Dieser Studiengang macht Sie fit, menschliches Verhalten in Organisationen zu verstehen und Veränderungen wirksam zu steuern. Er verbindet Wirtschaftspsychologie, Leadership, Change und Human-AI Interaction mit evidenzbasierten Methoden und People Analytics, damit Sie Transformationen praxisnah, datenbasiert und menschenzentriert gestalten.
Wirtschaftspsychologie & Leadership
Masterstudiengang
Überblick
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Niveau der Qualifikation:
Stufe 2, Master -
Kosten:
Euro 363,36* (zzgl. ÖH-Beitrag) pro Semester -
Akademischer Grad:
Master of Arts in Business (MA) -
Organisationsform:
Berufsbegleitend -
Unterrichtssprache:
78 % Deutsch, 22 % Englisch -
Berufsfreundlich:
E-Learning max. 50 % online -
Auslandssemester:
Betreute einwöchige Studienreise im 4. Semester (3 ECTS) -
Zugangsvoraussetzungen:
Allgemeine Zugangsvoraussetzungen -
Studienplätze pro Jahr:
20
Profil des Studiengangs
Der Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie & Leadership an der HOK rüstet Sie für die Herausforderungen einer Arbeitswelt im Wandel. Er verbindet psychologische, wirtschaftliche und organisationale Perspektiven mit modernen Leadership- und Digitalisierungskompetenzen, um Sie auf anspruchsvolle Fach-, Führungs- und Beratungsaufgaben vorzubereiten.
Das Studium konzentriert sich auf das Verständnis menschlichen Verhaltens in Organisationen, Märkten und Veränderungsprozessen sowie auf die Entwicklung und Umsetzung wirksamer Führungs- und Transformationsstrategien. Die Studierenden erwerben Kompetenzen in Wirtschaftspsychologie, Leadership, Coaching, People Analytics und Human-AI Interaction, ergänzt durch fundierte Forschungsmethoden und einen hohen Praxistransfer. Die interdisziplinäre Ausrichtung bereitet die Absolvent:innen darauf vor, Menschen und Organisationen evidenzbasiert, datengestützt und menschenzentriert durch Veränderungsprozesse zu begleiten.
Studienschwerpunkte
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45 %
Wirtschaftspsychologie & Entscheidungsverhalten
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22 %
Leadership, Coaching & Organisationsentwicklung
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25 %
Praxistransfer & Masterarbeit
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5 %
Forschungsmethoden & Analytics
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3 %
Internationalisierung (Studienreise)
Was Sie lernen werden
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Menschliches Verhalten in Organisationen, Märkten und Veränderungsprozessen verstehen und analysieren
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Teams und Organisationsentwicklung wirksam führen
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Transformations- und Change-Prozesse professionell begleiten
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Evidenzbasierte Entscheidungen mithilfe empirischer Methoden und People Analytics treffen
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Digitale Technologien und KI-gestützte Arbeitswelten menschenzentriert gestalten (Human-AI Interaction)
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Coaching- und Beratungskompetenzen für Führungsaufgaben einsetzen
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Konsumenten- und Nutzerverhalten psychologisch fundiert analysieren und in der Markenführung einsetzen
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Wissenschaftliche Erkenntnisse in die berufliche Praxis transferieren
Gefragte Berufsfelder
- HR/People & Leadership Development
- Organisationsentwicklung
- Unternehmensberatung
- Change- & Projektmanagement
- Business Development
- Innovation Management
Karriere
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Wachsender Bedarf an Empathie & analytischem Denken
Deloitte-Studien und die Delphi-Studie des Millennium Project prognostizieren eine steigende Nachfrage nach genau diesen Kompetenzen in der zukünftigen Arbeitswelt
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Schlüsselrolle an der Schnittstelle Mensch–Technologie
in einer zunehmend automatisierten Welt werden Fachkräfte gesucht, die technologischen Fortschritt mit menschlichen Bedürfnissen verbinden
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22 % englischsprachige Lehrinhalte
bereitet gezielt auf internationale Führungs- und Beratungskontexte vor
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120 ECTS in 4 Semestern
kompakte, berufsbegleitende Qualifizierung auf Master-Niveau
Der Weg zum Master-Abschluss
Der Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie & Leadership vermittelt tiefe Einblicke in menschliches Verhalten, Führung und Transformation in Organisationen. Mit einem starken Fokus auf Wirtschaftspsychologie, Leadership und Human-AI Interaction bereitet das Programm auf Führungs-, Beratungs- und Expert:innenpositionen vor. In den ersten beiden Semestern werden die psychologischen, methodischen und leadershipbezogenen Grundlagen gelegt, im dritten Semester vertieft (u. a. Coaching, Krisenpsychologie, Human-AI Interaction), bevor im vierten Semester Studienreise, Forschungsvertiefung und Masterarbeit den Abschluss bilden.
Besonderheiten:
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Spezialisierung in Wirtschaftspsychologie & Human-AI Interaction
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Internationale Studienreise im 4. Semester
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Bis zu 22 % der Lehrveranstaltungen in englischer Sprache
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Max. 50 % Online-Anteil für hohe Flexibilität im Berufsalltag
Anerkennung von Vorkenntnissen
Studierende haben die Möglichkeit, sich vor dem jeweiligen Semesterstart Lehrveranstaltungen durch bereits vorab erworbene Kompetenzen anrechnen zu lassen.
Die Anrechnung erfolgt über einen Antrag direkt bei der Studiengangsleitung.
Studiengangsleitung
Prof. (FH) DDr. Mario Situm, MBA
Studiengangsleiter Bachelor Leadership & Business Management, Wirtschaftspsychologie & Management | Master Wirtschaftspsychologie & Leadership, Corporate Transformation Management
Curriculum
• Grundlagen von Management & Organisation (Unternehmen als Systeme; Funktionen & Perspektiven der Unternehmensführung)
• Strategisches Denken (Umweltanalyse; Wettbewerb; grundlegende Strategiekonzepte; Einführung in Geschäftsmodelle)
• Organisation & Strukturen (Aufbauorganisation; Prozesse; agile vs. klassische Organisationsformen)
• Personal & Führung (Motivation; Entscheidungsverhalten; Gruppenprozesse; zentrale Führungstheorien)
• Leadership-Perspektiven (transformational, situativ, digital; Führung in Veränderungsprozessen)
• Personalmanagement-Grundlagen (Recruiting, Entwicklung, Performance Management)
• Digitalisierung & Management (digitale Geschäftsmodelle; New Work; Auswirkungen auf Führung und Organisation)
• Controlling & Entscheidungsgrundlagen (Kennzahlen; Zielsysteme; evidenzbasierte Entscheidungen)
• Schnittstelle zur Wirtschaftspsychologie (Verhalten in Organisationen; Wahrnehmung, Motivation & Kultur)
• Praxis & Transfer (Fallstudien; Anwendung auf reale Unternehmenssituationen)
• Einführung & Grundlagen (Big Data: 4Vs; Data Science Überblick; Datenarten; Rolle von Daten in Organisationen)
• Daten & Datenquellen (strukturierte vs. unstrukturierte Daten; Datenqualität; Datenintegration; Datenaufbereitung)
• Big Data Architekturen (Datenbanken: relational vs. NoSQL; Data Warehouse vs. Data Lake; grundlegende Systemarchitekturen)
• Datenmanagement & Verarbeitung (ETL/ELT; Batch- vs. Stream-Verarbeitung; verteilte Systeme; Skalierbarkeit – Grundprinzipien)
• Datenanalyse & Exploration (deskriptive Statistik; Visualisierung; explorative Datenanalyse; Datenaufbereitung in ausgewählten Tools)
• Statistische Inferenz (Stichproben; Unsicherheit; Schätzung; Missing Data; Bias und Validität)
• Regressionsmodelle (lineare und multiple Regression; Modellannahmen; Interpretation; Modellgüte)
• Modellbewertung & Validierung (Train/Test-Split; Cross-Validation; Overfitting; Generalisierbarkeit)
• Erweiterte Modelle (logistische Regression; Klassifikation; grundlegende Machine-Learning-Verfahren: Bäume, Random Forests)
• Text- und Datenanalyse (Grundlagen NLP; einfache Textanalyse; Feature Engineering)
• Kommunikation & Visualisierung (Ergebnisdarstellung; Storytelling mit Daten; zielgruppengerechte Visualisierung)
Mit der Lehrveranstaltung startet der begleitende Prozess zur Erstellung der Masterarbeit. Die Studierenden können sich frühzeitig ein relevantes Forschungsthema überlegen und werden in einem strukturierten Prozess begleitet.
• Einführung & wissenschaftliches Arbeiten (wissenschaftliches Denken; Entwicklung von Forschungsfragen & -hypothesen; Theorie–Empirie-Verknüpfung)
• Forschungsdesigns (qualitative, korrelative und experimentelle Designs; Gütekriterien; interne/externe Validität, etc.)
• Variablen & Messung (Operationalisierung; Skalen; Fragebogenentwicklung; Messfehler)
• Stichproben & Datenerhebung (Sampling; Bias; Datenerhebungsmethoden)
• Entwicklung eines Forschungsvorhabens (Literaturreview; Hypothesenbildung; Studiendesign; Methodenwahl)
• Forschungsethik (Ethikanträge; Datenschutz; informierte Einwilligung; ethische Risiken in psychologischer Forschung)
• Vorbereitung der Masterarbeit (Exposé; Studienkonzeption; Planung der Datenerhebung)
Mit der Lehrveranstaltung wird der begleitende Prozess zur Erstellung der Masterarbeit fortgeführt. Die Studierenden sollen erste Ergebnisse ihres Forschungsprozesses vorstellen.
