Ihre Immobilienkompetenzen zu vertiefen oder neu einzusteigen? Dieser Studiengang vermittelt praxisnah die Grundlagen der Immobilien- und Bauwirtschaft, inklusive deutschem und österreichischem Recht. Flexibel studierbar neben Job, Familie oder eigenen Plänen, ganz ohne feste Unternehmensbindung.
Unser Bachelorstudiengang Facility Management & Immobilienwirtschaft bereitet Sie umfassend auf die Herausforderungen der Branche vor - von innovativen Konzepten bis zum nachhaltigen Betrieb von Gebäuden. Sie entwickeln Kommunikations- und Führungskompetenzen, gestalten neue Arbeitswelten und setzen sich intensiv mit Energieeffizienz und Nachhaltigkeit auseinander. Praxisprojekte und Unternehmenskooperationen bieten eine solide Basis für erfolgreiche Karrieren in Immobilienentwicklung, -vermarktung und -management. Flexible Studienoptionen ermöglichen es Ihnen, Ihre Karriere neben anderen Verpflichtungen voranzutreiben. Sie können sogar parallel ein Zweitstudium absolvieren, um Ihr Fachwissen und Ihre beruflichen Perspektiven zu erweitern.
Studienschwerpunkte
-
25 %
Technologische Grundlagen Facility Management & Immobilienwirtschaft
-
28 %
Fachwissen in Wirtschaft & Management
-
10 %
Internationale Kompetenz
-
11 %
Sozialkompetenz
-
26 %
Praxistransfer & Bachelorarbeit
Was Sie lernen werden
-
Entwicklung von Bebauungs- & Nutzungskonzepte
-
Steuerung von Gebäudebetrieb & Facility Services
-
Anwendung rechtlicher Bestimmungen
-
Umsetzung von Energieeffizienz & ESG im Bestand
-
Anwendung von KI & Datenanalyse
-
Erstellung von Immobilienbewertungen
Gefragte Berufsfelder
- Projektentwicklung & Bauträgertätigkeit
- Immobilienverwaltung & Objektbetrieb
- Facility Management
- Immobilienbewertung
- Immobilienvermarktung & Vermietung
- Bauprojektmanagement & Sanierung
Karriere
-
EUR 42.200,- Durschnittsgehalt
für Facility Manager:innen in Deutschland und Österreich 2024 (laut Kununu)
-
EUR 39.600,- Durschnittsgehalt
für Hausverwalter:innen in Deutschland und Österreich 2024 (laut Kununu)
-
+ 6,2 % Wachstum
am weltweiten Markt im Facility Management 2023 (laut PWC, RealFM, Builtworld)
-
Maßgeblicher Geschäftserfolg
durch effektives Facility Management (laut PWC, RealFM, Builtworld)
Der Weg zum Bachelor-Abschluss
In den ersten drei Semestern erhalten Sie eine solide Grundlage in Immobilien- und Facility Management sowie bautechnischem Wissen. Im vierten und fünften Semester werden diese Themen vertieft und anhand von realen Projekten praktische Erfahrungen gesammelt. Das sechste Semester beinhaltet ein Berufspraktikum zur Anwendung des Gelernten in der Arbeitswelt und das Verfassen einer Bachelorarbeit zur Forschung im Fachgebiet.
Besonderheiten:
-
Einwöchige Studienreise & einwöchige Winter School
-
großes Netzwerk & Unternehmenskontakte
-
persönliche Betreuung durch Lehrende und das Studiengangsteam
Anerkennung von Vorkenntnissen
Studierende haben die Möglichkeit, sich vor dem jeweiligen Semesterstart Lehrveranstaltungen durch bereits vorab erworbene Kompetenzen anrechnen zu lassen.
Die Anrechnung erfolgt über einen Antrag direkt bei der Studiengangsleitung.
Studiengangsleitung
Asc. Prof. (FH) Dipl.-Ing. Christian Huber
Studiengangsleiter Bachelor & Master Energy & Sustainability Management, Energie- & Nachhaltigkeitsmanagement, Facility & Real Estate Management, Facility Management & Immobilienwirtschaft | Institut für Sustain & Estate
Curriculum
- Einführung in die Bau- und Gebäudetypologie
- Systematik und Klassifikation von Gebäuden (Wohn-, Verwaltungs-, Gewerbe-, Industrie- und Sonderbauten)
- Raumorganisation, Erschließungsprinzipien, Gebäudegeometrie
- Zusammenhang von Gebäudetyp, Nutzung und technischer Infrastruktur
- Grundlagen funktionaler, bauphysikalischer und normativer Anforderungen
- Analyse und Interpretation von Planunterlagen ausgewählter Gebäudetypen
- Eigenschaften, Klassifizierung und Prüfung von Bau- und Werkstoffen (Beton, Stahl, Holz, Glas, Kunststoffe)
- Grundlagen der Tragwerkslehre (Kräfte, Spannungen, statische Systeme)
- Bauphysikalische Grundlagen: Wärme-, Schall- und Feuchteschutz
- Typische Schadensbilder, Ursachenanalyse und Präventionsmaßnahmen
- Normen, Umweltaspekte und Nachhaltigkeitskriterien im Bauwesen
- Praxisbeispiele: Materialwahl, Konstruktion und Instandhaltung
- Einführung in digitale Tools und Datenmanagement
- Einführung in Programmieren und Datenbanken
- Datenqualität, Fehlererkennung und -bereinigung
- Cloud- und Kollaborationstools für Datenprojekte
- Datenschutz, Datensicherheit und ethische Aspekte der Datenverarbeitung
- Transfer der vermittelten digitalen Grundlagen auf konkrete betriebliche Fragestellungen im jeweiligen Unternehmensumfeld
- Analyse und Optimierung bestehender digitaler Prozesse und Systemlandschaften im Facility- und Immobilienmanagement
- Praxisreflexion zur Integration neuer digitaler Lösungen in laufende Arbeitsprozesse unter Berücksichtigung organisationaler Rahmenbedingungen
- Erfahrungsaustausch und Best-Practice-Diskussionen zu digitalen Transformationsprojekten aus dem beruflichen Kontext der Teilnehmer:innen
- Entwicklung kleiner praxisbezogener Umsetzungsprojekte mit direktem Bezug zum eigenen Arbeitsumfeld
