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KI im Wandel des Wissensmanagements

  • 07.11.2025
  • International
Karsten Böhm vor dem Konferenzgebäude.
© HOK

Prof. (FH) Dipl.-Inform. Karsten Böhm von der FH Kufstein Tirol präsentierte seine Forschung zu generativer KI auf der European Conference on Knowledge Management (ECKM) in Lahti, Finnland.

Bei der European Conference on Knowledge Management in Finnland präsentierte Prof. (FH) Dipl.-Inform. Karsten Böhm von der FH Kufstein Tirol aktuelle Forschung zu Mensch-KI-Zusammenarbeit – inmitten einer spürbaren Aufbruchsstimmung.

Anfang September versammelten sich Forschende aus aller Welt in Lahti, Finnland, um bei der European Conference on Knowledge Management (ECKM) über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsfragen des Wissensmanagements zu diskutieren. Mit dabei war Prof. (FH) Dipl.-Inform. Karsten Böhm, Professor für Wirtschaftsinformatik an der FH Kufstein Tirol, der dort neueste Erkenntnisse zu seiner Forschung im Bereich generativer künstlicher Intelligenz (KI) vorstellte.

Künstliche Intelligenz verändert die Wissensarbeit

Besonders beeindruckt zeigte sich Böhm von der Keynote des finnischen Wissenschaftlers Paavo Ritala, der in seinem Vortrag die Rolle von KI in der Wissensarbeit beleuchtete. „Man spürte deutlich, dass sich in der Community etwas verändert – eine Aufbruchsstimmung in einem schon etablierten Forschungsfeld“, so Böhm. Viele Forschende widmeten sich der Frage, wie generative KI-Modelle unser Verständnis von Wissenserwerb, Lernen und Innovation verändern könnten.

Mit seinem eigenen Beitrag brachte Böhm gemeinsam mit Co-Autorin Prof. Dr. Susanne Durst von der Reykjavík University ein neues Konzept in die Diskussion ein: sogenannte Humanized Interaction Fields (HIF). Diese beschreiben, wie Menschen und KI-Systeme in einem gemeinsamen digitalen Raum zusammenarbeiten und so Wissen ko-kreieren können.

Forschung mit Weitblick: Mensch und KI im Dialog

„Wir erleben derzeit, dass KI nicht mehr nur ein Werkzeug ist, sondern zu einem aktiven Partner in der Wissensarbeit wird“, erklärt Böhm. Das Ziel sei, die Stärken beider Seiten – menschliche Kreativität und maschinelle Präzision – in Einklang zu bringen.

Für die FH Kufstein Tirol bedeutet die Teilnahme an der ECKM auch, in einem internationalen Forschungsumfeld präsent zu bleiben und den Diskurs um die Zukunft des Wissensmanagements aktiv mitzugestalten. „Gerade in der Kombination aus Praxisnähe und wissenschaftlicher Reflexion liegt unsere Stärke“, betont Böhm.

 

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