• Datenauswertung & Interpretation (deskriptive und inferenzstatistische Analysen; Datenaufbereitung; erste Ergebnisse)
• Ergebnisse aus empirischen Studien (experimentelle Designs; Fragebogenstudien; Validierung von Instrumenten)
• Wissenschaftliche Argumentation (Interpretation; Limitationen; Einordnung in den Forschungsstand)
• Literaturreview & Theoriebildung (systematische Aufarbeitung; Verknüpfung von Theorie und Empirie)
• Wissenschaftliche Präsentation (Konferenzformate; Storyline; Visualisierung von Ergebnissen)
• Diskussion & Verteidigung (Umgang mit Kritik; Argumentation; Reflexion eigener Forschung)
• Vorbereitung Masterabschluss (Struktur der Arbeit; Präsentation; Prüfungssituation)
Die Masterarbeit stellt den Abschluss des Studiums dar und dient der eigenständigen Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung aus der Wirtschaftspsychologie oder dem Bereich Leadership. Im Zentrum steht die Entwicklung, theoretische Fundierung und empirische oder konzeptionelle Bearbeitung eines relevanten Forschungsthemas. Die Studierenden vertiefen ihre Fähigkeit, komplexe Problemstellungen zu analysieren, den aktuellen Stand der Forschung systematisch aufzuarbeiten und daraus präzise Forschungsfragen sowie Hypothesen abzuleiten.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die Planung und Durchführung eines wissenschaftlich fundierten Forschungsdesigns, das sowohl qualitative als auch quantitative Methoden umfassen kann. Dazu gehören die Auswahl geeigneter Erhebungsinstrumente, die Durchführung der Datenerhebung sowie die methodisch korrekte Auswertung und Interpretation der Ergebnisse. Parallel dazu erfolgt eine kritische Reflexion der eigenen Vorgehensweise sowie der Limitationen der Studie.
Darüber hinaus erlernen die Studierenden die strukturierte Darstellung wissenschaftlicher Inhalte, die Argumentation entlang theoretischer und empirischer Befunde sowie die Einordnung der eigenen Ergebnisse in den bestehenden Forschungskontext. Die Arbeit folgt den Standards wissenschaftlichen Arbeitens und berücksichtigt ethische Richtlinien sowie Aspekte guter wissenschaftlicher Praxis.
Das Kolloquium zur Masterarbeit begleitet die Studierenden während des gesamten Forschungs- und Schreibprozesses ihrer Masterarbeit. Im Zentrum steht die kontinuierliche Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen wissenschaftlichen Arbeit im Austausch mit Lehrenden und Mitstudierenden. Die Studierenden präsentieren regelmäßig den Stand ihrer Arbeit, einschließlich Forschungsfrage, theoretischer Fundierung, methodischem Vorgehen sowie erster Ergebnisse, und erhalten strukturiertes Feedback zur inhaltlichen, methodischen und argumentativen Qualität.
Ein wesentlicher Bestandteil des Kolloquiums ist die vertiefte Auseinandersetzung mit Herausforderungen im Forschungsprozess, wie der Präzisierung von Fragestellungen, der Entwicklung eines konsistenten Forschungsdesigns, der Auswahl geeigneter Methoden sowie der Interpretation empirischer Befunde. Darüber hinaus werden Aspekte wissenschaftlichen Schreibens, der Argumentationslogik sowie der Strukturierung komplexer Inhalte diskutiert und weiterentwickelt.
Das Kolloquium dient zudem der Vorbereitung auf die mündliche Verteidigung der Masterarbeit. Die Studierenden trainieren die Präsentation ihrer Forschung im wissenschaftlichen Kontext, üben den Umgang mit kritischen Fragen und entwickeln ihre Fähigkeit zur klaren und überzeugenden Darstellung ihrer Ergebnisse. Der kollegiale Austausch fördert darüber hinaus die Fähigkeit, wissenschaftliche Arbeiten anderer kritisch zu analysieren und konstruktives Feedback zu geben.
• Grundlagen der Psychologie (Gegenstand, Teildisziplinen; wissenschaftliches Denken; zentrale Paradigmen)
• Kognitive Prozesse (Wahrnehmung; Aufmerksamkeit; Gedächtnis; Lernen; Problemlösen & Entscheidungsfindung, Struktur und Kapazitätsgrenzen des Arbeitsgedächtnisses; kognitive Verzerrungen und Heuristiken in Entscheidungsprozessen)
• Emotion & Motivation (Grundlagen emotionaler Prozesse; Motivationsmodelle; Einfluss auf Verhalten und Leistung Emotionen als konstruktive und kontextabhängige Prozesse)
• Sozialpsychologische Grundlagen (soziale Wahrnehmung; Normen; Konformität; Interaktion & soziale Einflüsse, Einfluss kognitiver und emotionaler Prozesse auf soziale Urteile und Verhalten)
• Differentielle Psychologie (Persönlichkeit; Fähigkeiten; individuelle Unterschiede im Verhalten, Unterschiede in kognitiver Verarbeitung und Entscheidungsstrategien)
• Entwicklungspsychologie (Lebensspannenperspektive; Entwicklung von Kognition, Emotion und Verhalten)
• Biologische & neurowissenschaftliche Grundlagen (Gehirn, Verhalten und mentale Prozesse – Überblick, bewusste und unbewusste Informationsverarbeitung; Gehirn als vorhersagebasiertes System zur Reduktion von Unsicherheit)
• Gesundheits- & klinische Perspektiven (Gesundheit/Krankheit; Stress; grundlegende Störungsmodelle, Zusammenhang zwischen kognitiver Belastung, Emotion und Stress)
• Psychologische Diagnostik (Grundlagen der Messung; Testverfahren; Gütekriterien)
• Forschungsmethoden (empirischer Forschungsprozess; quantitative Grundlagen; Interpretation von Ergebnissen, Bedeutung von Meta-Analysen und theoriegeleiteter Modellprüfung)
• Grundlagen der Wirtschaftspsychologie (Gegenstand, Entwicklung, Abgrenzung zu Ökonomie & Psychologie; Besonderheiten wirtschaftlichen Verhaltens)
• Menschenbilder & Rationalität (Rationalitätsannahmen; bounded rationality; Heuristiken & Entscheidungsanomalien)
• Zentrale Theorien (Motivation, Kognition, Lernen, Emotion, Interaktion; sozialpsychologische und ökonomische Ansätze: Self-Determination Theory; Job-Demands-Resources-Modell; moderne Ansätze der Arbeitsgestaltung)
• Methodenüberblick (empirische Forschung; Befragung, Experiment, Beobachtung; Grundlagen der Messung, Bedeutung von Meta-Analysen und evidenzbasierter Forschung)
• Individuelle Ebene (Wahrnehmung, Einstellungen, Entscheidungen, Persönlichkeit, Motivation)
• Interpersonelle Ebene (Gruppenprozesse; Kommunikation; Kooperation & Konflikt; Macht & Führung, Teamprozesse und deren Einfluss auf Effektivität und Leistung; psychologische Sicherheit)
• Organisationale Ebene (Organisation, Kultur, Wandel; Arbeitszufriedenheit; Motivation; Führung, Arbeitsgestaltung und organisationale Rahmenbedingungen; Auswirkungen von Digitalisierung und neuen Arbeitsformen)
• Markt- & Konsumpsychologie (Kaufverhalten; Entscheidungsprozesse; Werbung; Preiswahrnehmung; Marke)
• Makroperspektive (Wertewandel; Arbeit & Arbeitslosigkeit; Geld & Finanzverhalten, Unsicherheit, gesellschaftliche Transformation und zukünftige Arbeitswelten)
• Makroperspektive (Wertewandel; Arbeit & Arbeitslosigkeit; Geld & Finanzverhalten)
• Anwendungsfelder (HR, Marketing, Organisation, Beratung, Konsumkontexte)
• Einführung und Grundlagen nachhaltiger Entwicklung als sozial-ökologisches Problem sowie im Unternehmenskontext (Effizienz–Konsistenz–Suffizienz, CSR, Governance)
• Zentrale Theorien und Modelle aus Umweltpsychologie und CSR (Motivation, Normen, Gewohnheiten, Entscheidungs- und Kognitionstheorien, Stakeholder- vs. Shareholder-Ansätze)
• Psychologische und soziale Konzepte auf individueller Ebene (Werte, Emotionen, Motivation, Identität, Selbstwirksamkeit) und kollektiver Ebene (Normen, Gruppenprozesse, Partizipation) sowie deren Bedeutung für Unternehmen und Stakeholder
• Ressourcen und Wohlbefinden im Kontext nachhaltigen Verhaltens (Achtsamkeit, Sinn, Lebenszufriedenheit, Resilienz)
• Kognitive Prozesse und Verhalten (Biases, duale Prozesse, Wahrnehmung von Umweltproblemen)
• Verhaltensänderung und Interventionen (Nudging, Kontextgestaltung, Routinenbildung) sowie Anwendung im organisationalen Kontext (CSR-Strategien, Integration, Business Case)
• Nachhaltige Lebensstile und Transformation (Gesundheit, individuelles vs. kollektives Handeln, systemischer Wandel) im Zusammenspiel mit globalen Herausforderungen und Globalisierung
• Governance, Reporting und Sustainable Finance (ESG, SRI, Bewertung) sowie Stakeholder-Management (Einbindung, Konflikte, Legitimität)
• Kritik und Zukunftsperspektiven (Greenwashing, Zielkonflikte, nachhaltige Geschäftsmodelle)