- Grundlagen, Definitionen und Zielsysteme des Bauprojektmanagements
- Projektbeteiligte, Rollen und Verantwortlichkeiten
- Projektstrukturierung, Ablauf- und Terminplanung
- Kostenplanung und -verfolgung, Baucontrolling
- Qualitätsmanagement und Dokumentation im Bauprozess
- Risiko- und Chancenmanagement
- Kommunikations- und Entscheidungsprozesse im Projekt
- Einführung in digitale Werkzeuge
- Grundlagen computergestützter Konstruktion und Modellierung (2D & 3D)
- Bedienlogik und Funktionen gängiger CAD-Software
- Aufbau, Layer-Struktur und Organisation digitaler Modelle
- Erstellung technischer Zeichnungen (Grundrisse, Schnitte, Ansichten)
- Maßstäbe, Symbole, Bemaßung und Planlayout
- Datenmanagement, Dateiformate und Schnittstellen
- Einführung in modellbasiertes Arbeiten
- Visualisierung und Präsentation einfacher Gebäudemodelle
- Grundlagen der technischen Gebäudeausrüstung
- Systematik und Komponenten von Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitärsystemen
- Prinzipien der Wärme- und Kälteerzeugung, Verteilung und Übergabe
- Lüftungs- und Klimatisierungskonzepte
- Trinkwasser-, Abwasser- und Brandschutzinstallationen
- Energetische Bewertung und Effizienzkennzahlen
- Normen und Richtlinien
- Digitalisierung und Smart-Building-Ansätze
- Schnittstellenmanagement zwischen Architektur, TGA und Facility Management
- Grundlagen der elektrotechnischen Gebäudeausrüstung
- Stromversorgung, Energieverteilung und Lastmanagement
- Beleuchtungssysteme und intelligente Steuerungskonzepte
- Sicherheits-, Kommunikations- und Brandschutzsysteme
- Vertikale und horizontale Erschließungssysteme: Aufzüge, Rolltreppen und Fahrsteige,
Personen- und Lastenfördertechnik, Barrierefreiheit und Evakuierungssysteme
- Integration in Gebäudesteuerungssysteme
- Digitalisierung und Monitoring: predictive maintenance, IoT-Sensorik
- Grundlagen, Begriffe und Systematik des Immobilien- und Facility Managements
- Lebenszyklus von Immobilien (Planung, Nutzung, Instandhaltung, Verwertung)
- Strukturen und Akteurslandschaft: Eigentümer:innen, Betreiber:innen, Nutzer:innen, Dienstleister:innen
- Aufgabenbereiche des Facility Managements (technisch, infrastrukturell, kaufmännisch)
- Schnittstellen zwischen Immobilienmanagement und Facility Management
- Grundlagen des Rechts: Rechtsquellen, Rechtssystematik, Vertragsrecht
- Privatrechtliche Grundlage
- Immobilienrecht: Eigentum, Erwerb, Belastungen, Grundbuch
- Bau- und Planungsrecht, öffentliches Baurecht, Nachbarrecht
- Facility-Management-relevante Vertragsarten
- Haftung, Gewährleistung, Versicherung, Betreiberverantwortung im Immobilien- und Gebäudebetrieb
- Überblick über nationale und europäische Rechtsnormen
- Überblick über den Immobilienentwicklungsprozess
- Akteurs- und Rollenverständnis
- Standort- und Nutzungsanalyse: Rahmenbedingungen, Synergien, Flächenpotenziale
- Grundlagen der Projektkalkulation und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
- Einführung in die Projektsteuerung und Genehmigungsprozesse
- Erstellung eines ersten Grobkonzepts
- Diversitäts- und Inklusionsfaktoren in der Projektentwicklung
- Visualisierung mit CAD-Tools und Präsentation von Konzepten
- Verbindung von Markt-, Bewertungs- und Finanzierungsaspekten
- Grundlagen des infrastrukturellen Facility Managements
- Service Level Agreements und Key Performance Indicators
- Qualitäts- und Leistungsvereinbarungen im Reinigungs- und Gebäudeservice
- Leistungsverzeichnisse, Ausschreibungen und Vergabestrategien
- Kontrollsysteme und Audits
- Nachhaltigkeit und Arbeitssicherheit im Facility Service
- Kommunikation und Schnittstellenmanagement zwischen Kund:innen, Nutzer:innen und Dienstleister:innen
- Vertiefte Phasen der Immobilienprojektentwicklung
- Wirtschaftlichkeits-, Risiko- und Sensitivitätsanalysen
- ESG- und Nachhaltigkeitsanforderungen in der Projektentwicklung
- Standort-, Baurechts- und Genehmigungsstrategien
- Investor:innenkommunikation, Projektmarketing und Stakeholdermanagement
- Digitale Tools und BIM/CAD-Schnittstellen in der Entwicklungsplanung
- Erstellung einer Machbarkeitsstudie inkl. Entwicklungs- und Finanzierungsstrategie und Diversitäts- und Inklusionsfaktoren
- Präsentation und Verteidigung des Projektkonzepts
- Grundlagen der Immobilienbewirtschaftung
- Eigentümer- und Nutzerstrukturen, Stakeholder-Management
- Betriebs- und Instandhaltungsstrategien
- Mietverwaltung, Nebenkostenabrechnung, Mieter:innenkommunikation
- Besonderheiten des gemeinnützigen Wohnbaus in Österreich und Deutschland
- Digitalisierung und Reporting in der Immobilienbewirtschaftung
- Schnittstellen zu Facility Services, Energie- und Nachhaltigkeitsmanagement
- Grundlagen und Aufgabenfelder des Instandhaltungsmanagements
- Rechtliche und normative Grundlagen
- Instandhaltungsstrategien: korrektiv, präventiv, zustandsorientiert, vorausschauend
- Wartungs- und Inspektionsplanung, Ersatzteil- und Ressourcenmanagement
- Controllinginstrumente und Kennzahlen
- Lebenszykluskosten, Total Cost of Ownership, Life Cycle Costing
- Digitalisierung in der Instandhaltung
- Schnittstellen zu Facility Services und Energiemanagement
