Studierende bei der International Week in Heerlen
- 26.11.2025
- International
Studierende der FH Kufstein Tirol bei der International Week an der Zuyd Hogeschool in Heerlen (NL) gemeinsam mit Asc. Prof. (FH) Dipl.-Ing. Christian Huber (links).
Studierende aus dem Programm Facility & Real Estate Management nahmen an der International Week in Facility Management an der Zuyd University of Applied Sciences in Heerlen (Niederlande) teil und arbeiteten an Konzepten, wie Hochschulstädte für junge Menschen attraktiver gestaltet werden können.
Die FH Kufstein Tirol setzt ihren Schwerpunkt auf internationale und praxisnahe Ausbildung – auch über Landesgrenzen hinweg. So nahm eine Studierendengruppe des Bachelorstudiengangs Facility & Real Estate Management an der diesjährigen International Week in Facility Management an der Zuyd University of Applied Sciences in Heerlen (Niederlande) teil. Begleitet wurden die Studierenden von Asc. Prof. (FH) Dipl.-Ing. Christian Huber, Leiter des Sustain & Estate Instituts an der Kufsteiner Hochschule. Der Austausch wurde über ERASMUS+ gefördert. Die intensive Blockwoche, organisiert in Kooperation mit dem europäischen Netzwerk EuroFM, brachte rund 180 Teilnehmer:innen aus Österreich, Deutschland, Belgien und Holland zusammen. Ein wesentliches Ziel war es, gemeinsam neue Perspektiven auf urbane Lebensqualität und Hochschulstandorte zu entwickeln. Studierende erarbeiteten in internationale Teams kreative Ansätze, um Städte lebenswerter und studierendenfreundlicher zu gestalten, etwa durch bezahlbaren Wohnraum, gemeinschaftlich genutzte Lern- und Arbeitsräume oder kulturelle Impulse im öffentlichen Raum.
Facility Management im europäischen Kontext
„Unsere Studierenden haben erlebt, was es bedeutet, mit Kolleg:innen aus anderen Ländern an realen Zukunftsfragen zu arbeiten“, betont Huber. „Dabei geht es nicht nur um Fachwissen, sondern vor allem um interkulturelle Kompetenz, Teamarbeit und den Blick über den eigenen Tellerrand. Solche Erfahrungen prägen und erweitern das Verständnis von Facility Management im europäischen Kontext.“
Die Teilnahme an der International Week stärkt die langjährige Partnerschaft zwischen der FH Kufstein Tirol und der Zuyd University of Applied Sciences, die bereits seit vielen Jahren eng zusammenarbeiten. Für die Studierenden bietet dieses Format die Möglichkeit, theoretisches Wissen mit praktischer internationaler Erfahrung zu verbinden und dabei englischsprachige Kommunikations- und Projektkompetenzen zu vertiefen. Neben den fachlichen Inputs standen auch Exkursionen und Diskussionen zur Stadtentwicklung in Heerlen auf dem Programm. Die Region, die sich in den vergangenen Jahrzehnten von einer ehemaligen Bergbaustadt zu einem kreativen und zukunftsorientierten Standort gewandelt hat, bot ein inspirierendes Umfeld für die gemeinsame Arbeit.
Persönlicher Austausch als Motor der Internationalisierung
„Internationalisierung lebt vom persönlichen Austausch“, so Huber weiter. „Unsere Studierenden haben nicht nur neue Freundschaften geschlossen, sondern auch verstanden, wie unterschiedlich europäische Städte auf Herausforderungen wie leistbares Wohnen, Mobilität und Nachhaltigkeit reagieren.“
Internationalisierung lebt vom persönlichen Austausch.
Christian Huber
Leiter des Sustain & Estate Instituts
Ein Wiedersehen ist bereits geplant: Im Februar 2026 wird die FH Kufstein Tirol wieder Gastgeberin der Sustain & Estate WinterSchool - Sustainable Urban & Community Development sein. Studierende und Lehrende aus mehreren Ländern werden dann in Kufstein an Ideen für nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung weiterarbeiten.
Erasmus+ Hochschulmobilität
Im Rahmen der Erasmus+ Hochschulmobilität haben Lehrende und Hochschulpersonal österreichischer Hochschulen die Möglichkeit, kurze, geförderte Aufenthalte an Partnerhochschulen in einem der europäischen Programmländer oder in weltweiten Partnerländern zu absolvieren.
Die Erasmus+ Staff Mobility bietet die Chance, neue Impulse für die eigene berufliche Tätigkeit zu gewinnen, den Horizont zu erweitern und den Wissens- sowie Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen im Gastland zu fördern. Gleichzeitig trägt sie zum Ausbau internationaler Netzwerke sowohl im administrativen als auch im wissenschaftlichen Bereich bei.