• Einführung & Grundlagen (Organizational Behavior als Schnittfeld; Verhalten in Organisationen; Individuum–Gruppe–Organisation; Rolle von Management & Kontext)
• Individuelles Verhalten (Wahrnehmung; Einstellungen; Jobzufriedenheit; Emotionen; Persönlichkeit; Werte; Diversität & Inklusion)
• Motivation & Leistung (Motivationstheorien; Arbeitsgestaltung; Anreizsysteme; Gerechtigkeit; Engagement)
• Entscheidung & Verhalten (individuelle und organisationale Entscheidungen; Biases; Kreativität & Innovation; ethische Entscheidungen)
• Gruppen & Teams (Gruppenprozesse; Rollen; Normen; Teamdynamiken; Teamleistung; Konflikte)
• Kommunikation (interpersonelle Kommunikation; digitale Kommunikation; kulturelle Unterschiede; Barrieren, Bedeutung sozialer Interaktionen und Kommunikationsmuster für Team- und Organisationserfolg)
• Führung (Führungstheorien; Führungsstile; Macht & Einfluss; Vertrauen; moderne Leadership-Ansätze, Zusammenhang zwischen Führung und psychologischer Sicherheit)
• Macht, Politik & Verhandlung (Machtbasen; organisationale Politik; Einflussstrategien; Konfliktmanagement; Verhandlungen, Bedeutung von Struktur und Arbeitsdesign für Motivation, Leistung und Zusammenarbeit)
• Organisationale Strukturen (Strukturformen; Koordination; Zentralisierung vs. Dezentralisierung; Design von Organisationen)
• Organisationskultur & Wandel (Kulturmodelle; Lernen; Change Management; Organisationsentwicklung, Rolle von Kultur für psychologische Sicherheit, Inklusion und organisationales Lernen
• Arbeit & Wohlbefinden (Stress; Gesundheit; Work-Life-Balance; Sicherheit; produktives vs. kontraproduktives Verhalten, Wechselwirkungen von Anforderungen und Ressourcen; Bedeutung von Engagement und Arbeitsbedingungen für Gesundheit und Leistung)
• Nachhaltige Organisationen (Verbindung von OB und Nachhaltigkeit; verantwortungsvolle Organisationen; Transformation)
• Grundlagen der Persönlichkeit (Dispositionen und Dimensionen; Big Five; individuelle Unterschiede in Verhalten, Kognition und Emotion; Horizontale und vertikale Persönlichkeitsentwicklung inkl. Kompetenzentwicklung vs. Reifung; Entwicklung von Denk- und Handlungskomplexität)
• Selbstkonzept & Selbstwert (Selbstreflexion; Identität; Bedeutung für Verhalten, Leistung und Resilienz)
• Entwicklungsstufen der Persönlichkeit (Modelle vertikaler Entwicklung; zunehmende Fähigkeit zur Selbststeuerung, Perspektivenübernahme und Ambiguitätstoleranz)
• Unbewusste Prozesse & innere Dynamiken (Schattenseiten; emotionale Muster; Umgang mit Stress, Überforderung und Regression)
• Persönlichkeitsentwicklung im organisationalen Kontext (Zusammenhang mit Führung, Entscheidungsverhalten, Umgang mit Komplexität und Veränderung)
• Einführung & Grundlagen (Resilienz: Definitionen; individuelle vs. organisationale Resilienz; Bedeutung in dynamischen/VUCA-Kontexten, Resilienz als dynamischer, prozessualer Anpassungs- und Transformationsmechanismus unter Unsicherheit)
• Theorien & Konzepte (Positive Psychologie; psychologisches Kapital; Risiko- und Schutzfaktoren; Coping; Stressmodelle)
• Individuelle Resilienz (Selbstwahrnehmung; Emotionen; Stressregulation; Ressourcenaufbau; mentale und körperliche Faktoren)
• Neurobiologische & gesundheitliche Grundlagen (Stressreaktionen; Belastung und Erholung; Zusammenhang von Psyche und Körper, proaktive Bewältigungsstrategien und Entwicklung individueller Anpassungskompetenzen)
• Resilienz im organisationalen Kontext (resiliente Organisationen; Strukturen, Kultur und Prozesse; Lernen und Anpassungsfähigkeit)
• Führung & Resilienz (resilienzfördernde Führung; Vertrauen; Sinnvermittlung; Energie- und Emotionsmanagement, psychologischer Sicherheit und organisationaler Anpassungsfähigkeit)
• Teams & Zusammenarbeit (Teamresilienz; Kommunikation; Konfliktbewältigung; Diversität; psychologische Sicherheit)
• Interventionen & Coaching (Resilienztraining; Coachingansätze; individuelle und organisationale Maßnahmen)
• Messung & Diagnostik (Resilienzmodelle; Skalen und Instrumente; individuelle, Team- und Organisationsebene)
• Praxis & Anwendung (Krisenmanagement; Best Practices; Resilienz in Hochrisiko- und Veränderungskontexten)
• Einführung & Grundlagen (People Management im datengetriebenen Kontext; Rolle von People Analytics; Business Value & Entscheidungsunterstützung)
• Daten im Personalmanagement (Datenquellen; Datenqualität; HR-Kennzahlen; Integration und Aufbereitung von Personaldaten)
• Methoden & Modelle (deskriptive, diagnostische und prädiktive Analysen; statistische Grundlagen; Kausalität vs. Korrelation)
• People-Analytics-Prozess (Problemdefinition; Hypothesen; Datenanalyse; Interpretation; Implementierung und Skalierung)
• HR-Controlling & Reporting (Kennzahlensysteme; Dashboards; Visualisierung; datenbasierte Entscheidungsfindung)
• Anwendungsfelder (Recruiting; Talent Management; Retention; Performance Management; Workforce Planning)
• Organisation & Umsetzung (Projektmanagement; Rollen und Kompetenzen; Change Management; Integration in HR-Prozesse)
• Kultur & Führung (datengetriebene Organisation; Feedbackkultur; Akzeptanz von Analytics; Entscheidungsverhalten)
• Ethik, Recht & Datenschutz (Datenschutz; Fairness; Bias; Transparenz; regulatorische Anforderungen)
• Advanced Analytics im HR-Kontext (Predictive Analytics; KI-Anwendungen; Text- und Netzwerkdaten; Use Cases)
• Einführung & Grundlagen (Macht, Kontrolle und Einfluss in Organisationen; Mikropolitik als alltägliche Praxis; formale vs. informelle Strukturen)
• Theorien & Perspektiven (mikro-, meso- und makropolitische Ansätze; Ressourcenabhängigkeit; Neo-Institutionalismus; systemische und kulturelle Perspektiven)
• Machtquellen & Strategien (Autorität; Ressourcen; Netzwerke; Informationskontrolle; Koalitionen; Machiavellismus)
• Mikropolitisches Handeln (Interessenverfolgung; Tauschbeziehungen; strategische Interaktion; symbolische und informelle Praktiken)
• Organisationale Strukturen & Ambiguität (Unklarheit als Ressource; formale Regeln vs. gelebte Praxis; Bürokratie und informelle Ordnung)
• Kontrolle, Vertrauen & Governance (Kontrollmechanismen; Misstrauen; Selbstorganisation; Spannungsfeld von Autonomie und Steuerung)
• Karriere, Aufstieg & Ungleichheit (Beförderungsprozesse; Netzwerke; mikropolitische Dynamiken; Diversität und Macht)
• Konflikt, Kooperation & Verhandlung (Konfliktformen; Aushandlungsprozesse; Macht in Interaktionen)
• Kultur, Normen & soziale Ordnung (Organisationale Kultur; Normkonflikte; funktionale und dysfunktionale Effekte von Ordnung/Unordnung)
• Wandel & Kontext (Macht in Veränderungsprozessen; Digitalisierung; Globalisierung; neue Organisationsformen)
• Einführung & Grundlagen (People & Culture als Weiterentwicklung von HR; Rolle in Organisationen; Verbindung zu Strategie, Kultur und Transformation)
• Digitale Transformation & Arbeit (New Work; VUCA/BANI; veränderte Geschäftsmodelle; Rolle von HR als Transformationstreiber)
• Organisationskultur & Werte (Kulturmodelle; Purpose; Werteorientierung; kulturelle Steuerung und Entwicklung)
• People Experience & Employee Lifecycle (Employee Experience; Engagement; Touchpoints entlang des Employee Lifecycle)
• Führung & Zusammenarbeit (moderne Leadership-Ansätze; Vertrauen; Empowerment; agile und kollaborative Arbeitsformen)
• Diversität & Inklusion (kulturelle Unterschiede; Diversity, Equity & Inclusion; interkulturelle Zusammenarbeit)
• Lernen & Kompetenzen (Future Skills; Lernkultur; Kompetenzentwicklung; Learning Analytics)
• Performance & Organisation (neue Performance-Management-Systeme; Feedback; Zielsysteme; Alignment von Strategie und People)
• Transformation & Change (Change Management; kultureller Wandel; People & Culture als Treiber organisationaler Entwicklung)
• Technologie & Zukunft der Arbeit (HR-Tech; KI; datengetriebene Personalarbeit; Auswirkungen auf Kultur und Führung)
• Einführung & Grundlagen (Neuroökonomie als Schnittfeld von Ökonomie, Psychologie und Neurowissenschaft; Entscheidungsmodelle vs. tatsächliches Verhalten)
• Verhaltensökonomie (bounded rationality; Heuristiken & Biases; soziale Präferenzen; Entscheidungen unter Risiko und Unsicherheit)
• Neurowissenschaftliche Grundlagen (Gehirnstrukturen; Belohnungs- und Emotionssysteme; neuronale Prozesse der Entscheidungsfindung)