- Grundlagen und Zielsysteme des Workplace Management
- Analyse von Arbeits- und Kommunikationsprozessen
- Raum- und Flächenstrategien
- Planung und Bewertung moderner Arbeitsplatzkonzepte
- Integration von Nachhaltigkeit, Gesundheit, Ergonomie und Energieeffizienz
- Digitalisierung und Sensorik im Workplace Management
- Change-Management und Mitarbeiterbeteiligung in Transformationsprozessen
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Projektarbeit zu realen Fallbeispielen unter Berücksichtigung von Ökonomie und ESG-Kriterien
- Teamarbeit in interdisziplinären und interkulturellen Gruppen
- Entwicklung und Präsentation eines innovativen Projektkonzepts
- Grundlagen des Immobilienmarktes und der Kapitalanlage
- Investitionsrechnung mit statischen und dynamischen Verfahren
- Rendite-, Risiko- und Liquiditätsanalyse
- Finanzierungsformen im Immobilienwesen
- Banken, Kapitalmärkte und alternative Finanzierungsinstrumente
- Einfluss makroökonomischer Faktoren und Zinsentwicklung
- Nachhaltige und ESG-konforme Investitionsstrategien
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre:
- Definition und Ziele der Betriebswirtschaftslehre
- Rechts- und Organisationsformen von Unternehmen
- Managementfunktionen: Planung, Organisation, Führung, Kontrolle
- Grundlagen der Corporate Governance und der Wirtschaftsethik
Marketing & Vertrieb:
- Grundlagen des Marketings und der Marktsegmentierung
- Marketing-Mix: Produkt, Preis, Vertrieb, Kommunikation
- Marktforschung und Konsumentenverhalten
Personalmanagement:
- Personalplanung, Rekrutierung und Personalentwicklung
- Motivations- und Führungstheorien
- Leistungsbeurteilung und Vergütung
Beschaffung, Produktion, Logistik:
- Grundlagen des Supply-Chain-Managements
- Beschaffungs- und Sourcing-Strategien
- Produktionssysteme und Bestandsmanagement
Grundlagen der Volkswirtschaftslehre:
- Mikroökonomie: Angebot, Nachfrage und Marktgleichgewicht
- Elastizitäten, Kosten- und Produktionstheorie
- Makroökonomie: BIP, Inflation, Arbeitslosigkeit, Fiskal- und Geldpolitik
- Wirtschaftssysteme und Welthandel
Rechnungswesen und Finanzmanagement:
- Einführung in die doppelte Buchführung
- Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Kapitalflussrechnung
- Kosten- und Leistungsrechnung (Kostenarten, Kostenstellen, Kosten) Einheiten)
- Investitionsbewertung (statische und dynamische Methoden)
- Finanzierung: Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung, Kapitalstruktur
- Grundlagen des Immobilienmarketings: Märkte, Zielgruppen, Positionierung
- Markt- und Standortanalyse (Makro- und Mikrofaktoren)
- Marketinginstrumente in der Immobilienwirtschaft (Produkt, Preis, Kommunikation, Vertrieb)
- Corporate Identity, Branding und digitale Kommunikation
- Grundlagen der Unternehmensplanung und Steuerung
- Finanzielle Planung: Budgetierung, Investitions- und Liquiditätsplanung
- SWOT-Analysen, Businessplan und Erfolgsfaktoren im Immobilienkontext
- Grundlagen der Wertermittlung, Bewertungsanlässe und rechtlichen Rahmenbedingungen
- Überblick über Bewertungsrichtlinien
- Einführung in Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren
- Datenerhebung und Aufbereitung
- Grundlagen der Gutachtenerstellung und Aufbau eines Bewertungsgutachtens
- Anwendung einfacher Bewertungsbeispiele
- Einführung in Bewertungssoftware und digitale Bewertungsdatenbanken
- Vertiefte Anwendung der Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren mit komplexen Fallstudien
- Dynamische Bewertungsverfahren
- Bewertung von Spezialimmobilien
- Sensitivitäts- und Szenarioanalysen, Risikobetrachtung und Plausibilitätsprüfungen
- Internationale Bewertungsstandards und Vergleich nationaler Regelwerke
- ESG-Kriterien und Nachhaltigkeitsbewertung von Immobilien
- Aufbau, Gestaltung und Dokumentation professioneller Gutachten
- Grundlagen interkultureller Kommunikation
- Kommunikationsstile, Werteorientierungen und Umgang mit Missverständnissen
- Teamrollen und Entscheidungsprozesse in kulturell diversen Gruppen
- Interkulturelle Konfliktmuster und Lösungsstrategien
- Vertrauensbildung, Empathie und Perspektivwechsel in internationalen Kontexten
- Diversity, Inklusion und ethische Dimensionen der Zusammenarbeit
- Reflexion der eigenen kulturellen Prägung und Kommunikationspräferenzen
- Modelle und Methoden der Belastungs- und Ressourcenanalyse (Work-Life-Balance)
- Mechanismen von Geschlechterrollen, Bias und struktureller Benachteiligung sowie praktische Ansätze für genderinklusive Gestaltung von Arbeits- und Lernumgebungen
- Praktische Übungen zur Teambildung und Zusammenarbeit in internationalen Settings
- Lernstrategien und Methoden selbstgesteuerten Lernens sowie Techniken zur effektiven Wissensaneignung und -sicherung
- Bedeutung und Konzepte des lebenslangen Lernens im beruflichen Kontext, einschließlich Strategien zur kontinuierlichen Kompetenzentwicklung und zum reflektierten Umgang mit Feedback
B2 – Selbständige Sprachverwendung
Sich bezüglich Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen in akademischen und wirtschaftlichen Kontexten äußern; im eigenen Spezialgebiet an Fachdiskussionen teilnehmen. Sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.
