Partnermeeting in Bautzen treibt GREENE 4.0 voran
- 15.09.2025
- Forschung
Teilnehmende des GREENE 4.0 Partner Project Meetings im Technologie- und Gründerzentrum Bautzen.
Die Partner des INTERREG Central Europe Projekts GREENE 4.0 trafen sich am 27. und 28. August im Technologie- und Gründerzentrum in Bautzen, um die nächsten Schritte im Endspurt des Projekts zu planen.
Am 27. und 28. August fand in Bautzen, Sachsen, das mittlerweile sechste Projektmeeting des GREENE 4.0-Konsortiums statt. Gastgeber war das Technologie- und Gründerzentrum Bautzen, das den Teilnehmer:innen aus sieben europäischen Regionen eine Plattform für intensiven Austausch bot. Ziel des Treffens war es, die Zusammenarbeit zu vertiefen, Erfahrungen zu teilen und die finale Projektphase gemeinsam zu gestalten.
GREENE 4.0: Grüne und digitale Transformation für die Industrie
Das Projekt GREENE 4.0 verfolgt das Ziel, die grüne und digitale Transformation in der produzierenden Industrie in Mitteleuropa voranzubringen – vor allem in grenzüberschreitenden Regionen. Dazu entwickelt das Konsortium mit dem B2GreenHub eine Plattform, die produzierenden Unternehmen, KMUs, Start-ups sowie Expert:innen den Zugang zu smarten und nachhaltigen Technologien erleichtert. Neben Trainingsprogrammen und Assessment-Tools entstehen Pilotprojekte, in denen gemeinsam neue Produkte und Geschäftsmodelle getestet werden. Neun Partnerorganisationen aus sieben Ländern arbeiten dafür eng zusammen.
Teilnehmende des GREENE 4.0 Partner Project Meetings im Technologie- und Gründerzentrum Bautzen, bei einem Gespräch.
Weichenstellung für die finale Projektphase von GREENE 4.0
Während des zweitägigen Treffens nutzten die Partnerorganisationen die Gelegenheit, die neuesten Entwicklungen im Projekt zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen dabei die aktuelle Version der B2GreenHub-Plattform, maßgeschneiderte Unterstützungsangebote für Unternehmen, die am GREENE Innovation Contest teilnehmen, sowie Strategien für zielgerichtete Kommunikation mit potenziellen Nutzer:innen.
Besonderes Augenmerk lag auf der Weiterentwicklung neuer Wertschöpfungsketten sowie der Optimierung der Pilotprogramme, um die Innovations- und Transformationsprozesse der beteiligten Unternehmen nachhaltig zu fördern.
„Die B2GreenHub-Plattform ist ein entscheidendes Werkzeug, um Unternehmen in ihrem Transformationsprozess zu unterstützen. Unser Ziel ist es, grüne und digitale Innovationen greifbar zu machen und den Wissenstransfer zwischen den Regionen nachhaltig zu stärken“, erklärt Selina-Maria Schiller, Projektmanagerin von GREENE 4.0.
Neben den fachlichen Diskussionen kam auch der kulturelle Austausch nicht zu kurz: Bei einer Stadtführung durch Bautzen erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Geschichte und Kultur der Stadt und Region.
Das Treffen verdeutlichte einmal mehr, wie wichtig der kontinuierliche Austausch und die enge Zusammenarbeit innerhalb des internationalen Netzwerks sind. Mit dem erfolgreichen Meeting in Bautzen rückt GREENE 4.0 einen Schritt näher an seine Ziele: die Förderung von grüner und digitaler Transformation in der produzierenden Industrie. Die Plattform B2GreenHub wird in Kürze gelauncht. Das Projekt befindet sich nun in seiner letzten Förderperiode und wird im Februar 2026 planmäßig abgeschlossen.
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