• Biologische Einflüsse (Hormone; Neurotransmitter; individuelle Unterschiede im Entscheidungsverhalten)
• Entscheidungen im Kontext (Emotionen; Zeit; soziale Interaktion; Framing-Effekte; Umweltfaktoren)
• Neuroökonomische Methoden (Experimente; Verhaltensdaten; grundlegende neurowissenschaftliche Messmethoden wie fMRI/EEG – konzeptionell)
• Anwendungen (Finanzentscheidungen; Konsumverhalten; Neuromarketing; Organisationen und Management)
• Integration & interdisziplinäre Ansätze (Verbindung von Verhalten, Gehirn und ökonomischen Modellen)
• Kritik & Grenzen (methodische, theoretische und ethische Herausforderungen der Neuroökonomie)
• Grundlagen Human–AI Interaction (Interdisziplinarität; Wahrnehmung & Vertrauen; Anthropomorphismus; Mensch–Maschine-Kollaboration)
• Technologische Grundlagen (KI/ML, generative AI; Funktionsweise, Grenzen und Bias)
• Interaktionsformen (verbale & nonverbale Interaktion; UX/UI; kollaborative Systeme; Mensch–AI-Teamarbeit)
• Emotion & Verhalten (Akzeptanz; Vertrauen; kognitive Belastung; Entscheidungsunterstützung durch AI)
• Forschungsmethoden in HAI (experimentelle Designs; Usability-Tests; Mixed Methods; Evaluation von AI-Systemen)
• Digitale Transformation (Geschäftsmodelle; Organisationsentwicklung; digitale Reife; Roadmaps)
• Organisationale Perspektive (Capabilities; Change Management; Leadership; Kulturwandel)
• Anwendungsfelder (HR, Marketing, Finance, Produktion, Logistik; AR/VR; Blockchain; Plattformökonomie)
• Ethik & Governance (Datenschutz; Fairness; Transparenz; Verantwortung; AI Governance)
• Labor & Praxis (Hands-on mit AI-Tools; Prototyping; Analyse realer Use Cases; Reflexion von Anwendungserfahrungen)
• Grundlagen der Konsumentenpsychologie (S-O-R-Modell; Entscheidungsprozesse; implizite vs. explizite Verarbeitung)
• Aktivierende & kognitive Prozesse (Emotion, Motivation, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Lernen)
• Entscheidungsverhalten (Heuristiken & Biases; Prospect Theory; Dual-Process-Modelle; Nudging)
• Wahrnehmungs- & Urteilsverzerrungen (Framing; Anker; Halo; Verfügbarkeit; Fluency; Knappheitseffekte)
• Konsum im sozialen Kontext (soziale Einflüsse; Identität; Kultur; soziale Normen; Symbolik von Konsum)
• Markenpsychologie (Markenimage, -identität & -persönlichkeit; Marken als mentale Netzwerke & Einstellungen)
• Markenführung (Positionierung; Markenarchitektur; Markenstrategien; Customer Experience)
• Kommunikations- & Werbewirkung (Persuasion; Gestaltungselemente wie Bilder, Humor, Emotion, Musik)
• Konsumentenforschung (Befragungen; Experimente; implizite Messverfahren; Anwendung in Marketingkontexten)
• Interkulturelles & digitales Marketing (Kulturmodelle; digitale Konsumumgebungen; Plattform- & datengetriebenes Marketing)
• Wandel von Führungskonzepten (von klassischen Trait- und Verhaltensansätzen zu relationalen und kontextuellen Perspektiven)
• Führung als sozialer Einflussprozess (Rolle von Kontext, Kultur und organisationalen Rahmenbedingungen)
• Identitätsbasierte Führung (soziale Identität; Selbstkategorisierung; Führung als Repräsentation kollektiver Interessen)
• Führung und Followership (Bedeutung von Gefolgschaft; geteilte Führung; Gruppenprozesse)
• Motivation und Sinnstiftung in der Führung (intrinsische Motivation; Purpose; psychologische Sicherheit)
• Vertrauen, Fairness und organisationale Gerechtigkeit als Grundlage wirksamer Führung
• Emotionen und Führung (emotionale Dynamiken; Affektregulation; emotionale Ansteckung)
• Macht, Einfluss und Legitimität in Organisationen
• Führung in Veränderungsprozessen (Transformation; Innovation; Widerstand und Change-Prozesse)
• Führung in digitalen, hybriden und unsicheren Arbeitskontexten
• Diversität, Inklusion und interkulturelle Führung
• Selbstführung und Entwicklung von Führungskompetenzen (Reflexion; Mindsets; Leadership Development)
• Evidenzbasierte Führung (Messung von Führung; wissenschaftlich fundierte Interventionen)
• Transfer in die Praxis (Fallstudien; Simulationen; Anwendung auf organisationale Fragestellungen)
• Grundlagen von Coaching und systemischer Beratung (Begriffe; Abgrenzung zu Therapie; Rollenverständnis)
• Systemisches Denken (Systembegriffe; Zirkularität; Wechselwirkungen; Ressourcen- und Lösungsorientierung, Konstruktivismus und organisationale Systemperspektiven)
• Gesprächsführung im Coaching (aktives Zuhören; Fragetechniken; Paraphrasieren; Strukturierung von Gesprächen, sprachliche Konstruktion von Wirklichkeit im Coachingprozess)
• Beziehungsgestaltung im Beratungsprozess (Empathie; Wertschätzung; Vertrauen; Arbeitsbeziehung)
• Phasen des Coachingprozesses (Auftragsklärung; Zieldefinition; Problemanalyse; Intervention; Transfer und Abschluss, Prozesssteuerung und flexible Anpassung an dynamische Coachingverläufe)
• Ziel- und Lösungsarbeit (Zielklärung; Skalierungsfragen; Ressourcenaktivierung; Entwicklung von Handlungsoptionen)
• Interventionstechniken (zirkuläre Fragen; hypothetische Fragen; Reframing; Perspektivwechsel)
• Feedback und Konfrontation (wertschätzendes Feedback; Umgang mit Widerstand; Förderung von Selbstreflexion, konstruktiver Umgang mit Ambivalenzen und Veränderungsdynamiken)
• Umgang mit Emotionen und Konflikten im Coaching (Konfliktklärung; Ambivalenzen; schwierige Gesprächssituationen)
• Selbstreflexion der Beraterrolle (Haltung; Werte; Biases; professionelle Grenzen)
• Ethische Grundlagen von Coaching und Beratung (Verantwortung; Transparenz; Rollenklärung)
• Coaching in organisationalen Kontexten (Führungskräfte-Coaching; Team-Coaching; Change-Begleitung)
• Wirksamkeit und Evaluation von Coaching (Evidenzbasierung; Qualitätssicherung; Wirkungsmessung)
• Transfer in die Praxis (Fallarbeit; Simulationen; Reflexion realer Coachingprozesse)
• Digitale und hybride Coachingformate (Online-Coaching; virtuelle Kommunikation; Chancen und Grenzen digitaler Beratung)
• Diversität und kulturelle Sensibilität im Coaching (interkulturelle Aspekte; unterschiedliche Werte- und Normsysteme)
• Grundlagen allgemeiner und psychosozialer Krisen (Definition; Krisenarten; individuelle und organisationale Krisendynamiken)
• Theoretische Modelle der Krisenpsychologie (Stress- und Coping-Modelle; systemische Perspektiven; Verlaufsmodelle von Krisen)
• Neurobiologische Grundlagen von Stress und Trauma (Stressreaktionen; Traumaverarbeitung; emotionale Dysregulation)
• Diagnostik und Einschätzung von Krisensituationen (Risikoeinschätzung; Ressourcenanalyse; Gefährdungsbeurteilung)
• Gesprächsführung in der Krisenintervention (Beziehungsaufbau; emotionale Stabilisierung; Strukturierung von Krisengesprächen)
• Interventionstechniken in akuten Krisen (Deeskalation; Stabilisierung; Ressourcenaktivierung; Realitätsorientierung)
• Krisen im organisationalen Kontext (z.B. Konflikte, Fehlverhalten, Burnout, Veränderungsprozesse)
• Spezifische Krisenformen (Panik, Angst, Trauer, Verlust, Gewalt, psychosomatische Reaktionen)
• Ethische und professionelle Standards der Krisenintervention (Verantwortung; Grenzen; Qualitätssicherung)
• Prävention und Nachbereitung von Krisen (Früherkennung; organisationales Lernen; Debriefing)
• Transfer in die Praxis (Fallarbeit; Simulationen; Anwendung auf wirtschaftspsychologische Kontexte)
Die Studienreise bietet den Studierenden die Möglichkeit, zentrale Inhalte der Wirtschaftspsychologie und des Leaderships im realen organisationalen Kontext kennenzulernen und kritisch zu reflektieren. Im Rahmen einer einwöchigen Exkursion besuchen die Studierenden Unternehmen, Beratungen sowie weitere Organisationen im In- und Ausland und erhalten Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze der Praxis.
Im Fokus stehen dabei Themen wie Führung, Organisationskultur, Change Management, Personalentwicklung, Konsumentenverhalten sowie strategische Entscheidungsprozesse. Die Studierenden setzen sich mit unterschiedlichen organisationalen Kontexten auseinander und analysieren, wie psychologische Konzepte und Theorien in der Praxis angewendet werden. Durch Fachvorträge, Diskussionen mit Praktiker:innen sowie Einblicke in konkrete Fallbeispiele wird ein Transfer zwischen wissenschaftlichen Modellen und praktischer Umsetzung ermöglicht.