C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse
Ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. In akademischen und wirtschaftlichen Kontexten die Sprache wirksam und flexibel anwenden und sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.
C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse
Mühelose Verständigung in allen Sprachsituationen. Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben. Sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.
B2 – Selbständige Sprachverwendung
Sich bezüglich Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen in akademischen und wirtschaftlichen Kontexten äußern; im eigenen Spezialgebiet an Fachdiskussionen teilnehmen. Sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.
C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse
Ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. In akademischen und wirtschaftlichen Kontexten die Sprache wirksam und flexibel anwenden und sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.
C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse
Mühelose Verständigung in allen Sprachsituationen. Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben. Sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.
- Vorbereitung auf die Studienreise: thematische und organisatorische Planung
- Einführung in das internationale Facility- & Real-Estate-Management
- Besuch von Unternehmen, Immobilienprojekten, Fachmessen oder Hochschulen im Zielland
- Fachgespräche mit Praktiker:innen, Behörden, Projektentwickler:innen oder Forschungseinrichtungen
- Beobachtung internationaler Management- und Nachhaltigkeitsstrategien
- Interkulturelle Kommunikation und professionelles Auftreten im Auslandskontext
- Nachbereitung: Ergebnispräsentation, Reflexion und Transfer ins Studium
Im Rahmen des Moduls erfolgt die selbständige Anfertigung der Bachelorarbeit. Die Studierenden bearbeiten eigenverantwortlich eine klar abgegrenzte Fragestellung unter Anwendung geeigneter wissenschaftlicher Methoden, werten die gewonnenen Erkenntnisse systematisch aus und dokumentieren die Ergebnisse in Form einer wissenschaftlichen Arbeit gemäß den formalen und inhaltlichen Standards des Studiengangs.
Die Studierenden führen eigenständig in Kleingruppen ein Projekt im Ausmaß von 4 ECTS = 100 Stunden durch. Die Basis dafür ist eine vorgegebene Zielsetzung. Planung, Koordination, Budgetierung, Kontrolle, Kommunikation und Berichterstattung sowie Lösungsfindung liegen in der Hand der Studierenden. Die Rolle der Lehrveranstaltungsleitung fokussiert auf das Coaching der Studierenden.
- Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und Prinzipien guter akademischer Praxis
- Urheberrecht, Zitierregeln und Plagiatsvermeidung
- Struktur wissenschaftlicher Texte und Forschungsprozess
- Einführung in empirische Methoden: qualitative und quantitative Ansätze
- Deskriptive Statistik und einfache Datenanalysen
- Anwendung digitaler Tools und Assistenzsysteme
- Datenvisualisierung und Ergebnisdokumentation
Die Studierenden führen eigenständig in Kleingruppen ein Projekt im Ausmaß von 4 ECTS = 100 Stunden durch. Die Basis dafür ist eine vorgegebene Zielsetzung. Planung, Koordination, Budgetierung, Kontrolle, Kommunikation und Berichterstattung sowie Lösungsfindung liegen in der Hand der Studierenden. Die Rolle der Lehrveranstaltungsleitung fokussiert auf das Coaching der Studierenden.
Studierenden erhalten Einblicke in aktuelle Themen, Entwicklungen und Forschungsergebnisse im Facility- und Immobilienmanagement. Unterschiedliche Expert:innen aus Hochschule, Wirtschaft und Forschung geben praxisnahe Impulse zu Innovations- und Transferfragen. Die Inhalte werden in moderierten Diskussionen, Kamingesprächen oder Exkursionen vertieft und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die berufliche Praxis reflektiert.
Behandelt werden unter anderem:
- aktuelle Innovations- und Forschungstrends der Branche
- Beispiele erfolgreicher Unternehmens- und Forschungskooperationen
- Ansätze des Wissens- und Technologietransfers
- nachhaltige und digitale Transformationsprozesse in der Immobilienwirtschaft
- Reflexion eigener Lern- und Transferprozesse im Berufskontext
- Berufspraktische Tätigkeit in einem einschlägigen Unternehmen oder einer Organisation
- Anwendung fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenzen in der Praxis, einschließlich der Nutzung individueller Work-Life-Balance-Strategien und inklusiver Verhaltensweisen im Arbeitsumfeld
- Einblicke in betriebliche Abläufe, Projektmanagement und Entscheidungsstrukturen
- Reflexion von Berufsbildern, Rollen und Erwartungen im Facility- und Immobilienmanagement, einschließlich der Auseinandersetzung mit Rollenbildern, Diversity-Aspekten und inklusiver Zusammenarbeit
- Erstellung eines Praktikums- und Reflexionsberichts, der auch persönliche Erkenntnisse zu Work-Life-Balance und Diversity im realen Arbeitskontext dokumentiert
- Eigenständige Bearbeitung einer Bachelorarbeit
- Begleitendes Research Seminar mit Peer-Feedback und Präsentationen
- Diskussion von Forschungsdesign, Methodenwahl und Ergebnisinterpretation
- Reflexion von Praxisrelevanz, Transfer und Limitationen der Arbeit
- Vorbereitung der Abschlusspräsentation & Abschlussprüfung
- Einführung in die Bau- und Gebäudetypologie
- Systematik und Klassifikation von Gebäuden (Wohn-, Verwaltungs-, Gewerbe-, Industrie- und Sonderbauten)
- Raumorganisation, Erschließungsprinzipien, Gebäudegeometrie
- Zusammenhang von Gebäudetyp, Nutzung und technischer Infrastruktur
- Grundlagen funktionaler, bauphysikalischer und normativer Anforderungen
- Analyse und Interpretation von Planunterlagen ausgewählter Gebäudetypen
- Eigenschaften, Klassifizierung und Prüfung von Bau- und Werkstoffen (Beton, Stahl, Holz, Glas, Kunststoffe)
- Grundlagen der Tragwerkslehre (Kräfte, Spannungen, statische Systeme)
