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Studienreise Oslo: Zwischen Zimtschnecken und Wirtschaft

  • 23.08.2025
  • International
Studierende mit Peter Dietrich auf einem Gruppenbild an einem Aussichtspunkt mit Blick auf Oslo
© HOK

Die Studierenden besuchten den Holmenkollen mit Blick auf den Oslo Fjord.

Oslo erleben, Skandinavien verstehen: Anfang Juni 2025 reisten Studierende des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaft & Management zu einer fünftägigen Exkursion in die norwegische Hauptstadt. Vor Ort gewannen sie Einblicke in wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Zusammenhänge.

Im Juni 2025 begaben sich Studierende des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaft & Management gemeinsam mit Prof. (FH) Dr. Peter Dietrich, Studiengangsleiter Bachelor Internationale Wirtschaft & Management und Master International Business Studies, auf eine fünftägige Studienreise in die norwegische Hauptstadt. Auf sie warteten intensive Tage mit Besuchen bei zentralen wirtschaftlichen und politischen Institutionen, spannenden Gesprächen mit Expert:innen und lebendigen Eindrücken aus Kultur, Forschung und Unternehmenspraxis. Eine Exkursion, die Fachwissen, internationale Perspektiven und persönliches Erleben auf eindrucksvolle Weise verband.

Politik, Finanzen und Start-up-Mentalität

Zum Auftakt stand ein Besuch im Außenwirtschaftsbüro Oslo auf dem Programm. Der österreichische Botschafter Dr. Stefan Pehringer berichtete dabei persönlich über die aktuellen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Norwegen und Österreich sowie über zentrale Entwicklungen der norwegischen Geschichte. „Dass der österreichische Botschafter Dr. Pehringer persönlich zu uns gesprochen hat, war ein echtes Highlight der Reise“, schwärmte eine Studentin. „Es ist nicht selbstverständlich, dass man als Studierende direkt von einem Botschafter Einblicke bekommt“. Am Nachmittag tauchte die Gruppe bei der Besichtigung des Holmenkollen Skisprungturms und Museums in die norwegische Sport- und Traditionskultur ein.

Dass der österreichische Botschafter Dr. Pehringer persönlich zu uns gesprochen hat, war ein echtes Highlight der Reise.

Studentin

Am zweiten Tag erkundeten die Studierenden Oslo im Rahmen einer Hop-on-Hop-off-Stadtrundfahrt, bevor es zur Norges Bank ging. Dort standen Themen wie finanzielle Stabilität und das Wirtschaften mit einer eigenständigen Währung außerhalb des Euroraums im Fokus. Der Besuch bei der Norges Bank hinterließ einen bleibenden Eindruck: „Wir sind sehr dankbar, dass wir gleich von drei Expert:innen der Norges Bank spannende Einblicke erhalten durften“, betonte ein Student. „Solche Gelegenheiten sind außergewöhnlich und haben unseren Blick auf das norwegische Finanzsystem enorm erweitert“.

Ein Highlight am dritten Tag war der Besuch der Kristiania University, bei dem der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Mittelpunkt stand. Am Nachmittag diskutierte die Gruppe mit Vertreter:innen der Oslo Business Region über Start-up-Förderung und internationale Investitionsstrategien. Der Tag klang bei einem gemeinsamen Abendessen in einem typisch norwegischen Restaurant aus.

Innovation, Kultur und globale Lieferketten

Der vierte Tag war geprägt von Innovationsgeist pur: Bei Thelper AS im Oslo Cancer Cluster ging es um Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Biotechnologie. „Wir möchten das Behandlungsparadigma für Patient:innen mit soliden Tumoren grundlegend verändern und ihr Leben spürbar verbessern – genau darum geht es in unserer Arbeit,“ erläuterte ein Mitarbeiter von Thelper AS im Gespräch mit der Studiengruppe und unterstrich damit den gesellschaftlichen Anspruch moderner Biotechnologie. Im Anschluss begeisterte das Munch Museum mit Kunst, Architektur und nordischer Atmosphäre.

Zum Abschluss stand ein Besuch bei MS Belysning in Nannestad auf dem Programm, wo die Themen Supply-Chain-Management und internationale Handelsbeziehungen – insbesondere mit Fokus auf China – im Zentrum standen.

Die fünftägige Studienreise nach Oslo bot den Studierenden nicht nur fundierte fachliche Einblicke in Wirtschaft, Politik und Innovation, sondern auch die Chance, internationale Kontakte zu knüpfen und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Der direkte Austausch mit Vertreter:innen aus Diplomatie, Wissenschaft und Unternehmenspraxis war ebenso bereichernd wie die gemeinsamen Erlebnisse als Studiengruppe. Mit vielen neuen Eindrücken – und dem Geschmack der vielleicht besten Zimtschnecke ihres Lebens – blicken die Studierenden dankbar auf eine rundum gelungene Exkursion zurück.

In ihrem Videotagebuch teilen die Studierenden persönliche Eindrücke und besondere Momente aus Oslo.