Ein weiterer Bestandteil ist die systematische Vor- und Nachbereitung der Exkursion. Die Studierenden bereiten ausgewählte Unternehmen und Fragestellungen wissenschaftlich vor, entwickeln analytische Leitfragen und reflektieren im Anschluss ihre Erkenntnisse im Hinblick auf theoretische Modelle und eigene berufliche Perspektiven. Die Studienreise dient somit nicht nur der Erweiterung des fachlichen Wissens, sondern auch der Entwicklung eines reflektierten Verständnisses für die Anwendung wirtschaftspsychologischer Konzepte in unterschiedlichen organisationalen und kulturellen Kontexten.
• Einführung in interdisziplinäres Denken (Verbindung von Wirtschaftspsychologie mit angrenzenden Disziplinen wie Soziologie, Anthropologie, Neurowissenschaften, Medizin und Technologie)
• Analyse aktueller Trends in der Wirtschaftspsychologie (z.B. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, New Work, Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Wandel)
• Psychologische Perspektiven auf technologische Entwicklungen (Mensch-Maschine-Interaktion; Vertrauen in Technologien; Automatisierung und Entscheidungsprozesse)
• Soziale und kulturelle Einflüsse auf wirtschaftliches Verhalten (Kultur, Werte, Normen, soziale Identität, Diversität)
• Biologische und neurowissenschaftliche Grundlagen wirtschaftspsychologischer Phänomene (Stress, Emotion, Entscheidungsverhalten)
• Interdisziplinäre Ansätze zur Erklärung menschlichen Verhaltens (Integration unterschiedlicher Menschenbilder und theoretischer Perspektiven)
• Ethik und Verantwortung in Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft (z.B. KI-Ethik, Verantwortung von Organisationen, gesellschaftliche Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen)
• Reflexion von Grenzen einzelner Disziplinen und Potenziale integrativer Ansätze
• Diskussion aktueller Forschung und Praxisbeispiele aus verschiedenen Disziplinen
• Entwicklung eigener Fragestellungen an der Schnittstelle von Wirtschaftspsychologie und Nachbardisziplinen
• Flexible Bearbeitung wechselnder Themenfelder entsprechend aktueller wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen
• Transfer interdisziplinärer Erkenntnisse auf wirtschaftspsychologische Anwendungsfelder
• Grundlagen von Management & Organisation (Unternehmen als Systeme; Funktionen & Perspektiven der Unternehmensführung)
• Strategisches Denken (Umweltanalyse; Wettbewerb; grundlegende Strategiekonzepte; Einführung in Geschäftsmodelle)
• Organisation & Strukturen (Aufbauorganisation; Prozesse; agile vs. klassische Organisationsformen)
• Personal & Führung (Motivation; Entscheidungsverhalten; Gruppenprozesse; zentrale Führungstheorien)
• Leadership-Perspektiven (transformational, situativ, digital; Führung in Veränderungsprozessen)
• Personalmanagement-Grundlagen (Recruiting, Entwicklung, Performance Management)
• Digitalisierung & Management (digitale Geschäftsmodelle; New Work; Auswirkungen auf Führung und Organisation)
• Controlling & Entscheidungsgrundlagen (Kennzahlen; Zielsysteme; evidenzbasierte Entscheidungen)
• Schnittstelle zur Wirtschaftspsychologie (Verhalten in Organisationen; Wahrnehmung, Motivation & Kultur)
• Praxis & Transfer (Fallstudien; Anwendung auf reale Unternehmenssituationen)
• Einführung & Grundlagen (Big Data: 4Vs; Data Science Überblick; Datenarten; Rolle von Daten in Organisationen)
• Daten & Datenquellen (strukturierte vs. unstrukturierte Daten; Datenqualität; Datenintegration; Datenaufbereitung)
• Big Data Architekturen (Datenbanken: relational vs. NoSQL; Data Warehouse vs. Data Lake; grundlegende Systemarchitekturen)
• Datenmanagement & Verarbeitung (ETL/ELT; Batch- vs. Stream-Verarbeitung; verteilte Systeme; Skalierbarkeit – Grundprinzipien)
• Datenanalyse & Exploration (deskriptive Statistik; Visualisierung; explorative Datenanalyse; Datenaufbereitung in ausgewählten Tools)
• Statistische Inferenz (Stichproben; Unsicherheit; Schätzung; Missing Data; Bias und Validität)
• Regressionsmodelle (lineare und multiple Regression; Modellannahmen; Interpretation; Modellgüte)
• Modellbewertung & Validierung (Train/Test-Split; Cross-Validation; Overfitting; Generalisierbarkeit)
• Erweiterte Modelle (logistische Regression; Klassifikation; grundlegende Machine-Learning-Verfahren: Bäume, Random Forests)
• Text- und Datenanalyse (Grundlagen NLP; einfache Textanalyse; Feature Engineering)
• Kommunikation & Visualisierung (Ergebnisdarstellung; Storytelling mit Daten; zielgruppengerechte Visualisierung)
• Grundlagen der Psychologie (Gegenstand, Teildisziplinen; wissenschaftliches Denken; zentrale Paradigmen)
• Kognitive Prozesse (Wahrnehmung; Aufmerksamkeit; Gedächtnis; Lernen; Problemlösen & Entscheidungsfindung, Struktur und Kapazitätsgrenzen des Arbeitsgedächtnisses; kognitive Verzerrungen und Heuristiken in Entscheidungsprozessen)
• Emotion & Motivation (Grundlagen emotionaler Prozesse; Motivationsmodelle; Einfluss auf Verhalten und Leistung Emotionen als konstruktive und kontextabhängige Prozesse)
• Sozialpsychologische Grundlagen (soziale Wahrnehmung; Normen; Konformität; Interaktion & soziale Einflüsse, Einfluss kognitiver und emotionaler Prozesse auf soziale Urteile und Verhalten)
• Differentielle Psychologie (Persönlichkeit; Fähigkeiten; individuelle Unterschiede im Verhalten, Unterschiede in kognitiver Verarbeitung und Entscheidungsstrategien)
• Entwicklungspsychologie (Lebensspannenperspektive; Entwicklung von Kognition, Emotion und Verhalten)
• Biologische & neurowissenschaftliche Grundlagen (Gehirn, Verhalten und mentale Prozesse – Überblick, bewusste und unbewusste Informationsverarbeitung; Gehirn als vorhersagebasiertes System zur Reduktion von Unsicherheit)
• Gesundheits- & klinische Perspektiven (Gesundheit/Krankheit; Stress; grundlegende Störungsmodelle, Zusammenhang zwischen kognitiver Belastung, Emotion und Stress)
• Psychologische Diagnostik (Grundlagen der Messung; Testverfahren; Gütekriterien)
• Forschungsmethoden (empirischer Forschungsprozess; quantitative Grundlagen; Interpretation von Ergebnissen, Bedeutung von Meta-Analysen und theoriegeleiteter Modellprüfung)
• Grundlagen der Wirtschaftspsychologie (Gegenstand, Entwicklung, Abgrenzung zu Ökonomie & Psychologie; Besonderheiten wirtschaftlichen Verhaltens)
• Menschenbilder & Rationalität (Rationalitätsannahmen; bounded rationality; Heuristiken & Entscheidungsanomalien)
• Zentrale Theorien (Motivation, Kognition, Lernen, Emotion, Interaktion; sozialpsychologische und ökonomische Ansätze: Self-Determination Theory; Job-Demands-Resources-Modell; moderne Ansätze der Arbeitsgestaltung)
• Methodenüberblick (empirische Forschung; Befragung, Experiment, Beobachtung; Grundlagen der Messung, Bedeutung von Meta-Analysen und evidenzbasierter Forschung)
• Individuelle Ebene (Wahrnehmung, Einstellungen, Entscheidungen, Persönlichkeit, Motivation)
• Interpersonelle Ebene (Gruppenprozesse; Kommunikation; Kooperation & Konflikt; Macht & Führung, Teamprozesse und deren Einfluss auf Effektivität und Leistung; psychologische Sicherheit)
• Organisationale Ebene (Organisation, Kultur, Wandel; Arbeitszufriedenheit; Motivation; Führung, Arbeitsgestaltung und organisationale Rahmenbedingungen; Auswirkungen von Digitalisierung und neuen Arbeitsformen)
• Markt- & Konsumpsychologie (Kaufverhalten; Entscheidungsprozesse; Werbung; Preiswahrnehmung; Marke)
• Makroperspektive (Wertewandel; Arbeit & Arbeitslosigkeit; Geld & Finanzverhalten, Unsicherheit, gesellschaftliche Transformation und zukünftige Arbeitswelten)
• Makroperspektive (Wertewandel; Arbeit & Arbeitslosigkeit; Geld & Finanzverhalten)
• Anwendungsfelder (HR, Marketing, Organisation, Beratung, Konsumkontexte)
• Einführung und Grundlagen nachhaltiger Entwicklung als sozial-ökologisches Problem sowie im Unternehmenskontext (Effizienz–Konsistenz–Suffizienz, CSR, Governance)
• Zentrale Theorien und Modelle aus Umweltpsychologie und CSR (Motivation, Normen, Gewohnheiten, Entscheidungs- und Kognitionstheorien, Stakeholder- vs. Shareholder-Ansätze)
• Psychologische und soziale Konzepte auf individueller Ebene (Werte, Emotionen, Motivation, Identität, Selbstwirksamkeit) und kollektiver Ebene (Normen, Gruppenprozesse, Partizipation) sowie deren Bedeutung für Unternehmen und Stakeholder
• Ressourcen und Wohlbefinden im Kontext nachhaltigen Verhaltens (Achtsamkeit, Sinn, Lebenszufriedenheit, Resilienz)
• Kognitive Prozesse und Verhalten (Biases, duale Prozesse, Wahrnehmung von Umweltproblemen)
• Verhaltensänderung und Interventionen (Nudging, Kontextgestaltung, Routinenbildung) sowie Anwendung im organisationalen Kontext (CSR-Strategien, Integration, Business Case)
• Nachhaltige Lebensstile und Transformation (Gesundheit, individuelles vs. kollektives Handeln, systemischer Wandel) im Zusammenspiel mit globalen Herausforderungen und Globalisierung
• Governance, Reporting und Sustainable Finance (ESG, SRI, Bewertung) sowie Stakeholder-Management (Einbindung, Konflikte, Legitimität)
• Kritik und Zukunftsperspektiven (Greenwashing, Zielkonflikte, nachhaltige Geschäftsmodelle)
Mit der Lehrveranstaltung startet der begleitende Prozess zur Erstellung der Masterarbeit. Die Studierenden können sich frühzeitig ein relevantes Forschungsthema überlegen und werden in einem strukturierten Prozess begleitet.