- Bauphysikalische Grundlagen: Wärme-, Schall- und Feuchteschutz
- Typische Schadensbilder, Ursachenanalyse und Präventionsmaßnahmen
- Normen, Umweltaspekte und Nachhaltigkeitskriterien im Bauwesen
- Praxisbeispiele: Materialwahl, Konstruktion und Instandhaltung
- Grundlagen des Immobilienmarktes und der Kapitalanlage
- Investitionsrechnung mit statischen und dynamischen Verfahren
- Rendite-, Risiko- und Liquiditätsanalyse
- Finanzierungsformen im Immobilienwesen
- Banken, Kapitalmärkte und alternative Finanzierungsinstrumente
- Einfluss makroökonomischer Faktoren und Zinsentwicklung
- Nachhaltige und ESG-konforme Investitionsstrategien
Einführung in die Betriebswirtschaftslehre:
- Definition und Ziele der Betriebswirtschaftslehre
- Rechts- und Organisationsformen von Unternehmen
- Managementfunktionen: Planung, Organisation, Führung, Kontrolle
- Grundlagen der Corporate Governance und der Wirtschaftsethik
Marketing & Vertrieb:
- Grundlagen des Marketings und der Marktsegmentierung
- Marketing-Mix: Produkt, Preis, Vertrieb, Kommunikation
- Marktforschung und Konsumentenverhalten
Personalmanagement:
- Personalplanung, Rekrutierung und Personalentwicklung
- Motivations- und Führungstheorien
- Leistungsbeurteilung und Vergütung
Beschaffung, Produktion, Logistik:
- Grundlagen des Supply-Chain-Managements
- Beschaffungs- und Sourcing-Strategien
- Produktionssysteme und Bestandsmanagement
Grundlagen der Volkswirtschaftslehre:
- Mikroökonomie: Angebot, Nachfrage und Marktgleichgewicht
- Elastizitäten, Kosten- und Produktionstheorie
- Makroökonomie: BIP, Inflation, Arbeitslosigkeit, Fiskal- und Geldpolitik
- Wirtschaftssysteme und Welthandel
Rechnungswesen und Finanzmanagement:
- Einführung in die doppelte Buchführung
- Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Kapitalflussrechnung
- Kosten- und Leistungsrechnung (Kostenarten, Kostenstellen, Kosten) Einheiten)
- Investitionsbewertung (statische und dynamische Methoden)
- Finanzierung: Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung, Kapitalstruktur
- Grundlagen interkultureller Kommunikation
- Kommunikationsstile, Werteorientierungen und Umgang mit Missverständnissen
- Teamrollen und Entscheidungsprozesse in kulturell diversen Gruppen
- Interkulturelle Konfliktmuster und Lösungsstrategien
- Vertrauensbildung, Empathie und Perspektivwechsel in internationalen Kontexten
- Diversity, Inklusion und ethische Dimensionen der Zusammenarbeit
- Reflexion der eigenen kulturellen Prägung und Kommunikationspräferenzen
- Modelle und Methoden der Belastungs- und Ressourcenanalyse (Work-Life-Balance)
- Mechanismen von Geschlechterrollen, Bias und struktureller Benachteiligung sowie praktische Ansätze für genderinklusive Gestaltung von Arbeits- und Lernumgebungen
- Praktische Übungen zur Teambildung und Zusammenarbeit in internationalen Settings
- Lernstrategien und Methoden selbstgesteuerten Lernens sowie Techniken zur effektiven Wissensaneignung und -sicherung
- Bedeutung und Konzepte des lebenslangen Lernens im beruflichen Kontext, einschließlich Strategien zur kontinuierlichen Kompetenzentwicklung und zum reflektierten Umgang mit Feedback
- Einführung in digitale Tools und Datenmanagement
- Einführung in Programmieren und Datenbanken
- Datenqualität, Fehlererkennung und -bereinigung
- Cloud- und Kollaborationstools für Datenprojekte
- Datenschutz, Datensicherheit und ethische Aspekte der Datenverarbeitung
- Transfer der vermittelten digitalen Grundlagen auf konkrete betriebliche Fragestellungen im jeweiligen Unternehmensumfeld
- Analyse und Optimierung bestehender digitaler Prozesse und Systemlandschaften im Facility- und Immobilienmanagement
- Praxisreflexion zur Integration neuer digitaler Lösungen in laufende Arbeitsprozesse unter Berücksichtigung organisationaler Rahmenbedingungen
- Erfahrungsaustausch und Best-Practice-Diskussionen zu digitalen Transformationsprojekten aus dem beruflichen Kontext der Teilnehmer:innen
- Entwicklung kleiner praxisbezogener Umsetzungsprojekte mit direktem Bezug zum eigenen Arbeitsumfeld
- Grundlagen, Definitionen und Zielsysteme des Bauprojektmanagements
- Projektbeteiligte, Rollen und Verantwortlichkeiten
- Projektstrukturierung, Ablauf- und Terminplanung
- Kostenplanung und -verfolgung, Baucontrolling
- Qualitätsmanagement und Dokumentation im Bauprozess
- Risiko- und Chancenmanagement
- Kommunikations- und Entscheidungsprozesse im Projekt
- Einführung in digitale Werkzeuge
- Grundlagen, Begriffe und Systematik des Immobilien- und Facility Managements
- Lebenszyklus von Immobilien (Planung, Nutzung, Instandhaltung, Verwertung)
- Strukturen und Akteurslandschaft: Eigentümer:innen, Betreiber:innen, Nutzer:innen, Dienstleister:innen
- Aufgabenbereiche des Facility Managements (technisch, infrastrukturell, kaufmännisch)
- Schnittstellen zwischen Immobilienmanagement und Facility Management
- Grundlagen des Rechts: Rechtsquellen, Rechtssystematik, Vertragsrecht
- Privatrechtliche Grundlage
- Immobilienrecht: Eigentum, Erwerb, Belastungen, Grundbuch
- Bau- und Planungsrecht, öffentliches Baurecht, Nachbarrecht
- Facility-Management-relevante Vertragsarten
- Haftung, Gewährleistung, Versicherung, Betreiberverantwortung im Immobilien- und Gebäudebetrieb
- Überblick über nationale und europäische Rechtsnormen
- Projektarbeit zu realen Fallbeispielen unter Berücksichtigung von Ökonomie und ESG-Kriterien
- Teamarbeit in interdisziplinären und interkulturellen Gruppen
- Entwicklung und Präsentation eines innovativen Projektkonzepts
Die Studierenden führen eigenständig in Kleingruppen ein Projekt im Ausmaß von 4 ECTS = 100 Stunden durch. Die Basis dafür ist eine vorgegebene Zielsetzung. Planung, Koordination, Budgetierung, Kontrolle, Kommunikation und Berichterstattung sowie Lösungsfindung liegen in der Hand der Studierenden. Die Rolle der Lehrveranstaltungsleitung fokussiert auf das Coaching der Studierenden.
