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Schüler:innen auf Zeitreise mit Tagebuch und App

  • 03.09.2025
  • Praxisprojekt
Teilnehmende stehen für ein Gruppenfoto in einem alten holzverkleideten Raum zusammen.
© HOK, ki-adaptiert

Beim Praxisprojekt Stadtgeschichten entdecken Schüler:innen mit der App Actionbound historische Orte Kufsteins – inspiriert von einem alten Tagebuch und der Geschichte der jungen Friederike.

Was braucht es, um Kinder für Stadtgeschichte zu begeistern? Ein Abenteuer und eine Prise Poesie. Mit einer App und einem fiktiven Tagebuch aus dem 19. Jahrhundert machten sich Schüler:innen auf eine spannende Zeitreise. Sie erkundeten Kufstein und entdeckten dabei die Geschichte ihrer Stadt auf spielerische Weise.

Ende Juni 2025 wurde die Kufsteiner Altstadt zu einem Abenteuerfeld für vier Klassen des Bundesgymnasium Bundesrealgymnasium Kufstein. Sie nahmen an einer interaktiven Schnitzeljagd teil, bei der sie die Geschichte der Stadt auf spielerische Weise erkundeten. Ausgestattet mit der App Actionbound und begleitet von einem fiktiven Tagebuch, lösten die Schüler:innen Rätsel, beantworteten Quizfragen und folgten poetischen Tagebucheinträgen von Station zu Station. Die rund zweistündige Tour führte sie durch die Altstadt, direkt zu historischen Orten, deren Geschichten sie selbst entdecken und erschließen konnten.

Schüler:innen stehen an einem Brunnen und eine von Ihnen blickt auf Ihr Handy.
© HOK

Mit dem digitalen Tagebuch von Friederike begaben sich Schüler:innen auf eine spannende Schnitzeljagd durch Kufsteins Stadtgeschichte.

Im Rahmen eines Praxisprojekts entwickelten Studierende des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement an der FH Kufstein Tirol eine kreative Methode, um Stadtgeschichte erlebbar zu machen – und damit eine nachhaltige Erfahrung zu schaffen, die lange im Gedächtnis bleibt.

Ein Tagebuch als Kompass durch die Geschichte

Im Mittelpunkt der Schnitzeljagd stand das fiktive Tagebuch eines Mädchens namens Friederike, das im 19. Jahrhundert in Kufstein lebte. Ihre Einträge führten die Schüler:innen auf eine rund zweistündige Spurensuche durch die Altstadt. Jede Station beginnt mit einem kurzen, gereimten Tagebucheintrag, auf den eine Rätselaufgabe oder ein Wissensquiz folgt. So erschließen sich die Inhalte spielerisch, und die Kinder erarbeiten sich den Weg zur nächsten Station eigenständig.

Es war schön zu sehen, wie motiviert und konzentriert die Kinder bei der Sache waren.

Studentin

Praxisprojektteam

Lernen mit App und Abenteuer

Mit der App ausgestattet, navigierten sich die Schüler:innen selbstständig von Station zu Station. Jede gelöste Aufgabe brachte sie näher zur nächsten Tagebuchseite – und am Ende zum Lösungswort, das gegen eine kleine Belohnung eingetauscht werden konnte.

„Es war schön zu sehen, wie motiviert und konzentriert die Kinder bei der Sache waren“, sagt eine Projektbeteiligte aus dem Organisationsteam. Ziel der Aktion war es, Geschichte dort erfahrbar zu machen, wo sie passierte – in den Gassen, auf den Plätzen und durch die Geschichten der Stadt selbst. Das Projekt verbindet Bildung mit Freizeit und schafft gleichzeitig Bewusstsein für das kulturelle Erbe Kufsteins.

 

Links:

 

Dieser Artikel wurde von Studierenden des berufsbeleitenden Bachelorstudiengangs Sport-, Kultur- & Veranstaltungsmanagement im Rahmen ihres Praxisprojekts verfasst.