• Einführung & wissenschaftliches Arbeiten (wissenschaftliches Denken; Entwicklung von Forschungsfragen & -hypothesen; Theorie–Empirie-Verknüpfung)
• Forschungsdesigns (qualitative, korrelative und experimentelle Designs; Gütekriterien; interne/externe Validität, etc.)
• Variablen & Messung (Operationalisierung; Skalen; Fragebogenentwicklung; Messfehler)
• Stichproben & Datenerhebung (Sampling; Bias; Datenerhebungsmethoden)
• Entwicklung eines Forschungsvorhabens (Literaturreview; Hypothesenbildung; Studiendesign; Methodenwahl)
• Forschungsethik (Ethikanträge; Datenschutz; informierte Einwilligung; ethische Risiken in psychologischer Forschung)
• Vorbereitung der Masterarbeit (Exposé; Studienkonzeption; Planung der Datenerhebung)
• Einführung & Grundlagen (Organizational Behavior als Schnittfeld; Verhalten in Organisationen; Individuum–Gruppe–Organisation; Rolle von Management & Kontext)
• Individuelles Verhalten (Wahrnehmung; Einstellungen; Jobzufriedenheit; Emotionen; Persönlichkeit; Werte; Diversität & Inklusion)
• Motivation & Leistung (Motivationstheorien; Arbeitsgestaltung; Anreizsysteme; Gerechtigkeit; Engagement)
• Entscheidung & Verhalten (individuelle und organisationale Entscheidungen; Biases; Kreativität & Innovation; ethische Entscheidungen)
• Gruppen & Teams (Gruppenprozesse; Rollen; Normen; Teamdynamiken; Teamleistung; Konflikte)
• Kommunikation (interpersonelle Kommunikation; digitale Kommunikation; kulturelle Unterschiede; Barrieren, Bedeutung sozialer Interaktionen und Kommunikationsmuster für Team- und Organisationserfolg)
• Führung (Führungstheorien; Führungsstile; Macht & Einfluss; Vertrauen; moderne Leadership-Ansätze, Zusammenhang zwischen Führung und psychologischer Sicherheit)
• Macht, Politik & Verhandlung (Machtbasen; organisationale Politik; Einflussstrategien; Konfliktmanagement; Verhandlungen, Bedeutung von Struktur und Arbeitsdesign für Motivation, Leistung und Zusammenarbeit)
• Organisationale Strukturen (Strukturformen; Koordination; Zentralisierung vs. Dezentralisierung; Design von Organisationen)
• Organisationskultur & Wandel (Kulturmodelle; Lernen; Change Management; Organisationsentwicklung, Rolle von Kultur für psychologische Sicherheit, Inklusion und organisationales Lernen
• Arbeit & Wohlbefinden (Stress; Gesundheit; Work-Life-Balance; Sicherheit; produktives vs. kontraproduktives Verhalten, Wechselwirkungen von Anforderungen und Ressourcen; Bedeutung von Engagement und Arbeitsbedingungen für Gesundheit und Leistung)
• Nachhaltige Organisationen (Verbindung von OB und Nachhaltigkeit; verantwortungsvolle Organisationen; Transformation)
• Grundlagen der Persönlichkeit (Dispositionen und Dimensionen; Big Five; individuelle Unterschiede in Verhalten, Kognition und Emotion; Horizontale und vertikale Persönlichkeitsentwicklung inkl. Kompetenzentwicklung vs. Reifung; Entwicklung von Denk- und Handlungskomplexität)
• Selbstkonzept & Selbstwert (Selbstreflexion; Identität; Bedeutung für Verhalten, Leistung und Resilienz)
• Entwicklungsstufen der Persönlichkeit (Modelle vertikaler Entwicklung; zunehmende Fähigkeit zur Selbststeuerung, Perspektivenübernahme und Ambiguitätstoleranz)
• Unbewusste Prozesse & innere Dynamiken (Schattenseiten; emotionale Muster; Umgang mit Stress, Überforderung und Regression)
• Persönlichkeitsentwicklung im organisationalen Kontext (Zusammenhang mit Führung, Entscheidungsverhalten, Umgang mit Komplexität und Veränderung)
• Einführung & Grundlagen (Resilienz: Definitionen; individuelle vs. organisationale Resilienz; Bedeutung in dynamischen/VUCA-Kontexten, Resilienz als dynamischer, prozessualer Anpassungs- und Transformationsmechanismus unter Unsicherheit)
• Theorien & Konzepte (Positive Psychologie; psychologisches Kapital; Risiko- und Schutzfaktoren; Coping; Stressmodelle)
• Individuelle Resilienz (Selbstwahrnehmung; Emotionen; Stressregulation; Ressourcenaufbau; mentale und körperliche Faktoren)
• Neurobiologische & gesundheitliche Grundlagen (Stressreaktionen; Belastung und Erholung; Zusammenhang von Psyche und Körper, proaktive Bewältigungsstrategien und Entwicklung individueller Anpassungskompetenzen)
• Resilienz im organisationalen Kontext (resiliente Organisationen; Strukturen, Kultur und Prozesse; Lernen und Anpassungsfähigkeit)
• Führung & Resilienz (resilienzfördernde Führung; Vertrauen; Sinnvermittlung; Energie- und Emotionsmanagement, psychologischer Sicherheit und organisationaler Anpassungsfähigkeit)
• Teams & Zusammenarbeit (Teamresilienz; Kommunikation; Konfliktbewältigung; Diversität; psychologische Sicherheit)
• Interventionen & Coaching (Resilienztraining; Coachingansätze; individuelle und organisationale Maßnahmen)
• Messung & Diagnostik (Resilienzmodelle; Skalen und Instrumente; individuelle, Team- und Organisationsebene)
• Praxis & Anwendung (Krisenmanagement; Best Practices; Resilienz in Hochrisiko- und Veränderungskontexten)
• Einführung & Grundlagen (People Management im datengetriebenen Kontext; Rolle von People Analytics; Business Value & Entscheidungsunterstützung)
• Daten im Personalmanagement (Datenquellen; Datenqualität; HR-Kennzahlen; Integration und Aufbereitung von Personaldaten)
• Methoden & Modelle (deskriptive, diagnostische und prädiktive Analysen; statistische Grundlagen; Kausalität vs. Korrelation)
• People-Analytics-Prozess (Problemdefinition; Hypothesen; Datenanalyse; Interpretation; Implementierung und Skalierung)
• HR-Controlling & Reporting (Kennzahlensysteme; Dashboards; Visualisierung; datenbasierte Entscheidungsfindung)
• Anwendungsfelder (Recruiting; Talent Management; Retention; Performance Management; Workforce Planning)
• Organisation & Umsetzung (Projektmanagement; Rollen und Kompetenzen; Change Management; Integration in HR-Prozesse)
• Kultur & Führung (datengetriebene Organisation; Feedbackkultur; Akzeptanz von Analytics; Entscheidungsverhalten)
• Ethik, Recht & Datenschutz (Datenschutz; Fairness; Bias; Transparenz; regulatorische Anforderungen)
• Advanced Analytics im HR-Kontext (Predictive Analytics; KI-Anwendungen; Text- und Netzwerkdaten; Use Cases)
• Einführung & Grundlagen (Macht, Kontrolle und Einfluss in Organisationen; Mikropolitik als alltägliche Praxis; formale vs. informelle Strukturen)
• Theorien & Perspektiven (mikro-, meso- und makropolitische Ansätze; Ressourcenabhängigkeit; Neo-Institutionalismus; systemische und kulturelle Perspektiven)
• Machtquellen & Strategien (Autorität; Ressourcen; Netzwerke; Informationskontrolle; Koalitionen; Machiavellismus)
• Mikropolitisches Handeln (Interessenverfolgung; Tauschbeziehungen; strategische Interaktion; symbolische und informelle Praktiken)
• Organisationale Strukturen & Ambiguität (Unklarheit als Ressource; formale Regeln vs. gelebte Praxis; Bürokratie und informelle Ordnung)
• Kontrolle, Vertrauen & Governance (Kontrollmechanismen; Misstrauen; Selbstorganisation; Spannungsfeld von Autonomie und Steuerung)
• Karriere, Aufstieg & Ungleichheit (Beförderungsprozesse; Netzwerke; mikropolitische Dynamiken; Diversität und Macht)
• Konflikt, Kooperation & Verhandlung (Konfliktformen; Aushandlungsprozesse; Macht in Interaktionen)
• Kultur, Normen & soziale Ordnung (Organisationale Kultur; Normkonflikte; funktionale und dysfunktionale Effekte von Ordnung/Unordnung)
• Wandel & Kontext (Macht in Veränderungsprozessen; Digitalisierung; Globalisierung; neue Organisationsformen)
• Einführung & Grundlagen (People & Culture als Weiterentwicklung von HR; Rolle in Organisationen; Verbindung zu Strategie, Kultur und Transformation)
• Digitale Transformation & Arbeit (New Work; VUCA/BANI; veränderte Geschäftsmodelle; Rolle von HR als Transformationstreiber)
• Organisationskultur & Werte (Kulturmodelle; Purpose; Werteorientierung; kulturelle Steuerung und Entwicklung)
• People Experience & Employee Lifecycle (Employee Experience; Engagement; Touchpoints entlang des Employee Lifecycle)
• Führung & Zusammenarbeit (moderne Leadership-Ansätze; Vertrauen; Empowerment; agile und kollaborative Arbeitsformen)
• Diversität & Inklusion (kulturelle Unterschiede; Diversity, Equity & Inclusion; interkulturelle Zusammenarbeit)
• Lernen & Kompetenzen (Future Skills; Lernkultur; Kompetenzentwicklung; Learning Analytics)
• Performance & Organisation (neue Performance-Management-Systeme; Feedback; Zielsysteme; Alignment von Strategie und People)
• Transformation & Change (Change Management; kultureller Wandel; People & Culture als Treiber organisationaler Entwicklung)
• Technologie & Zukunft der Arbeit (HR-Tech; KI; datengetriebene Personalarbeit; Auswirkungen auf Kultur und Führung)
• Einführung & Grundlagen (Neuroökonomie als Schnittfeld von Ökonomie, Psychologie und Neurowissenschaft; Entscheidungsmodelle vs. tatsächliches Verhalten)
• Verhaltensökonomie (bounded rationality; Heuristiken & Biases; soziale Präferenzen; Entscheidungen unter Risiko und Unsicherheit)
• Neurowissenschaftliche Grundlagen (Gehirnstrukturen; Belohnungs- und Emotionssysteme; neuronale Prozesse der Entscheidungsfindung)
• Biologische Einflüsse (Hormone; Neurotransmitter; individuelle Unterschiede im Entscheidungsverhalten)
• Entscheidungen im Kontext (Emotionen; Zeit; soziale Interaktion; Framing-Effekte; Umweltfaktoren)
• Neuroökonomische Methoden (Experimente; Verhaltensdaten; grundlegende neurowissenschaftliche Messmethoden wie fMRI/EEG – konzeptionell)
• Anwendungen (Finanzentscheidungen; Konsumverhalten; Neuromarketing; Organisationen und Management)
• Integration & interdisziplinäre Ansätze (Verbindung von Verhalten, Gehirn und ökonomischen Modellen)
• Kritik & Grenzen (methodische, theoretische und ethische Herausforderungen der Neuroökonomie)
Mit der Lehrveranstaltung wird der begleitende Prozess zur Erstellung der Masterarbeit fortgeführt. Die Studierenden sollen erste Ergebnisse ihres Forschungsprozesses vorstellen.