- Grundlagen computergestützter Konstruktion und Modellierung (2D & 3D)
- Bedienlogik und Funktionen gängiger CAD-Software
- Aufbau, Layer-Struktur und Organisation digitaler Modelle
- Erstellung technischer Zeichnungen (Grundrisse, Schnitte, Ansichten)
- Maßstäbe, Symbole, Bemaßung und Planlayout
- Datenmanagement, Dateiformate und Schnittstellen
- Einführung in modellbasiertes Arbeiten
- Visualisierung und Präsentation einfacher Gebäudemodelle
- Grundlagen des Immobilienmarketings: Märkte, Zielgruppen, Positionierung
- Markt- und Standortanalyse (Makro- und Mikrofaktoren)
- Marketinginstrumente in der Immobilienwirtschaft (Produkt, Preis, Kommunikation, Vertrieb)
- Corporate Identity, Branding und digitale Kommunikation
- Grundlagen der Unternehmensplanung und Steuerung
- Finanzielle Planung: Budgetierung, Investitions- und Liquiditätsplanung
- SWOT-Analysen, Businessplan und Erfolgsfaktoren im Immobilienkontext
- Grundlagen der Wertermittlung, Bewertungsanlässe und rechtlichen Rahmenbedingungen
- Überblick über Bewertungsrichtlinien
- Einführung in Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren
- Datenerhebung und Aufbereitung
- Grundlagen der Gutachtenerstellung und Aufbau eines Bewertungsgutachtens
- Anwendung einfacher Bewertungsbeispiele
- Einführung in Bewertungssoftware und digitale Bewertungsdatenbanken
B2 – Selbständige Sprachverwendung
Sich bezüglich Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen in akademischen und wirtschaftlichen Kontexten äußern; im eigenen Spezialgebiet an Fachdiskussionen teilnehmen. Sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.
C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse
Ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. In akademischen und wirtschaftlichen Kontexten die Sprache wirksam und flexibel anwenden und sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.
C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse
Mühelose Verständigung in allen Sprachsituationen. Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben. Sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.
- Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und Prinzipien guter akademischer Praxis
- Urheberrecht, Zitierregeln und Plagiatsvermeidung
- Struktur wissenschaftlicher Texte und Forschungsprozess
- Einführung in empirische Methoden: qualitative und quantitative Ansätze
- Deskriptive Statistik und einfache Datenanalysen
- Anwendung digitaler Tools und Assistenzsysteme
- Datenvisualisierung und Ergebnisdokumentation
- Grundlagen der technischen Gebäudeausrüstung
- Systematik und Komponenten von Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitärsystemen
- Prinzipien der Wärme- und Kälteerzeugung, Verteilung und Übergabe
- Lüftungs- und Klimatisierungskonzepte
- Trinkwasser-, Abwasser- und Brandschutzinstallationen
- Energetische Bewertung und Effizienzkennzahlen
- Normen und Richtlinien
- Digitalisierung und Smart-Building-Ansätze
- Schnittstellenmanagement zwischen Architektur, TGA und Facility Management
- Überblick über den Immobilienentwicklungsprozess
- Akteurs- und Rollenverständnis
- Standort- und Nutzungsanalyse: Rahmenbedingungen, Synergien, Flächenpotenziale
- Grundlagen der Projektkalkulation und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
- Einführung in die Projektsteuerung und Genehmigungsprozesse
- Erstellung eines ersten Grobkonzepts
- Diversitäts- und Inklusionsfaktoren in der Projektentwicklung
- Visualisierung mit CAD-Tools und Präsentation von Konzepten
- Verbindung von Markt-, Bewertungs- und Finanzierungsaspekten
- Grundlagen des infrastrukturellen Facility Managements
- Service Level Agreements und Key Performance Indicators
- Qualitäts- und Leistungsvereinbarungen im Reinigungs- und Gebäudeservice
- Leistungsverzeichnisse, Ausschreibungen und Vergabestrategien
- Kontrollsysteme und Audits
- Nachhaltigkeit und Arbeitssicherheit im Facility Service
- Kommunikation und Schnittstellenmanagement zwischen Kund:innen, Nutzer:innen und Dienstleister:innen
- Vertiefte Anwendung der Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren mit komplexen Fallstudien
- Dynamische Bewertungsverfahren
- Bewertung von Spezialimmobilien
- Sensitivitäts- und Szenarioanalysen, Risikobetrachtung und Plausibilitätsprüfungen
- Internationale Bewertungsstandards und Vergleich nationaler Regelwerke
- ESG-Kriterien und Nachhaltigkeitsbewertung von Immobilien
- Aufbau, Gestaltung und Dokumentation professioneller Gutachten
B2 – Selbständige Sprachverwendung
Sich bezüglich Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen in akademischen und wirtschaftlichen Kontexten äußern; im eigenen Spezialgebiet an Fachdiskussionen teilnehmen. Sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.
