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Lernen außerhalb des Klassenzimmers

  • 24.07.2025
  • International
Eine Gruppe von Personen steht draußen, im Hintergrund eine Stadt.
© HOK

Die Studierenden des Vollzeit-Masterstudiengangs Sports, Culture & Eventmanagement auf ihrer Studienreise in die Hauptstadt Litauens.

Fünf Tage voller Entdeckungen: Studierende des Vollzeit-Masterstudiengangs Sports, Culture & Eventmanagement reisten nach Vilnius und Kaunas in Litauen. Sie erkundeten nachhaltige Stadtentwicklung, eine lebendige Sportkultur und kulturelle Innovationen – alles vollständig von den Studierenden organisiert.

Im Rahmen der Internationalen Woche brach Mitte Mai 2025 eine Gruppe von Studierenden des Vollzeit-Masterstudiengangs Sports, Culture & Eventmanagement zu einer Studienreise nach Litauen auf. In Zusammenarbeit mit Asc. Prof. (FH) Mark Romanelli, MBA, Professor für Strategisches Management, und Mag. Annemarie Kapferer, MSc, Hochschullehrerin für Marketing, unternahmen sie eine lebendige und lehrreiche fünftägige Studienreise durch Litauens Hauptstadt Vilnius sowie durch das kulturelle Zentrum Kaunas. Die Reise verband akademische Themen mit tiefen Einblicken in die lokale Kultur. Die Studierenden hatten so die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild darüber zu machen, wie Nachhaltigkeit, Veranstaltungskultur, Sport und bürgerschaftliches Engagement moderne Städte prägen. Die gesamte Reise wurde von den Studierenden selbst organisiert – von der Auswahl Litauens als Reiseziel über die Kontaktaufnahme mit Gastrednern bis hin zur Koordination der Besuche und der Planung von Nebenaktivitäten.

Diese internationale Erfahrung ermöglichte es den Studierenden, ihren Horizont zu erweitern, neue berufliche Kontakte zu knüpfen und sich mit Best Practices im Veranstaltungs- und Kulturmanagement auseinanderzusetzen – ein unvergesslicher Teil ihrer akademischen Laufbahn.

Events und Nachhaltigkeit in Litauen

Die Reise führte die Studierenden in die Städte Vilnius und Kaunas, wo sie einen Eindruck davon bekamen, wie kulturelle, nachhaltige und sportorientierte Initiativen das moderne Litauen prägen.

In Vilnius, das zur Grünen Hauptstadt Europas 2025 ernannt wurde, gewann die Gruppe Einblicke in das Thema nachhaltige Stadtentwicklung. Ein Besuch bei der Stadtverwaltung von Vilnius vermittelte ein tieferes Verständnis für die Strategien der Stadt in den Bereichen grüne Innovation und Kulturplanung. Die Studierenden hatten auch die Gelegenheit, Ieva Davydenko, die kreative Kraft hinter dem bevorstehenden Pink Soup Festival – einem der einzigartigsten Events der Region – zu treffen und von Mantas Marcinkevičius zu lernen, der über seine Erfahrungen bei der Initiierung von Trailrunning-Events in Litauen berichtete.

Eine Gruppe Menschen ist vor einem überlebensgroßen Schriftzug platziert.
© HOK

Der zweite Stop der Studienreise: Das kulturelle Zentrum Kaunas.

Das Programm setzte sich in Kaunas fort, wo die Studierenden die tief verwurzelte Sportkultur und das kulturelle Erbe Litauens erkundeten. In der renommierten Žalgiris Arena gab Kotryna Belevičiūtė eine informative Führung durch die Veranstaltungsstätte, gefolgt von einem spannenden Basketballspiel des BC Žalgiris Kaunas – ein aufregendes Eintauchen in die lokale Sportatmosphäre. Am nächsten Tag hatten die Studierenden die Gelegenheit, Virginija Vitkienė, eine der führenden Persönlichkeiten hinter Kaunas 2022 – Kulturhauptstadt Europas, zu treffen und mehr über die langfristigen Auswirkungen großer Kulturinitiativen auf die Identität der Stadt zu erfahren.

Akademischer Inhalt trifft auf Gruppenbindung

Das Programm verband formale akademische Inhalte mit informellen Erlebnissen: Stadtrundgänge, gemeinsame Abendessen, eine Schnitzeljagd und Diskussionen während der Eurovision-Woche. Momente der Verwirrung (und Freude), wenn man sich in der Stadt verlief, führten oft zu spontanen Backstubenbesuchen und neuen Freundschaften. Sogar die Beziehung der Gruppe zu litauischen Kartoffeln wurde zu einem Running Gag und verbindendem Element.

Die Studierenden kehrten mit neuen Perspektiven auf Stadtentwicklung, nachhaltige Planung und kulturelle Veranstaltungen zurück. Die Erfahrung bereicherte nicht nur ihr akademisches Wissen, sondern stärkte auch die Gruppendynamik. Auf dem Rückflug wurden bereits zukünftige Praktika, Forschungsideen und mögliche Kooperationen diskutiert.

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