• Datenauswertung & Interpretation (deskriptive und inferenzstatistische Analysen; Datenaufbereitung; erste Ergebnisse)
• Ergebnisse aus empirischen Studien (experimentelle Designs; Fragebogenstudien; Validierung von Instrumenten)
• Wissenschaftliche Argumentation (Interpretation; Limitationen; Einordnung in den Forschungsstand)
• Literaturreview & Theoriebildung (systematische Aufarbeitung; Verknüpfung von Theorie und Empirie)
• Wissenschaftliche Präsentation (Konferenzformate; Storyline; Visualisierung von Ergebnissen)
• Diskussion & Verteidigung (Umgang mit Kritik; Argumentation; Reflexion eigener Forschung)
• Vorbereitung Masterabschluss (Struktur der Arbeit; Präsentation; Prüfungssituation)
• Grundlagen Human–AI Interaction (Interdisziplinarität; Wahrnehmung & Vertrauen; Anthropomorphismus; Mensch–Maschine-Kollaboration)
• Technologische Grundlagen (KI/ML, generative AI; Funktionsweise, Grenzen und Bias)
• Interaktionsformen (verbale & nonverbale Interaktion; UX/UI; kollaborative Systeme; Mensch–AI-Teamarbeit)
• Emotion & Verhalten (Akzeptanz; Vertrauen; kognitive Belastung; Entscheidungsunterstützung durch AI)
• Forschungsmethoden in HAI (experimentelle Designs; Usability-Tests; Mixed Methods; Evaluation von AI-Systemen)
• Digitale Transformation (Geschäftsmodelle; Organisationsentwicklung; digitale Reife; Roadmaps)
• Organisationale Perspektive (Capabilities; Change Management; Leadership; Kulturwandel)
• Anwendungsfelder (HR, Marketing, Finance, Produktion, Logistik; AR/VR; Blockchain; Plattformökonomie)
• Ethik & Governance (Datenschutz; Fairness; Transparenz; Verantwortung; AI Governance)
• Labor & Praxis (Hands-on mit AI-Tools; Prototyping; Analyse realer Use Cases; Reflexion von Anwendungserfahrungen)
• Grundlagen der Konsumentenpsychologie (S-O-R-Modell; Entscheidungsprozesse; implizite vs. explizite Verarbeitung)
• Aktivierende & kognitive Prozesse (Emotion, Motivation, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Lernen)
• Entscheidungsverhalten (Heuristiken & Biases; Prospect Theory; Dual-Process-Modelle; Nudging)
• Wahrnehmungs- & Urteilsverzerrungen (Framing; Anker; Halo; Verfügbarkeit; Fluency; Knappheitseffekte)
• Konsum im sozialen Kontext (soziale Einflüsse; Identität; Kultur; soziale Normen; Symbolik von Konsum)
• Markenpsychologie (Markenimage, -identität & -persönlichkeit; Marken als mentale Netzwerke & Einstellungen)
• Markenführung (Positionierung; Markenarchitektur; Markenstrategien; Customer Experience)
• Kommunikations- & Werbewirkung (Persuasion; Gestaltungselemente wie Bilder, Humor, Emotion, Musik)
• Konsumentenforschung (Befragungen; Experimente; implizite Messverfahren; Anwendung in Marketingkontexten)
• Interkulturelles & digitales Marketing (Kulturmodelle; digitale Konsumumgebungen; Plattform- & datengetriebenes Marketing)
• Wandel von Führungskonzepten (von klassischen Trait- und Verhaltensansätzen zu relationalen und kontextuellen Perspektiven)
• Führung als sozialer Einflussprozess (Rolle von Kontext, Kultur und organisationalen Rahmenbedingungen)
• Identitätsbasierte Führung (soziale Identität; Selbstkategorisierung; Führung als Repräsentation kollektiver Interessen)
• Führung und Followership (Bedeutung von Gefolgschaft; geteilte Führung; Gruppenprozesse)
• Motivation und Sinnstiftung in der Führung (intrinsische Motivation; Purpose; psychologische Sicherheit)
• Vertrauen, Fairness und organisationale Gerechtigkeit als Grundlage wirksamer Führung
• Emotionen und Führung (emotionale Dynamiken; Affektregulation; emotionale Ansteckung)
• Macht, Einfluss und Legitimität in Organisationen
• Führung in Veränderungsprozessen (Transformation; Innovation; Widerstand und Change-Prozesse)
• Führung in digitalen, hybriden und unsicheren Arbeitskontexten
• Diversität, Inklusion und interkulturelle Führung
• Selbstführung und Entwicklung von Führungskompetenzen (Reflexion; Mindsets; Leadership Development)
• Evidenzbasierte Führung (Messung von Führung; wissenschaftlich fundierte Interventionen)
• Transfer in die Praxis (Fallstudien; Simulationen; Anwendung auf organisationale Fragestellungen)
• Grundlagen von Coaching und systemischer Beratung (Begriffe; Abgrenzung zu Therapie; Rollenverständnis)
• Systemisches Denken (Systembegriffe; Zirkularität; Wechselwirkungen; Ressourcen- und Lösungsorientierung, Konstruktivismus und organisationale Systemperspektiven)
• Gesprächsführung im Coaching (aktives Zuhören; Fragetechniken; Paraphrasieren; Strukturierung von Gesprächen, sprachliche Konstruktion von Wirklichkeit im Coachingprozess)
• Beziehungsgestaltung im Beratungsprozess (Empathie; Wertschätzung; Vertrauen; Arbeitsbeziehung)
• Phasen des Coachingprozesses (Auftragsklärung; Zieldefinition; Problemanalyse; Intervention; Transfer und Abschluss, Prozesssteuerung und flexible Anpassung an dynamische Coachingverläufe)
• Ziel- und Lösungsarbeit (Zielklärung; Skalierungsfragen; Ressourcenaktivierung; Entwicklung von Handlungsoptionen)
• Interventionstechniken (zirkuläre Fragen; hypothetische Fragen; Reframing; Perspektivwechsel)
• Feedback und Konfrontation (wertschätzendes Feedback; Umgang mit Widerstand; Förderung von Selbstreflexion, konstruktiver Umgang mit Ambivalenzen und Veränderungsdynamiken)
• Umgang mit Emotionen und Konflikten im Coaching (Konfliktklärung; Ambivalenzen; schwierige Gesprächssituationen)
• Selbstreflexion der Beraterrolle (Haltung; Werte; Biases; professionelle Grenzen)
• Ethische Grundlagen von Coaching und Beratung (Verantwortung; Transparenz; Rollenklärung)
• Coaching in organisationalen Kontexten (Führungskräfte-Coaching; Team-Coaching; Change-Begleitung)
• Wirksamkeit und Evaluation von Coaching (Evidenzbasierung; Qualitätssicherung; Wirkungsmessung)
• Transfer in die Praxis (Fallarbeit; Simulationen; Reflexion realer Coachingprozesse)
• Digitale und hybride Coachingformate (Online-Coaching; virtuelle Kommunikation; Chancen und Grenzen digitaler Beratung)
• Diversität und kulturelle Sensibilität im Coaching (interkulturelle Aspekte; unterschiedliche Werte- und Normsysteme)
• Grundlagen allgemeiner und psychosozialer Krisen (Definition; Krisenarten; individuelle und organisationale Krisendynamiken)
• Theoretische Modelle der Krisenpsychologie (Stress- und Coping-Modelle; systemische Perspektiven; Verlaufsmodelle von Krisen)
• Neurobiologische Grundlagen von Stress und Trauma (Stressreaktionen; Traumaverarbeitung; emotionale Dysregulation)
• Diagnostik und Einschätzung von Krisensituationen (Risikoeinschätzung; Ressourcenanalyse; Gefährdungsbeurteilung)
• Gesprächsführung in der Krisenintervention (Beziehungsaufbau; emotionale Stabilisierung; Strukturierung von Krisengesprächen)
• Interventionstechniken in akuten Krisen (Deeskalation; Stabilisierung; Ressourcenaktivierung; Realitätsorientierung)
• Krisen im organisationalen Kontext (z.B. Konflikte, Fehlverhalten, Burnout, Veränderungsprozesse)
• Spezifische Krisenformen (Panik, Angst, Trauer, Verlust, Gewalt, psychosomatische Reaktionen)
• Ethische und professionelle Standards der Krisenintervention (Verantwortung; Grenzen; Qualitätssicherung)
• Prävention und Nachbereitung von Krisen (Früherkennung; organisationales Lernen; Debriefing)
• Transfer in die Praxis (Fallarbeit; Simulationen; Anwendung auf wirtschaftspsychologische Kontexte)
Die Masterarbeit stellt den Abschluss des Studiums dar und dient der eigenständigen Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung aus der Wirtschaftspsychologie oder dem Bereich Leadership. Im Zentrum steht die Entwicklung, theoretische Fundierung und empirische oder konzeptionelle Bearbeitung eines relevanten Forschungsthemas. Die Studierenden vertiefen ihre Fähigkeit, komplexe Problemstellungen zu analysieren, den aktuellen Stand der Forschung systematisch aufzuarbeiten und daraus präzise Forschungsfragen sowie Hypothesen abzuleiten.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die Planung und Durchführung eines wissenschaftlich fundierten Forschungsdesigns, das sowohl qualitative als auch quantitative Methoden umfassen kann. Dazu gehören die Auswahl geeigneter Erhebungsinstrumente, die Durchführung der Datenerhebung sowie die methodisch korrekte Auswertung und Interpretation der Ergebnisse. Parallel dazu erfolgt eine kritische Reflexion der eigenen Vorgehensweise sowie der Limitationen der Studie.