C1 – Fachkundige Sprachkenntnisse
Ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. In akademischen und wirtschaftlichen Kontexten die Sprache wirksam und flexibel anwenden und sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. Sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten äußern und dabei verschiedene Mittel zur Textverknüpfung angemessen verwenden.
C2 – Annähernd muttersprachliche Kenntnisse
Mühelose Verständigung in allen Sprachsituationen. Informationen aus verschiedenen schriftlichen und mündlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben. Sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.
- Vorbereitung auf die Studienreise: thematische und organisatorische Planung
- Einführung in das internationale Facility- & Real-Estate-Management
- Besuch von Unternehmen, Immobilienprojekten, Fachmessen oder Hochschulen im Zielland
- Fachgespräche mit Praktiker:innen, Behörden, Projektentwickler:innen oder Forschungseinrichtungen
- Beobachtung internationaler Management- und Nachhaltigkeitsstrategien
- Interkulturelle Kommunikation und professionelles Auftreten im Auslandskontext
- Nachbereitung: Ergebnispräsentation, Reflexion und Transfer ins Studium
- Grundlagen der elektrotechnischen Gebäudeausrüstung
- Stromversorgung, Energieverteilung und Lastmanagement
- Beleuchtungssysteme und intelligente Steuerungskonzepte
- Sicherheits-, Kommunikations- und Brandschutzsysteme
- Vertikale und horizontale Erschließungssysteme: Aufzüge, Rolltreppen und Fahrsteige,
Personen- und Lastenfördertechnik, Barrierefreiheit und Evakuierungssysteme
- Integration in Gebäudesteuerungssysteme
- Digitalisierung und Monitoring: predictive maintenance, IoT-Sensorik
- Vertiefte Phasen der Immobilienprojektentwicklung
- Wirtschaftlichkeits-, Risiko- und Sensitivitätsanalysen
- ESG- und Nachhaltigkeitsanforderungen in der Projektentwicklung
- Standort-, Baurechts- und Genehmigungsstrategien
- Investor:innenkommunikation, Projektmarketing und Stakeholdermanagement
- Digitale Tools und BIM/CAD-Schnittstellen in der Entwicklungsplanung
- Erstellung einer Machbarkeitsstudie inkl. Entwicklungs- und Finanzierungsstrategie und Diversitäts- und Inklusionsfaktoren
- Präsentation und Verteidigung des Projektkonzepts
- Grundlagen der Immobilienbewirtschaftung
- Eigentümer- und Nutzerstrukturen, Stakeholder-Management
- Betriebs- und Instandhaltungsstrategien
- Mietverwaltung, Nebenkostenabrechnung, Mieter:innenkommunikation
- Besonderheiten des gemeinnützigen Wohnbaus in Österreich und Deutschland
- Digitalisierung und Reporting in der Immobilienbewirtschaftung
- Schnittstellen zu Facility Services, Energie- und Nachhaltigkeitsmanagement
- Grundlagen und Aufgabenfelder des Instandhaltungsmanagements
- Rechtliche und normative Grundlagen
- Instandhaltungsstrategien: korrektiv, präventiv, zustandsorientiert, vorausschauend
- Wartungs- und Inspektionsplanung, Ersatzteil- und Ressourcenmanagement
- Controllinginstrumente und Kennzahlen
- Lebenszykluskosten, Total Cost of Ownership, Life Cycle Costing
- Digitalisierung in der Instandhaltung
- Schnittstellen zu Facility Services und Energiemanagement
- Grundlagen und Zielsysteme des Workplace Management
- Analyse von Arbeits- und Kommunikationsprozessen
- Raum- und Flächenstrategien
- Planung und Bewertung moderner Arbeitsplatzkonzepte
- Integration von Nachhaltigkeit, Gesundheit, Ergonomie und Energieeffizienz
- Digitalisierung und Sensorik im Workplace Management
- Change-Management und Mitarbeiterbeteiligung in Transformationsprozessen
- Rechtliche Rahmenbedingungen
Die Studierenden führen eigenständig in Kleingruppen ein Projekt im Ausmaß von 4 ECTS = 100 Stunden durch. Die Basis dafür ist eine vorgegebene Zielsetzung. Planung, Koordination, Budgetierung, Kontrolle, Kommunikation und Berichterstattung sowie Lösungsfindung liegen in der Hand der Studierenden. Die Rolle der Lehrveranstaltungsleitung fokussiert auf das Coaching der Studierenden.
Studierenden erhalten Einblicke in aktuelle Themen, Entwicklungen und Forschungsergebnisse im Facility- und Immobilienmanagement. Unterschiedliche Expert:innen aus Hochschule, Wirtschaft und Forschung geben praxisnahe Impulse zu Innovations- und Transferfragen. Die Inhalte werden in moderierten Diskussionen, Kamingesprächen oder Exkursionen vertieft und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die berufliche Praxis reflektiert.
Behandelt werden unter anderem:
- aktuelle Innovations- und Forschungstrends der Branche
- Beispiele erfolgreicher Unternehmens- und Forschungskooperationen
- Ansätze des Wissens- und Technologietransfers
- nachhaltige und digitale Transformationsprozesse in der Immobilienwirtschaft
- Reflexion eigener Lern- und Transferprozesse im Berufskontext
Im Rahmen des Moduls erfolgt die selbständige Anfertigung der Bachelorarbeit. Die Studierenden bearbeiten eigenverantwortlich eine klar abgegrenzte Fragestellung unter Anwendung geeigneter wissenschaftlicher Methoden, werten die gewonnenen Erkenntnisse systematisch aus und dokumentieren die Ergebnisse in Form einer wissenschaftlichen Arbeit gemäß den formalen und inhaltlichen Standards des Studiengangs.
