Genf ruft: HOK-Studentin sammelt Auslandserfahrung
- 04.09.2026
- International
Zwischen Uni und Freizeit erlebt Elena Genf als Stadt mit besonderem Flair.
Für ihr Auslandssemester zog es HOK-Studentin Elena Brandl nach Genf. Dort erlebte sie nicht nur einen international geprägten Studienalltag, sondern sammelte auch wertvolle fachliche Eindrücke, knüpfte schnell neue Freundschaften und gewann durch das Leben in der Schweiz spürbar an Selbstständigkeit.
Im Rahmen ihres Auslandssemesters verbrachte Elena Brandl, Studentin des Studiengangs International Business Studies (neu: International Business Management) an der HOK | Hochschule Kufstein Tirol, von September 2025 bis Juni 2026 zwei Semester an der Haute école de gestion de Genève.
Die Entscheidung für die HOK-Partnerhochschule in Genf fiel bewusst: Als begeisterte Radfahrerin suchte sie einen Ort mit guter Infrastruktur, naturnaher Umgebung und einem starken Bildungssystem. Gleichzeitig verband sie mit dem Aufenthalt die Erwartung, internationale Erfahrungen zu sammeln, sich fachlich weiterzuentwickeln und Studium sowie Freizeit in einem neuen Umfeld miteinander zu verbinden.
Studienalltag mit französischem Flair
Der Studienalltag in Genf war abwechslungsreich und je nach Wochentag unterschiedlich aufgebaut: An manchen Tagen hatte Elena mehrere Vorlesungen hintereinander, an anderen stand nur eine Lehrveranstaltung auf der Tagesordnung. Jedoch war der Stundenplan jede Woche nach demselben Muster organisiert, sodass trotz dieser Unterschiede der Alltag gut planbar blieb.
Meist begann bereits am Vormittag die erste Vorlesung, bevor sie die Mittagspause nutzte, um sich mit ihren Exchange-Freund:innen in der Cafeteria zu treffen. Teilweise gingen Vorlesungen bis in den späten Abend und die Prüfungsphase war kompakt an die Vorlesungszeit angeschlossen. Hierbei berichtete sie, dass eine gute Zeiteinteilung eine wichtige Rolle gespielt hat, um alles gut zu koordinieren. Nachmittags prägten weitere Lehrveranstaltungen und Gruppenarbeiten den Tag, ehe Elena den Abend mit Sport und der Vorbereitung auf den nächsten Tag ausklingen ließ.
Außerhalb der Hochschule gewann der Aufenthalt für Elena ebenso eine besondere Bedeutung, weil das Leben in Genf den Studienalltag auf eine andere Art und Weise ergänzte. Vor allem der französische Einfluss verlieh der Stadt ein anderes Gesicht, als man es vielleicht mit der klassischen Vorstellung von der Schweiz verbindet. Zudem empfand sie die Sauberkeit, das gepflegte Stadtbild und die bemerkenswerte Pünktlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel als spürbare Erleichterung im Alltag, was ihren Gesamteindruck zusätzlich positiv prägte.
Zwischen fachlichem und persönlichem Wachstum
Rückblickend beschreibt Elena, dass sie aus Genf vor allem eines mitgenommen hat: neue Perspektiven – fachlich wie persönlich. Der Aufenthalt eröffnete ihr neue Sichtweisen und bestärkte sie darin, aufgeschlossener auf Menschen und neue Situationen zuzugehen. Besonders der Austausch mit praxisnahen Dozierenden und Studierenden aus unterschiedlichen Ländern erweiterte ihren Blick auf Unternehmen, Strategien und Märkte. Im internationalen Umfeld gewann sie an Sicherheit und konnte gleichzeitig ihre Englischkenntnisse deutlich verbessern, da Englisch die zentrale Verständigungssprache im Studienalltag war. Französisch war für sie zwar ein schöner Zusatz, im Alltag jedoch kein Muss.
Neben den fachlichen Aspekten blieben Elena auch viele Momente abseits des Hörsaals in Erinnerung. An warmen Tagen traf sie sich mit Freund:innen am See, ging schwimmen und genoss die hohe Lebensqualität vor Ort. Dass sie sich so schnell einen neuen Freundeskreis aufgebaut hat, machte den Aufenthalt für sie zusätzlich besonders wertvoll. Dazu kamen zahlreiche Reisen innerhalb der Schweiz, nach Frankreich und sogar ein gemeinsamer Ski-Trip in die Schweizer Alpen. Genf wurde für sie damit zu einem Ort, an dem Studium, neue Perspektiven und besondere Erlebnisse auf eindrucksvolle Weise zusammenfanden.
Abschließend empfiehlt sie künftigen Austauschstudierenden der HOK, sich früh um die Unterkunft zu kümmern. Sie selbst lebte in einem Studentenwohnheim in Hochschulnähe und empfand das als große Erleichterung – auch weil es für Genfer Verhältnisse vergleichsweise günstig war.