Darüber hinaus erlernen die Studierenden die strukturierte Darstellung wissenschaftlicher Inhalte, die Argumentation entlang theoretischer und empirischer Befunde sowie die Einordnung der eigenen Ergebnisse in den bestehenden Forschungskontext. Die Arbeit folgt den Standards wissenschaftlichen Arbeitens und berücksichtigt ethische Richtlinien sowie Aspekte guter wissenschaftlicher Praxis.
Das Kolloquium zur Masterarbeit begleitet die Studierenden während des gesamten Forschungs- und Schreibprozesses ihrer Masterarbeit. Im Zentrum steht die kontinuierliche Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen wissenschaftlichen Arbeit im Austausch mit Lehrenden und Mitstudierenden. Die Studierenden präsentieren regelmäßig den Stand ihrer Arbeit, einschließlich Forschungsfrage, theoretischer Fundierung, methodischem Vorgehen sowie erster Ergebnisse, und erhalten strukturiertes Feedback zur inhaltlichen, methodischen und argumentativen Qualität.
Ein wesentlicher Bestandteil des Kolloquiums ist die vertiefte Auseinandersetzung mit Herausforderungen im Forschungsprozess, wie der Präzisierung von Fragestellungen, der Entwicklung eines konsistenten Forschungsdesigns, der Auswahl geeigneter Methoden sowie der Interpretation empirischer Befunde. Darüber hinaus werden Aspekte wissenschaftlichen Schreibens, der Argumentationslogik sowie der Strukturierung komplexer Inhalte diskutiert und weiterentwickelt.
Das Kolloquium dient zudem der Vorbereitung auf die mündliche Verteidigung der Masterarbeit. Die Studierenden trainieren die Präsentation ihrer Forschung im wissenschaftlichen Kontext, üben den Umgang mit kritischen Fragen und entwickeln ihre Fähigkeit zur klaren und überzeugenden Darstellung ihrer Ergebnisse. Der kollegiale Austausch fördert darüber hinaus die Fähigkeit, wissenschaftliche Arbeiten anderer kritisch zu analysieren und konstruktives Feedback zu geben.
Die Studienreise bietet den Studierenden die Möglichkeit, zentrale Inhalte der Wirtschaftspsychologie und des Leaderships im realen organisationalen Kontext kennenzulernen und kritisch zu reflektieren. Im Rahmen einer einwöchigen Exkursion besuchen die Studierenden Unternehmen, Beratungen sowie weitere Organisationen im In- und Ausland und erhalten Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze der Praxis.
Im Fokus stehen dabei Themen wie Führung, Organisationskultur, Change Management, Personalentwicklung, Konsumentenverhalten sowie strategische Entscheidungsprozesse. Die Studierenden setzen sich mit unterschiedlichen organisationalen Kontexten auseinander und analysieren, wie psychologische Konzepte und Theorien in der Praxis angewendet werden. Durch Fachvorträge, Diskussionen mit Praktiker:innen sowie Einblicke in konkrete Fallbeispiele wird ein Transfer zwischen wissenschaftlichen Modellen und praktischer Umsetzung ermöglicht.
Ein weiterer Bestandteil ist die systematische Vor- und Nachbereitung der Exkursion. Die Studierenden bereiten ausgewählte Unternehmen und Fragestellungen wissenschaftlich vor, entwickeln analytische Leitfragen und reflektieren im Anschluss ihre Erkenntnisse im Hinblick auf theoretische Modelle und eigene berufliche Perspektiven. Die Studienreise dient somit nicht nur der Erweiterung des fachlichen Wissens, sondern auch der Entwicklung eines reflektierten Verständnisses für die Anwendung wirtschaftspsychologischer Konzepte in unterschiedlichen organisationalen und kulturellen Kontexten.
• Einführung in interdisziplinäres Denken (Verbindung von Wirtschaftspsychologie mit angrenzenden Disziplinen wie Soziologie, Anthropologie, Neurowissenschaften, Medizin und Technologie)
• Analyse aktueller Trends in der Wirtschaftspsychologie (z.B. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, New Work, Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Wandel)
• Psychologische Perspektiven auf technologische Entwicklungen (Mensch-Maschine-Interaktion; Vertrauen in Technologien; Automatisierung und Entscheidungsprozesse)
• Soziale und kulturelle Einflüsse auf wirtschaftliches Verhalten (Kultur, Werte, Normen, soziale Identität, Diversität)
• Biologische und neurowissenschaftliche Grundlagen wirtschaftspsychologischer Phänomene (Stress, Emotion, Entscheidungsverhalten)
• Interdisziplinäre Ansätze zur Erklärung menschlichen Verhaltens (Integration unterschiedlicher Menschenbilder und theoretischer Perspektiven)
• Ethik und Verantwortung in Wirtschaft, Technologie und Gesellschaft (z.B. KI-Ethik, Verantwortung von Organisationen, gesellschaftliche Auswirkungen wirtschaftlicher Entscheidungen)
• Reflexion von Grenzen einzelner Disziplinen und Potenziale integrativer Ansätze
• Diskussion aktueller Forschung und Praxisbeispiele aus verschiedenen Disziplinen
• Entwicklung eigener Fragestellungen an der Schnittstelle von Wirtschaftspsychologie und Nachbardisziplinen
• Flexible Bearbeitung wechselnder Themenfelder entsprechend aktueller wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen
• Transfer interdisziplinärer Erkenntnisse auf wirtschaftspsychologische Anwendungsfelder
Studienordnung Zum Download
Häufig gestellte Fragen
Ist der Studiengang bereits akkreditiert?
Der Start des Studiengangs steht unter dem Vorbehalt der Akkreditierung durch die AQ Austria. Aktuelle Informationen zum Akkreditierungsstatus erhalten Sie über die Studiengangsleitung.
Ist der Studiengang auch ohne laufende Berufstätigkeit studierbar?
Ja, eine Beschäftigung in einem Unternehmen ist keine Voraussetzung. Das berufsbegleitende Format eignet sich ebenso für Personen in Elternzeit oder beruflicher Neuorientierung.
Wie hoch ist der Anteil an englischsprachigen Lehrveranstaltungen?
Rund 22 % der Lehrveranstaltungen werden auf Englisch abgehalten, u. a. in den Bereichen Human-AI Interaction, People Management & Analytics sowie Sustainability Psychology.
Was ist die Studienreise im 4. Semester?
Eine einwöchige, betreute internationale Studienreise (3 ECTS), die praxisnahe Einblicke in internationale Unternehmenskontexte vermittelt.
Welchen Abschluss erhalte ich im Master Wirtschaftspsychologie & Leadership?
Nach erfolgreichem Abschluss des berufsbegleitenden Masterstudiums Wirtschaftspsychologie & Leadership erwerben Sie den akademischen Grad Master of Arts (MA). Das Studium umfasst 4 Semester und 120 ECTS.
Wie wird die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie unterstützt?
Durch das berufsbegleitende Format, einen E-Learning-Anteil von maximal 50 % sowie Maßnahmen im Rahmen des Audits „hochschuleundfamilie".