- Berufspraktische Tätigkeit in einem einschlägigen Unternehmen oder einer Organisation
- Anwendung fachlicher, methodischer und sozialer Kompetenzen in der Praxis, einschließlich der Nutzung individueller Work-Life-Balance-Strategien und inklusiver Verhaltensweisen im Arbeitsumfeld
- Einblicke in betriebliche Abläufe, Projektmanagement und Entscheidungsstrukturen
- Reflexion von Berufsbildern, Rollen und Erwartungen im Facility- und Immobilienmanagement, einschließlich der Auseinandersetzung mit Rollenbildern, Diversity-Aspekten und inklusiver Zusammenarbeit
- Erstellung eines Praktikums- und Reflexionsberichts, der auch persönliche Erkenntnisse zu Work-Life-Balance und Diversity im realen Arbeitskontext dokumentiert
- Eigenständige Bearbeitung einer Bachelorarbeit
- Begleitendes Research Seminar mit Peer-Feedback und Präsentationen
- Diskussion von Forschungsdesign, Methodenwahl und Ergebnisinterpretation
- Reflexion von Praxisrelevanz, Transfer und Limitationen der Arbeit
- Vorbereitung der Abschlusspräsentation & Abschlussprüfung
Studienordnung Zum Download
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Facility Management & Immobilienwirtschaft
in Kraft seit 06.05.2026, Studienbeginn ab Studienjahr 2027/28
- Alle Studienordnungen
Häufig gestellte Fragen
Benötige ich für den Bachelor im Bereich Facility Management technisches Vorwissen oder eine HTL-Matura bzw. ein technisches Abitur?
Nein. Der Bachelor ist als Einstiegsstudium konzipiert und richtet sich ausdrücklich auch an Maturant:innen und Abiturient:innen ohne technische Vorbildung. Alle bau- und gebäudetechnischen Grundlagen – etwa aus Bautechnik, Gebäudeausrüstung oder Energiemanagement – werden Ihnen von Grund auf im Studium vermittelt. Eine HTL-Matura, ein technisches Abitur oder sonstige Vorkenntnisse aus einem technischen Bereich sind nicht notwendig. Im Mittelpunkt stehen der praxisnahe Aufbau von Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten sowie ein solides betriebswirtschaftliches Grundverständnis für die operative Praxis im Immobilien- und Gebäudemanagement.
Der Studiengang eignet sich besonders für Absolvent:innen mit Matura, Abitur oder einem vergleichbaren Schulabschluss aus wirtschafts- und kommunikationsorientierten Schulformen – etwa AHS, HAK, HLW oder ihren deutschen Äquivalenten wie Gymnasium, Wirtschaftsgymnasium oder Fachoberschule –, die direkt nach der Schule in die Immobilienbranche einsteigen möchten, unabhängig davon, ob Sie Vollzeit oder berufsbegleitend studieren möchten.
Wie ist der Arbeitsmarkt im Bereich Immobilien- & Facility Management?
Vor allem der Markt im Bereich des Facility- und Gebäudemanagements zeigt eine sehr hohe Nachfrage und großen Fachkräftemangel. Steigende Umwelt- und Klimaanforderungen sowie die Notwendigkeit zu neuen Arbeitswelten und Digitalisierung bieten sehr gute und dauerhafte Berufsmöglichkeiten.
Welche Karrierechancen und Besonderheiten bietet das Studium im Bereich Facility Management & Immobilienwirtschaft?
Das Studium im Bereich Facility Management & Immobilienwirtschaft bietet ausgezeichnete Jobchancen in einem zukunftssicheren Betätigungsfeld: Ein hoher Praxisbezug und Kontakt zu Unternehmensnetzwerken ab dem ersten Semester bereiten Sie gezielt auf den Berufseinstieg vor. Im Vergleich zu anderen Hochschulstudiengängen zeichnet sich das Studium durch ein breites Kompetenzspektrum rund um die Immobilie aus – mit Kommunikation, sozialen Kompetenzen, Wirtschaft und Technik.
Ist das Studium praxisnah gestaltet – mit Exkursionen, Praxisprojekten und Kontakt zu Unternehmen?
Ja. Durch Exkursionen, Praxisprojekte und Kamingespräche mit Expert:innen aus der Branche entsteht ein praxisnahes Lernumfeld. Sie knüpfen dabei gezielt Kontakte zu Start-ups und Unternehmen und bauen sich so bereits während des Studiums ein berufliches Netzwerk auf.
Muss ich neben dem berufsbegleitenden Studium arbeiten oder in der Branche tätig sein?
Nein, es besteht keine Verpflichtung zu arbeiten oder in der Branche tätig zu sein.
Das Studium bietet Ihnen die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, auch wenn Sie in einem anderen Beruf tätig sind oder gerade keinen Beruf ausüben. Anders als bei einem dualen Studium gibt es bei uns keinen verpflichtenden Vertrag mit einem Unternehmen. Viele Studierende nutzen das Studium auch in der Elternzeit oder zur beruflichen Neuorientierung.
Wie hoch ist der Online-Anteil?
Wir bieten unseren Studierenden die Möglichkeit, die Inhalte in der Gemeinschaft mit anderen Studierenden am Campus der HOK zu erleben. Dies führt zu einer optimalen Lernumgebung und einem erfolgreichen Studium. Eigens für das Studium entwickelte Online- und Selbstlernelemente ergänzen dieses Angebot, um sich individuell zu vertiefen und Kompetenzen zu festigen.
Kann ich mir Vorkenntnisse aus einer immobilienwirtschaftlichen oder wirtschaftlichen Ausbildung anerkennen lassen?
Ja. Von einer immobilienwirtschaftlichen Ausbildung können grundlegende Studieninhalte anerkannt werden, ebenso wirtschaftliche Vorkenntnisse aus Schule und beruflicher Ausbildung. Bei einer facheinschlägigen Berufstätigkeit während des Studiums kann zudem das Praktikum im 6. Semester angerechnet werden. Anträge auf Anerkennung bzw. Anrechnung sind jeweils ein Semester vor dem betreffenden Modul einzureichen.